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Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 2 Antworten

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 18 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Während Wien den Songcontest feiert, quälen sich einige Aktivisten durch einen Hungerstreik für Kinderrechte in Österreich. Am Christian Broda Platz nahe des Westbahnhofs haben sie ihr vom 13.5.2015 bis 27.5.2015 Zelt aufgeschlagen, in dem sie auch übernachten. Ihre dringlichsten 3 Forderungen sind: 1 – Durchsetzbarkeit des Kontaktrechtes für Bezugspersonen, bzw. Angehörige, 2 – Kontrolle und Reform der Jugendwohlfahrt, 3 – Anerkennung und gesetzliche Regelung zur induzierten Entfremdung PAS. Es wird auf die Verbrechen gegen Heimkinder hingewiesen. Diese zeigen an, dass die Institutionen und die Politik versagt haben. Vorhersehbar ist, dass die Entscheidungsträger weiterhin die Thematik und auch diese unbequeme Veranstaltung ignorieren werden. Totschweigen ist keine Lösung! Es wird hier ein Zeichen gegen Behördenwillkür und Ignoranz der Politik gesetzt. Die billigen Ausreden, alles sei in Ordnung, uns sei kein Missstand bekannt, ziehen nicht mehr und werden durch zwei Schwarzbücher widerlegt (Schwarzbuch Familienrecht und Schwarzbuch Jugendwohlfahrt Österreich). Die Bürgerinitiative Kinderrechte und Heimkinder Aktiv Community rufen zum Hungerstreik auf! Alle, die sich mit obigen Zielen identifizieren möchten, sind herzlich eingeladen, uns zu unterstützen!

Kilos für Kinderrechte

Pressetext Hungerstreik

Bezirkszeitung Interviews Hungerstreik

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Dürfen Frauen auch mitmachen?

Gerne sogar

bei Interesse folgen nähere Angaben

Ja klar, Frauen sind willkommen!

Hans Missliwetz; Montag, 11. Mai 2015; Tag – 2 (2 Tage vor dem Hungerstreik).

Text aus Wikipedia:

„Der Hungerstreik ist eine Form des passiven Widerstands. Ein Einzelner oder eine Gruppe verweigern dabei die Nahrungsaufnahme mit dem bewussten Risiko, Schaden zu nehmen, vielleicht auch zu sterben. Der Hungerstreik wurde weltweit schon früh als Form des politischen Widerstands praktiziert. Wie jede Streikaktion ist der politische Hungerstreik eine öffentliche Demonstration mit einem konkreten Ziel. Das unterscheidet den Hungerstreik vom Fasten.“

Dieser Hungerstreik für Kinderrechte ist tatsächlich eine Form des passiven Widerstands. Wir setzen ein Zeichen! Das Risiko eines Schadens liegt nicht vor. Jeder Gesunde kann zwei Wochen lang fasten. Wahrscheinlich ist sogar ein gesundheitlicher Vorteil damit verknüpft: Abnahme von Körpergewicht und Körperfett; Reduktion des Bauchumfanges; Korrektur einer Insulinresistenz (das ist der Anfang des Diabetes mellitus).

 

Würde Herr Bürgermeister Häupl zwei Wochen Hungerstreik durchstehen? Ohne ihm (zu) nahe treten zu wollen: Als Arzt würde ich es ihm per Ferndiagnose empfehlen, wenn ich von den Pressefotos ausgehe, die ich so zu Gesicht bekomme. Als Politiker mit deren ungesundem Lebensstil, lange Sitzungen mit Zwang zum Essen und Trinken, könnte er vermutlich profitieren. Und wir wünschen ihm ein langes gesundes Leben!!!

Wenn er dabei wäre (nicht dass ich es mir wünsche!), hätten wir zumindest ein mediales Echo und das Interesse des Fernsehens. So haben wir nur lange vierzehn Tage auf dem Christian-Broda-Platz vor uns.

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Gleichzeitig mit dem Eurovision Songcontest, mit dem sich Wien (die angebliche „Menschenrechtsstadt 2015“) von der Zuckerseite präsentieren will, zeigen wir, dass es mit dieser Zuckerseite doch nicht so weit her ist. Logisch folgerichtig will man uns (und andere) nicht in der Umgebung des Anstaltsortes (Stadthalle) haben und zog eine „Bannmeile“ um diesen Ort. Luxusrestaurants vertreiben ja auch Bettler von ihren Fenstern, denn es könnte die reichen Gäste beim Schlemmen stören.

