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Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte Okt 30. 4 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Ueber Machtmissbrauch und Behoerdenwillkuer durch das Jugendamt Salzburg-Umgebung

Gestartet von Michael Krammer. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte Aug 15. 1 Antwort

Liebe Gemeinde, angesichts des anhaltenden und himmelschreienden Unrechts ausgehend von gewissen Mitarbeitern des Jugendamts Salzburg-Umgebung, habe ich mich dazu entschlossen, die Parteilichkeit,…Fortfahren

Familien Gerichts Hilfe das kann doch nicht sein

Gestartet von Kristina Buri. Letzte Antwort von Kristina Buri Jun 2. 19 Antworten

Also die Kinder von meine Lebensgefährte worden zu uns von die Mutter übersiedelt so wollte es Gericht und wir auch. Die Mutter Luiza Y. Aus Wien eine judin hat die Kinder vernachlässig. Sie hat auch…Fortfahren

Jugendamt

Gestartet von Christa Gonter. Letzte Antwort von Christa Gonter Apr 26. 18 Antworten

Wegen falsche Berichte von Jugendamt und Falsches Gerichtliches Gutachten bekomme ich mien Enkelkind nicht mehr zurück .Hatte es ein Jahr bei mir :MIt 1 Jahr wurde die kleine (gerade munter geworden…Fortfahren

Vor wenigen Tagen feierte man in Österreich 25 Jahre "kinderrechte". Aber haben Kinder tatsächlich Rechte hierzulande? Es ist ständig die Rede von einem (fiktiven), von (sogenannten) "Experten" definierten 'kindeswohl', das gewährleistet werden muß. Auf jeder Fall! ...selbst wenn es bedeutet, daß der Wunsch des Kindes selbst völlig mißachtet wird, ja es zu Entführung und Vergewaltigung von Kindern kommt, die gegen ihren Willen mit Gewalt ins Auto gezerrt und von ihnen unbekannten Personen, die sich sozialarbeiterInnen nennen dürfen, an unbekannte Orte verbracht werden. Jeder Verbrecher hat das Recht binnen kürzester Zeit einen Anwalt zu kontaktieren. Derart entführte Kinder dürfen gar nichts, Babys werden von der Mutter getrennt, und das bedeutet für sie einen Weltzusammenbruch, einen Tod. Die Eltern erfahren oft Wochen bis Monate lang nichts, weder über den Aufenthaltsort ihrer Kinder, noch wie es ihnen geht.
Kinder haben HEUTE GAR KEINE RECHTE! ....und nicht einmal mehr den Schutz ihrer Eltern!
Janusz Korczak hat für die Rechte der Kinder gekämpft am Anfang des 20.jahrhunderts. Als berühmtester Kinderarzt in Europa hat er stets darauf hingewiesen, daß die Mutter des Kindes DIE "Expertin" für das Kind ist, die sofort weiß, wenn etwas nicht stimmt und selbst er, der große Kinderarzt, hat es nicht gewagt, diese Autorität in Frage zu stellen. Als "Advokat für die Kinder" hat er bereits zur damaligen Zeit eine Wochenzeitung der Kinder in Warschau initiiert, etwas wovon wir heute so weit wie nie zuvor entfernt sind. Das war nämlich eine Zeitung, in der KINDER die Themen bestimmt haben, Kinder ChefredakteurInnen waren, die Artikel geschrieben haben, die Bilder gemalt haben, und alles andere auch. Und es war nicht irgendein Blatt: es erschien mit der Wochenendbeilage der größten Warschauer Tageszeitung! Janusz Korczak hatte in seinen Waisenhäusern ein Parlament, das Regeln beschloss und aufhob, sowie ein Gericht, in dem Probleme geklärt werden konnten. Überall hatte die Stimme eines Kindes dasselbe Gewicht wie die eines Erwachsenen!
WIE LANGE HAT ES GEDAUERT, bis die Kinderrechtskonvention formuliert wurde? Wie lange bis sie in Österreich anerkannt wurde? Wir feiern 25 Jahre - fünfundzwanzig in Worten - und SCHÄMEN UNS NICHT der Kürze dieser Zeit der Kinderrechte?
Wir feiern - und haben es geschafft - in dieser KURZEN ZEIT, jegliche etwa durch die 68iger erreichten Verbesserungen wieder umzudrehen in ein 'kindeswohl', wo heute familienrichterinnen spöttisch behaupten: "Kinder können das nicht entscheiden, sie würden den ganzen Tag nur Zuckerln essen".
KINDER HABEN HEUTE KEINE RECHTE, und das kindeswohl ist die Diktatur der "Experten" über die Kinder.
Anstatt Emanzipation, wurden die Kinder den "Besserwissern" ausgeliefert, die auf Grund von Denunziationen tätig werden: verzweifelte Mütter, die selbst vom jugendamt verfolgt werden, melden schreiende Babys in der Nachbarschaft, Mütter, denen selbst die Kinder weggenommen wurden, arbeiten nun mit dieser bande zusammen.
So wie Emanzipation für die Frauen ein Betrug ist, denn sie werden nicht als die richtigen Frauen, die sie sind, anerkannt, sie haben als echte Frauen keine Existenzberechtigung in dieser Gesellschaft, NUR wenn sie sich an das falsche(!) vom patriarchalen System vorgegebene männerbild anbiedern, dann erlangen sie annähernde Rechte. (Richtige Männer haben da auch Schwierigkeiten mit dem System, aber bei weitem nicht so viele!)
Genauso bedeutet die Emanzipation für die Kinder nicht die Befreiung von der Beherrschung durch die Eltern, sondern sie sind unter die Fuchtel der "Experten, Schlaumeier, Besserwisser" geraten, die ein "kindeswohl" definieren, mit dessen Hilfe sie die Kinder beherrschen und umso besser zu Staatsbürgern ummodeln können.
Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.
25 Jahre - ist eine kurze Zeit vor dem Hintergrund der gesamten österreichischen Geschichte mit ihren Grausamkeiten zB durch die Regierung Maria Theresia speziell gegen Kinder, so kurz, daß man sich wohl besser schämen sollte dafür....
Oder wurde da vielleicht gar gefeiert, daß es in derart kurzer Zeit gelungen ist, die KINDERRECHTE in ihr Gegenteil, nämlich dieses diktatorische "KINDESWOHL" zu verwässern, entschärfen, die Kontrolle noch zu verstärken?
Es bleibt wohl nur noch eine Chance: aus Fehlern zu lernen.
Aber wenn wir aus der Nazizeit nicht gelernt haben, wozu dieses System fähig ist, als es so deutlich sichtbar wurde, weil es damals seine Maske abgelegt hat, was soll noch schlimmes passieren, bevor wir begreifen, verstehen - und wirklich einen Grund zum feiern haben?