 

Bereits die Recherche zur „Bannmeile“ ist nicht erwünscht. So rufe ich einen Artikel in der Wiener Zeitung 11.05.2015 auf und muss lesen: „Aus rechtlichen Gründen kann der Inhalt dieses Artikels leider nicht mehr angezeigt werden.“

 

„Politik darf keine Rolle spielen“, heißt es in den Song-Contest-Regeln der EBU. Das sieht Österreich offenbar genauso, jetzt 2015!

Das war nicht immer so: Der erste Boykott gegen den Song Contest ereignete sich 1969 in Madrid. Österreich blieb dem Bewerb fern, um bewusst gegen die in Spanien herrschende Franco-Diktatur zu demonstrieren. Ein Jahr später protestierten gleich fünf Länder, wobei neben Finnland, Norwegen, Portugal und Schweden auch Österreich wieder mitstreikte.

So ist unser Land, verlogen, würde Thomas Bernhard sagen (kann er nicht, weil er tot ist)!! Gegen Missstände in anderen Ländern gehen wir mutig vor; bei uns selbst wollen viele (Ist es die Majorität?) nicht so genau hinschauen.

Das, was ich hier äußere,  sind meine privaten Ansichten, für die ich die volle Verantwortung übernehme.

 

Ich berufe mich dabei auf die österreichische Bundesverfassung und auf Artikel 19 und Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 der UN-Hauptversammlung.

Im Wortlaut:

Artikel 19: Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20: Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

Ich bin Univ.Professor Dr. Johann Missliwetz, Facharzt für Gerichtliche Medizin, Arzt für Psychotherapie, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger , Staatsbürger dieses schönen Landes und dieser nicht (ganz) so schönen Republik und Mitglied der BIK (Bürgerinitiative Kinderrechte).

Wien, 21:56:27

Hans Missliwetz; Dienstag, 12. Mai 2015; Tag – 1 (1 Tag vor dem Hungerstreik).

 

Ein Gefühl wie vor dem Schikurs

 

Heute bin ich um fünf Uhr morgens aufgewacht. Mein erster Gedanke: Morgen beginnt der Hungerstreik! Was soll ich noch vorbereiten? Was nehme ich mit?

Dabei hatte ich ein Gefühl wie vor meinem letzten Schulschikurs. Was denn? Antwort: Vorfreude und Spannung.

 

Mit 16 in der 7. Klasse hatte ich meinen letzten Schulschikurs. Es war ein denkwürdiges Erlebnis. Dort oder damals habe ich zum erstenmal ein Mädchen geküsst. Und ich hatte den zweiten Rausch meines Lebens, zusammen mit meinen Freunden (den ersten hatte ich mit 10 bei der Hochzeitsfeier meiner Schwester).

Seitdem weiß ich, dass Mädchen zu Küssen eine feine Sache ist. Und sich ansaufen, in der richtigen Gesellschaft und mit Freunden, macht Spaß.

Jetzt bin ich 64, im Juni werde ich 65 (am 13. Juni, nur für die, die mir etwas schenken wollen). Mädchen küsse ich nicht mehr, nur noch meine Frau Angelika. Sie ist kein Mädchen mehr, sondern geht auf die fünfzig zu (obwohl sie sich ihr mädchenhaftes Aussehen und ihre mädchenhafte Figur erhalten hat). Und beim Saufen bin ich vorsichtig geworden, weil es mir am nächsten Tag so schlecht geht.

Was hat also der Schulschikurs mit dem Hungerstreik zu tun? Vielleicht das, dass es mich aus meinem Alltag heraus reißt. Ich werde nicht in meinem Bett und zu Hause, sondern im Freien am Anfangsteil der Mariahilfer Straße schlafen. In einem Schlafsack, so wie beim Schikurs. Zusammen mit Männern, so wie damals im Schikurs mit Buben. Denn nach bisheriger Information werden es sechs Männer sein. Ob eine oder mehrere Frauen kommen, ist ungewiss. Eingeladen sind sie herzlichst, denn unsere „Sache“, Kinderrechte, betreffen Männer und Frauen, pardon Ladies first, daher jetzt geschrieben Mädchen und Buben. Wenn ich das niederschreibe, komme ich mir ein wenig vor wie der verstorbene Heinz Conrads (Wer kennt den jetzt noch?):

„Servas die Madln, grüß eich die Buam!!!!!“.

Schikursmäßig ist auch: Vielleicht werden wir zusammen Spaß dort beim Hungerstreik haben, wir alle zusammen, denn man kann mieselsüchtig vor sich hin hungern. Oder dabei eine Gaudi haben, wie es auf Wienerisch so heißt. Hoffentlich wird es so.

 

In diesem Sinne war mein heutiger Beitrag leger und locker, nicht so ernst wie meine gestrigen Zeilen. Wir wollen ja nicht das Gewissen der Nation spielen (Ist Österreich eine Nation? Wäre es nicht gut, wenn Österreich mehr Gewissen hätte?). Oder uns als moralische Autorität aufspielen, so toll sind wir nicht. Ganz ernst nehme ich mich  selber nicht, wenn ich mit meiner schwülstigen Schlussformel diesen und die folgenden Beiträge unterzeichne. Aber ich nehme die Sache, für die wir eintreten, ernst. Denn sie ist es.

Deshalb zeichne ich auch mit meinen kompletten Titeln, damit ich nicht für einen dieser Querulanten oder Spinner gehalten werde, die die Welt verbessern wollen, aber selbst nichts auf die Reihe bringen.

Und ich berufe mich auf die Meinungsfreiheit, Menschenrechte und Verfassung, weil ich nicht dafür angepinkelt werden will, dass und wie ich für Kinderrechte eintrete.

 

In diesem Sinne verbleibe ich, hoffentlich nicht bierernst (obwohl bierernst immer noch besser als blutiger Ernst ist!), bis morgen euer:

Ich bin Univ.Professor Dr. Johann Missliwetz, Facharzt für Gerichtliche Medizin, Arzt für Psychotherapie, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger , Staatsbürger dieses schönen Landes und dieser nicht (ganz) so schönen Republik und Mitglied der BIK (Bürgerinitiative Kinderrechte).

Das, was ich hier äußere,  sind meine privaten Ansichten, für die ich die volle Verantwortung übernehme.

Ich berufe mich dabei auf die österreichische Bundesverfassung und auf Artikel 19 und Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 der UN-Hauptversammlung.

Im Wortlaut:

Artikel 19: Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20: Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

Wien, 6:48:43

Hans Missliwetz; Dienstag, 14. Mai 2015; Tag 2 (2. Tag Hungerstreik)

 

Mariahilf, ein Leben auf der Strasse

 

Mariahilfer Straße, da tut sich was. Gestern noch ein Abendspaziergang mit leerem Magen. An jeder Ecke gibt es Essen, auch für den sonstigen Konsum ist optimal gesorgt. In was für einem reichen Land wir leben. Das ist schön. Vor Mac Donald sitzen zehn junge Menschen mit Schildern, dass getötete Tiere gegessen werden; Tiere, die gelitten haben und auch gerne gelebt hätten. Sie haben meine Sympathie. Ich frage: „VgT?“. Einer antwortet vorsichtig: „Wir machen das privat“. „Ich bin nicht von der Polizei“, versichere ich und gehe weiter.

Haben wir aneinander vorbei geredet? Oder haben wir uns gut verstanden? Ich weiß es nicht, es ist auch gleichgültig. Ich denke mir, dass es gut ist, dass es außer uns noch andere gibt, die sich für ihre Überzeugungen einsetzen. Früher, also vor 30 Jahren, hätte ich gesagt: Spinner.

 

Besuch ist da. Wir, die übernachten werden, sind zu viert: Gerhard, 61, Dragisa, 52, Robert, 46, ich, 64. Jeder hat seine Geschichte, jeder hat(te) gerichtsanhängige erfolglose Verfahren, jeder hat Kind(er), die er nicht sehen darf. Wir sind zwei Großväter und zwei Väter mit diesem Schicksal. Kinder definiert nach Lebensalter, nicht nach Abstammung (es geht auch um Enkel).

 

Ich bin der, dem es pekuniär am besten geht. Für mich entwickelt sich eine lohnende Erfahrung: Die Welt von unten. Wir leben wie die Obdachlosen, schlafen im Freien. Wichtig ist ein „Dach“, hier das Zeltdach. Wichtig sind Toiletten. Männer müssen häufig pinkeln. In der Bahnhofsunterführung gibt es eine Nachttoilette. „Toll“, sage ich, „dafür ist gesorgt. Aufschrift: Nachttoilette, Öffnungszeit 20:00 – 08:00 Uhr“. Zu früh gefreut!! Die Toilette ist die ganze Nacht geschlossen! Die U-Bahn-Aufsicht gesteht ein, dass das immer so ist. „Wegen der Süchtigen und der Spritzen!!“. Auch verständlich. Aber es ist so wie mit vielen Leistungen unserer Stadt: Offiziell gibt es sie, in Wirklichkeit gibt es sie nicht. Wie Männer das Pinkelproblem um 2 Uhr morgens lösen, überlasse ich der Fantasie der Leser_Innen (korrekte Genderschreibweise).