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Hallo;

also, ich muss jetzt eines dazu sagen, ich kenne die Problematik wahrscheinlich als 7fache, lang alleinerziehende Mutter auch und bin auch jetzt noch/wieder alleinerziehend und habe mich auf Grund meiner Lebensgeschichte für ein Studium in diese Richtung entschieden.

Kinder haben sehr wohl Rechte, die ihnen oft genug bewusst sind. Die andere Frage ist, haben auch Eltern Rechte? Natürlich, wenn es um Misshandlung geht, um Missbrauch, etc., oft genug war das einer MA11 unbekannt, bis es dann eskalierte, leider auf Koste des Kindes. Oft genug wurde wegen lapidaren Situationen eingegriffen und es gab Kindesabnahmen. Aber bitte, man muss schon die Geschichte des Jugendamtes, bzw. der später entwickelten Sozialpädagogik kennen, um solche Äußerungen an zu stellen. Wenn Du Dich damit beschäftigst wie Alles begonnen hat, wie sich Alles entwickelt hat, wie schwarze Pädagogik gelehrt wurde, wie man versucht heute dagegen zu arbeiten, dann macht man so eine Aussage erst gar nicht.

Ich streite aber nicht ab, ich bin keine Freundin der MA11, eben aus eigenen Erfahrungen, aber Du kannst nicht alle in eine Schublade pressen.

Ich selbst gründe ebenfalls gerade einen Verein, bin aber der Meinung, nicht Anfeindung und ein Gegeneinander bewegt und bringt Veränderungen, sondern ein Miteinander und zwar ein sozialpädagogisches Miteinander, denn mit Sozialpädagogik kommt jeder Mensch in Berührung, vom jüngsten Kindesalter bis ins hohe Lebensalter. Dort gehört angesetzt, gleich welcher Ausbildung und welchen Standes, denn es geht um die Kinder und nicht darum, ob ein FH-Abgänger der Sozialen Arbeit, falsche Entscheidungen trifft, durch persönliche Antipathien oder Sympathien gesteuert. Durch ein Miteinander des Fachpersonals, vom Kindergartenpädagogen bis hinauf zum Sozialarbeiter, wären eigenmächtige Entscheidungen nicht möglich und mit Einbezug von Eltern und Kindern!

LG

Andrea



Baumann Andrea sagt:

Hallo;

also, ich muss jetzt eines dazu sagen, ich kenne die Problematik wahrscheinlich als 7fache, lang alleinerziehende Mutter auch und bin auch jetzt noch/wieder alleinerziehend und habe mich auf Grund meiner Lebensgeschichte für ein Studium in diese Richtung entschieden.

Kinder haben sehr wohl Rechte, die ihnen oft genug bewusst sind. Die andere Frage ist, haben auch Eltern Rechte? Natürlich, wenn es um Misshandlung geht, um Missbrauch, etc., oft genug war das einer MA11 unbekannt, bis es dann eskalierte, leider auf Koste des Kindes. Oft genug wurde wegen lapidaren Situationen eingegriffen und es gab Kindesabnahmen. Aber bitte, man muss schon die Geschichte des Jugendamtes, bzw. der später entwickelten Sozialpädagogik kennen, um solche Äußerungen an zu stellen. Wenn Du Dich damit beschäftigst wie Alles begonnen hat, wie sich Alles entwickelt hat, wie schwarze Pädagogik gelehrt wurde, wie man versucht heute dagegen zu arbeiten, dann macht man so eine Aussage erst gar nicht.

Ich streite aber nicht ab, ich bin keine Freundin der MA11, eben aus eigenen Erfahrungen, aber Du kannst nicht alle in eine Schublade pressen.

Ich selbst gründe ebenfalls gerade einen Verein, bin aber der Meinung, nicht Anfeindung und ein Gegeneinander bewegt und bringt Veränderungen, sondern ein Miteinander und zwar ein sozialpädagogisches Miteinander, denn mit Sozialpädagogik kommt jeder Mensch in Berührung, vom jüngsten Kindesalter bis ins hohe Lebensalter. Dort gehört angesetzt, gleich welcher Ausbildung und welchen Standes, denn es geht um die Kinder und nicht darum, ob ein FH-Abgänger der Sozialen Arbeit, falsche Entscheidungen trifft, durch persönliche Antipathien oder Sympathien gesteuert. Durch ein Miteinander des Fachpersonals, vom Kindergartenpädagogen bis hinauf zum Sozialarbeiter, wären eigenmächtige Entscheidungen nicht möglich und mit Einbezug von Eltern und Kindern!

LG

Andrea

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