 

Auf der Straße kommt man leicht in Kontakt, ins Reden. Wir werden öfters angesprochen. Drei Kategorien: a) hast du eine Zigarette?, b)  Spinner, die reden wollen, c) Menschen, die sich interessieren und uns viel Glück wünschen. So kommen wir zur ersten Spende: Ein junges Paar, sie von einem „Amt“. Sie sagt: „Berichten kann ich nicht darüber. Aber ich werde mit meinen Kollegen sprechen“. Die zehn Euro sind für Kaffee. Ein junger Mann, Rastalocken, Bierdose in der Hand, andere Hand Zigarette, orange Hose. Er kommt aus der Gruft (Schlafstelle für Obdachlose). Meine Vorurteile würden sagen: Besser nicht anstreifen. So aber erfahre ich Solidarität: Super, was ihr da macht. Braucht ihr Spenden? Erstaunlich: Das fragt mich einer, der nichts hat.

 

Schlafen um Mitternacht. Aufwachen um ½ 3 Uhr, es regnet. Das Tief „Sophie“ hat zugeschlagen (Woher ich den Namen kenne? Durch die Kronenzeitung). Anfangs geht es, das Dach hält noch ab. Dann Seitenwind, reißt unsere Transparente herunter. Wasser wird herein gepeitscht. Die Schlafsäcke sind nass. Es geht nicht mehr; „Held Gerhard“ kauert sich mit Plane um die Schultern ins Zentrum des Zeltes und harrt aus. Wir anderen drei packen und fahren mit der Nacht-U-Bahn zur Wohnung eines Verwandten, in dessen Keller wir übernachten. Drei Stunden Schlaf im Warmen. Ich bin erstaunt, wie viele Menschen um vier Uhr früh mit der U-Bahn unterwegs sind, fahre unabsichtlich schwarz (vergesse zu entwerten). Am Morgen hat es aufgehört zu regnen und „wir sind wieder da“. Dieses Leben auf der Straße ist schwerer als mein Normalleben, hat aber auch einen Vorteil: Man macht sich nicht so viele Gedanken, schaut auf das Nächstliegende, also bis zur Nasenspitze. Man nimmt es, wie es kommt. Philosophische Grundhaltung? Nein, bloße Lebens(Überlebens-)strategie. Keine tieferen Gedanken, null Reflexion. Also ideal für Politiker vieler Parteien: So wünschen sie sich ihre Wähler.

Das, was ich hier äußere,  sind meine privaten Ansichten, für die ich die volle Verantwortung übernehme.

Ich berufe mich dabei auf die österreichische Bundesverfassung und auf Artikel 19 und Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 der UN-Hauptversammlung.

Im Wortlaut:

Artikel 19: Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20: Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

Ich bin Univ.Professor Dr. Johann Missliwetz, Facharzt für Gerichtliche Medizin, Arzt für Psychotherapie, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger , Staatsbürger dieses schönen Landes und dieser nicht (ganz) so schönen Republik und Mitglied der BIK (Bürgerinitiative Kinderrechte).

Wien, 09:15

Hans Missliwetz; Freitag, 15. Mai 2015; Tag 3 (3. Tag Hungerstreik)

 

Eigentlich mache ich gar keinen Hungerstreik…

 

Aber was dann? Folgt hier ein Geständnis? Dass ich in den Pausen mir heimlich bei Würstelständen, Dönerbuden und Fastfood Restaurants den Wanst vollschlage?

Natürlich nicht. Ich möchte nur ein paar Begriffe klären, genauer definieren was Hunger oder Hungern oder Fasten sind.

Fangen wir an:

Das Wort Hunger hat unterschiedliche Bedeutungen bzw. Begriffsinhalte:

  1. Hunger ist ein Signal des Körpers. Es zeigt: Hallo, es ist wieder einmal Zeit etwas zu essen.

  2. Hunger kann metaphorisch verstanden werden. Etwas wird begehrt. Jemand, der lebens- oder liebeshungrig ist, will etwas anderes als essen. Insoferne ist „hungrig“ nur ein passendes Vergleichswort.

  3. Hunger als Zustand: Nicht nur Signal, sondern körperliche andauernde Situation, dass weder feste Nahrung, noch ausreichend Energie (in der Ernährung in Form von Kalorien bzw. Joule gemessen zugeführt wird.

Der Hungerzustand wieder kann uns in zwei Formen begegnen:

Als ein Schicksalsschlag, ein von außen herbeigeführtes Ereignis(z.B. Hungersnot), das über Nahrungsmittelknappheit – das ist die objektive Seite – einen Hungerzustand aufzwingt, aber wir wollen das nicht. Dieses Nichtwollen, das ist die subjektive, psychische Komponente, wir sind über diesen Mangel nicht glücklich.

Alternativ: Nahrungsmittel sind in ausreichender Menge und Qualität vorhanden und uns zugänglich. Aber wir haben uns absichtlich dafür entschieden, nichts zu essen, zu hungern. Das ist Fasten. Motive unterschiedlich: Gesundheit (abnehmen und entschlacken), religiös (Ramadan oder Karfreitagsfasten), politisch und aus Protest (Gandhi, oder Häftlinge, die sich gegen Haftbedingungen auflehnen).

Daraus ergibt sich, dass der Hungerstreik richtiger Fastenstreik genannt werden sollte.

Was für ein Pedant, ein „Sprachpitzler“ (pitzeln ist Wienerisch; für Nichtösterreicher: Obergescheit an etwas herummäkeln, spitzfindig kritisieren) – ich kann mir diese Bemerkung der Leser_Innen vorstellen.

Ist es aber nicht, denn der wesentliche Unterschied ist die Motivation.

Manchmal werde ich gefragt: „Wie hältst du das aus, tagelang nichts zu essen?“

Antwort: Ich will es. Ich bin dazu motiviert. Deshalb hält sich die Unlustkomponente in Grenzen, wird es erträglich. Der kurzfristigen körperlichen Missempfindung (Unlust) stelle ich den vorgestellten imaginierten Nutzen, den Benefit gegenüber. Ich glaube, dass ich mit dem Fasten ein Ziel erreiche.

Hunger ist ein Gefühl, das viele Österreicher nicht mehr kennen. Sie verwechseln es mit Appetit, einem Verlangen nach etwas (Schokolade, Bier, Pizza etc.), das plötzlich auftritt, oft durch äußeren Reiz, wie wenn man z.B. etwas Leckeres riecht oder einen gut gemachten Werbespot im Fernsehen sieht. „Snickers… und der Hunger ist gegessen. Du bist nicht du selbst, wenn du hungrig bist“ ist kein Hunger, sondern ein von außen induziertes Verlangen nach Schokolade mit der geschickten Suggestion, dass man ein unverträgliches Monster ist, das durch das Produkt erst wieder zum Menschen wird. Wenn man es nicht als Werbespot sieht, sondern so als Inhalt liest, realisiert man, wie schwachsinnig das alles st. Leider wirkt Werbung nicht auf Vernunft und Logik, sondern – ganz im Gegenteil – schaltet sie aus. Appetit ist ein von außen gesteuertes Verlangen, Hunger hingegen ein vom Körperinneren ausgehendes Signal. Nur nehmen die Menschen dieses Signal nicht mehr war oder sie konditionieren es nach der Uhr: „Zu Mittag wird gegessen!!“ Durch Fasten lernt man einerseits, Hunger wieder zu spüren, andererseits vom appetit oder Gusto zu unterscheiden.

 

Wie steht man das durch?

Hier Tipps:

  1. Motivation. Man muss es wollen.

  2. Selbstverpflichtung: Wenn man sich anderen deklariert (mündlich oder über Facebook), dann hält man eher durch.

  3. Viel trinken (Wasser und Tee) hemmt vorübergehend das Hungergefühl.

 

Morgen mehr darüber, denn es gibt eine Krise, über die ich morgen berichten werde.

 

Das, was ich hier äußere,  sind meine privaten Ansichten, für die ich die volle Verantwortung übernehme.

Ich berufe mich dabei auf die österreichische Bundesverfassung und auf Artikel 19 und Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 der UN-Hauptversammlung.

Im Wortlaut:

Artikel 19: Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20: Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

Ich bin Univ.Professor Dr. Johann Missliwetz, Facharzt für Gerichtliche Medizin, Arzt für Psychotherapie, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger , Staatsbürger dieses schönen Landes und dieser nicht (ganz) so schönen Republik und Mitglied der BIK (Bürgerinitiative Kinderrechte).

Wien, 20:10

Hans Missliwetz; Montag, 16. Mai 2015; Tag 4 (4. Tag Hungerstreik).

 

Aus gegebenem Anlass ist klarzustellen…

Aus gegebenem Anlass ist klarzustellen, dass friedliche Demonstrationen und Kundgebungen immer sog. „Sympathisanten“ und Trittbrettfahrer anziehen, die unter dem Vorwand gleicher Gesinnung die Veranstaltung zum Herumschreien, Pöbeleien und Unfug missbrauchen.

Leider gibt es solche Menschen auch bei den Kinderrechtlern. Die BIK (Bürgerinitiative Kinderrechte) distanziert sich, diese Personen gehören nicht zu uns.

Der Aktivismus unserer Organisation fußt auf den Ideen der Aufklärung (Immanuel Kant: Was ist Aufklärung? Der ewige Frieden), zivilem Widerstand im Sinne von Henry David Thoreau (Über die Pflicht zum Ungehorsam gegenüber dem Staat) und Modellen des Widerstandes, die von Mahatma Gandhi (ahimsa) und Martin Luther King entwickelt wurden. Das ist so, auch wenn einige unserer Mitstreiter oder einige Leser mit diesen Ideen/Namen nichts anfangen können.

Aus gegebenem Anlass ist klarzustellen, dass am Hungerstreik Personen der BIK und Personen des Vereines „Väter ohne Rechte“ teilnehmen. Initiiert, angemeldet, angekündigt wird und wurde der Hungerstreik von der BIK, nur von der BIK.

Im Rahmen der Kinderrechte überdecken sich einige unserer Forderungen: a) Durchsetzung von Umgangs-/Kontakt-/Besuchsrechten für engste Angehörige, insbesondere Eltern (Väter) und Großeltern; b) gesetzliche Anerkennung und Ahndung der induzierten Entfremdung PAS.

BIK und Väter ohne Rechte sind voneinander unabhängige Organisationen und vertreten abschnittsweise unterschiedliche Zielen und Auffassungen. Hier geht es aber um Gemeinsames, um das Wohl der Kinder, und wir danken für die Unterstützung.

Ich füge hinzu, auch Herr Sven Gründel vertritt diese Auffassungen, insbesondere die Distanzierung von Unruhestiftern jeder Coleur.

Aus gegebenem Anlass ist klarzustellen, dass sich die BIK nicht politisch verorten lässt. Unser Rahmen sind die Menschenrechte und nicht Programme politischer Parteien.

Aus gegebenem Anlass ist auch klarzustellen, dass die BIK Nationalsozialismus verurteilt, aber dass der Hungerstreik kein event ist, um die österreichisch/deutsche Vergangenheit „aufzuarbeiten“. Denn: 1) sind seit Ende des 2. Weltkrieges 70 Jahre vergangen, daher die meisten Täter tot, 2) zum tausendsten Mal: Es geht um Kinderrechte, nicht um politische Inhalte im Spannungsfeld Links oder Rechts.

Für dieses wichtige Thema sind Fachleute, renommierte Professoren für Zeitgeschichte wie z.B. die Herren Sieder oder Schreiber u.v.a. auch Damen, zuständig. Nur am Rande: Mich beschäftigt das Thema auch. Ich schreibe darüber in einem Roman mit dem Titel „Erinnerung“, um zu zeigen, wie Altlasten der Vergangenheit bis in die heutige Zeit hinein wirken. Aber auch das gehört nicht zu einem Hungerstreik.

Aus gegebenem Anlass ist auch klarzustellen, dass der Hungerstreik gleichfalls nicht dazu dient, die Geschichte des Sozialismus oder Nutzen bzw. Schaden der von einem sozialdemokratischen Minister (Christian Broda) durchgeführten Reformen aufzuarbeiten. Wir sind nur deshalb auf diesem Platz, zufällig, weil uns der Märzpark verweigert wurde.

Aus gegebenem Anlass ist klarzustellen, dass mit Ärger und Problemen zu rechnen ist und war. Das ist immer so und das weiß jeder erwachsene Mensch. Probleme sind aber kein Anlass, alles hinzuschmeißen und abrupt abzubrechen. „Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden“, hat ein verstorbener Freund von mir gesagt. Ich wünsche mir, dass meine Mitstreiter Probleme lösen. Wenn nicht, helfe ich aus. Aber je kompetenter jeder von uns ist, desto glaubwürdiger werden wir. Vielleicht muss das Setting des Hungerstreiks modifiziert werden. Aufgeben ist für mich keine Option.

Aus gegebenem Anlass ist schließlich klarzustellen, dass ich lieber über anderes schreibe und es hasse, Grundsatzerklärungen mit erhobenem Zeigefinger zu äußern. Leider musste das sein.

Das, was ich hier äußere,  sind nicht meine privaten Ansichten (mit Ausnahme des letzten Absatzes), sondern meine Erklärung als einer der drei Gesellschafter der BIK. Ich übernehme wie immer die volle Verantwortung für alles, was ich hier schreibe oder äußere. Wenn man das nicht kann, sollte man das Maul halten. Bei dieser Bemerkung denke ich an Politiker, die heute sagen, dass die Pensionen gesichert sind und gleich bleiben, morgen dann schon das Pensionsalter verändern und Pensionszahlungen herabsetzen (ihre nicht; über die Höhe ihrer Einkünfte können sie selbst als Nationalratsabgeordnete entscheiden). Diese Politiker (nicht die anständigen, von denen es viele gibt) treten nicht zurück, sondern werden wieder gewählt. Schade!

Darf ich das schreiben? Nach meiner Rechtsauffassung Ja, denn…

Ich berufe mich dabei auf die österreichische Bundesverfassung und auf Artikel 19 und Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 der UN-Hauptversammlung.

Im Wortlaut:

Artikel 19: Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20: Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

 

Ich bin Univ.Professor Dr. Johann Missliwetz, Facharzt für Gerichtliche Medizin, Arzt für Psychotherapie, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger , Staatsbürger dieses schönen Landes und dieser nicht (ganz) so schönen Republik und Mitglied der BIK (Bürgerinitiative Kinderrechte).

Wien, 8:33

 

Hans Missliwetz; Freitag, 17. Mai 2015; Tag 5 (5. Tag Hungerstreik)
Wie Nahrungsentzug wirken kann…
Auf jeden anders. Und erstaunlicherweise ist Fasten zu unterschiedlichen Zeiten verschieden. Doch es gibt bestimmte Veränderungen oder Muster, die häufig auftreten.
Kopfschmerzen – hatte ich zum Beispiel an einem Tag. Der Grund? Schulmediziner fragen nicht danach, Fasten erscheint ihnen dubios. Fastenpraktiker und Naturheilkundler sehen darin einen Abbau von Toxinen und Stoffwechselschlacken, die bei ihrer Freisetzung im Blut diese Beschwerden verursachen.
Obstipation- auch Verstopfung genannt. Bis zu einem gewissen Grad normal, denn oben kommt nichts rein, unten nichts raus. Empfohlen wird, den Darm zu entleeren: Einlauf; Glaubersalz; Sauerkrautsaft.
Kältegefühl – Nahrung erzeugt nicht nur Körpersubstanz, sondern auch Wärme. Mir ist zurzeit kalt, brauche mehr Kleidung.
Verstimmung – jetzt das lateinische Wort: Dysphorie. Gereiztheit, man ist dünnhäutig. Ärgernisse, werden nicht weggesteckt, sondern man ist empfindlich. Reagiert, reagiert auch überschießend.
Konzentrationsschwäche – selbsterklärend. Bei mir in den ersten vier Tagen ausgeprägt. Mir fielen Wörter und Eigennamen nicht ein. Vermutlich durch Umstellung des Stoffwechsels. Das Gehirn braucht Glukose (Zucker) wie das Auto Benzin. Der Abbau des Nahrungszuckers (Glykolyse) entfällt. Die Zuckergewinnung aus Körpergewebe (Glukoneogenese) kommt erst in Schwung. Genauso wie der Abbau der durch den Fettabbau gewonnenen Ketonkörper. Diese Umstellung dauert 3 bis 4 Tage.
Warum also Fasten, wenn es diese Wirkungen hat?
Weil es irgendwann auch bergauf geht.
Euphorie - Hochstimmung. Ich erlebe es meist nicht, viele andere berichten darüber.
Gewichtsverlust- am ersten Tag vor allem Flüssigkeit. Dann hauptsächlich Fett, etwas Muskel. Fett überwiegt (vor allem, wenn jemand stark übergewichtig sind).
Subjektives Gefühl der Reinigung und der Leichtigkeit
Blutdruck sinkt – für den Körper gut. Aufpassen: Messen und Blutdruckmedikation reduzieren. Kann mit Schwindelgefühl auftreten.
Der Zuckerstoffwechsel verbessert sich – bessere Glukosetoleranz. Diabetiker (Diabetes mellitus Typ 2) verbessern ihren Zustand mit Gewichtsreduktion. Insulinresistenz schwindet. Und da ich hier nicht als geduldiger Arzt spreche, sondern als Kritiker: Die meisten Diabetiker können nicht fasten. Weil sie disziplinlos sind und deshalb Diabetes durch lange Übernährung bekommen haben (natürlich auch wegen ihrer Genetik). Und auch unter der Gefahr, dass mich einige Diabetiker hassen: Wer seinen Lebensstil kontrolliert, erspart sich den Arzt. Gesundes Leben macht fünfzig Prozente der Ärzte arbeitslos. Was noch mehr aufregen könnte: Liebe Diabetiker, ihre Spritzen und Medikamente sind nicht die Antwort. Sie sterben trotzdem früher. Nur wenn sie zuerst ihr Gewicht reduzieren und auf gesunde Ernährung umsteigen, nur ergänzend mit Medikamenten helfen, haben sie Aussicht auf eine normale Lebenserwartung ohne tausend Wehwehchen.
Möglicherweise werden beginnende Krebswucherungen gestoppt – Krebs ist ein Prozess, der unbemerkt über Jahre läuft, bis er manifest und diagnostizierbar wird. Dann kann es zu spät sein. Fasten verstärkt den spontanen Zelltod, Apoptose. In Sparschaltung baut der Körper zuerst krankes und unnötiges Gewebe ab, erst sehr spät – wenn Fasten bedrohlich wird – das Gesunde.
Menschen, die fasten, leben länger – Im Tierversuch ist das gesichert (viele Spezies), dass Kalorienreduktion die Lebensspanne verlängert. Bis zu einem gewissen Grad verjüngt es auch. Beim Menschen, also in dem Bereich, auf den es ankommt, wird noch gestritten. Wie immer in der Medizin. Trotzdem: Ich bin überzeugt, dass es so wirkt. Ein alter Hausarzt, Praktiker, sagte einmal zu mir: „Jeder Mensch frisst bis zu seinem Tod die gleiche Menge. Der eine in sechzig, der andere in achtzig Jahren“.
Geistige Umstellung – Fasten bringt einen Abstand vom Alltag mit sich. Neue Ideen kommen, neue Impulse tauchen auf. Man hat Zeit, Muße und Raum, um über das eigene Leben nachtzudenken. Der Normalbürger hat diesen Raum nicht, sondern verbringt seine Zeit im Alltagstrott, von außen bestimmten Zwängen und den Manipulationen von Medien, Werbung und Politik. Fasten und Innehalten, um zu reflektieren, gehören zusammen.
Fasten macht uns zu besseren Menschen – wirklich oder nur wenn man daran glaubt? Fasten bringt Verdienste im Himmelreich, glauben die Christen. Fasten ist Pflicht, weil Allah es uns durch den Propheten geboten hat, sagen die Moslem (Ramadan). Und schon die Juden haben gefastet, wie man im Alten Testament und auch im Neuen Testament nachlesen kann.
Das war es also, ein Loblied auf das Fasten. Verfasst, während ich schreibe, bei einem Earl-Grey-Tee im Café Westend, und mit leichter Wehmut auf die zwei appetitlichen Butterkipferln blicke, die mir die Kellnerin zu meinem Tee dazugestellt hat. Sie wird sie wieder mitnehmen müssen.
P.S. Ich habe die Krise nicht vergessen, schreibe aber erst Morgen darüber.
Das, was ich hier äußere, sind meine privaten Ansichten, für die ich die volle Verantwortung übernehme.
Ich berufe mich dabei auf die österreichische Bundesverfassung und auf Artikel 19 und Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 der UN-Hauptversammlung.
Im Wortlaut:
Artikel 19: Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
Artikel 20: Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
Ich bin Univ.Professor Dr. Johann Missliwetz, Facharzt für Gerichtliche Medizin, Arzt für Psychotherapie, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger , Staatsbürger dieses schönen Landes und dieser nicht (ganz) so schönen Republik und Mitglied der BIK (Bürgerinitiative Kinderrechte).
Wien, 10:45

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