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Gestartet von Jürgen Sobota. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte Aug 19. 1 Antwort

Hallo an alle Folgendes Problem steht bei mir im Raum meine ex. Kommt nach 12 Jahren und fordert 798 Euro monatlich doppelter regelbedarf und 27268 Euro 3 Jahre rückwirkend ich weiß ja nicht einmal…Fortfahren

Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino Mai 25. 0 Antworten

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

Ist es nicht möglich, das Jugendamt, dass ja bis zur richterlichen Entscheidung die Obsorge übernommen hat, nun wegen Kindeswohlgefährdung anzuzeigen?

Gestartet von eva maria schwarz. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte 3. Apr 2019. 34 Antworten

Ich schreibe gerade an einer Anzeige gegen Frau Mag. Deutsch, die Schule und den Familienintensivbetreuer, §186StGB: Üble Nachrede und §187StGB: Verleumdung. Nur durch falsch Aussagen dieser Personen…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Gerhard Männl 11. Dez 2018. 6 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Ist es nicht möglich, das Jugendamt, dass ja bis zur richterlichen Entscheidung die Obsorge übernommen hat, nun wegen Kindeswohlgefährdung anzuzeigen?

Ich schreibe gerade an einer Anzeige gegen Frau Mag. Deutsch, die Schule und den Familienintensivbetreuer, §186StGB: Üble Nachrede und §187StGB: Verleumdung. Nur durch falsch Aussagen dieser Personen haben wir jetzt diese Situation! Die Gutachterin stützte sich natürlich auf diese Aussagen und Diagnostizierte, dass das Kindeswohl in Gefahr sei.

Und da es nun, unter der Obsorge des Jugendamtes geschah, dass mein Sohn sich selbst verletzt, bietet es doch die möglichkeit, das Jugendamt wegen Kindeswohlgefährdung anzuzeigen, oder?

Wenn dies unter meiner Obsorge geschehen wäre, hätte mit das Jugendamt doch deswegen sofort die Obsorge entzogen! So muss es doch auch umgekehrt so funktionieren!

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Antworten auf diese Diskussion

Liebe Eva!

Zu Deiner Frage, ich bin nicht aus Kärnten, sondern aus Salzburg, Salzburg-Umgebung, Zuständigkeitsbereich von Hannes Herbst.

Sie haben mir den Kleinen im Februar, praktisch direkt nach der Geburt in der Klinik abgenommen und zu den anderen zwei einen Obsorgeentziehungsantrag gestellt, im Fall des Zweitältesten aber wieder zurückgenommen. Beim 8jährigen habe ich einen Kinderbeistand zugewiesen bekommen und er ist auch noch bei mir. Allerdings haben sie jede Menge Auflagen festgelegt, die rein zeitlich und finanziell unmöglich sind. Da muss ich jetzt noch schauen, wie ich die Kosten auf das Jugendamt überwälzen kann.

Der Anwalt hat jetzt ein Obergutachten beantragt, ich hoffe dem wird stattgegeben. Besonders da die Gutachterin aus dem  engsten Umkreis des jetzt verurteilten Dr. Egon Bachler kommt. Ich weiß nicht, ob Du von diesem Fall gehört hast?

Zuerst hatte ich einen Anwalt aus dem Bekanntenkreis, den ich mir aber nicht lange leisten habe können, dann habe ich versucht, mich selbst zu vertreten und jetzt habe ich einen Verfahrenshilfeanwalt. Ich hoffe das Beste aber die meisten Anwälte sind bei diesen Jugendamtsfällen nicht wirklich hilfreich, können nicht viel bewirken.

Der Menschenrechtegerichtshof ist ein EU-Instrumentarium, das die Einhaltung der Menschenrechte in den EU-Mitgliedsstaaten prüfen kann, das deutsche Jugendamt zum Beispiel wurde schon mehrfach wegen seiner Praktiken verwarnt, es hilft zwar anscheinend nicht wirklich, ist aber das oberste Gesetz und auf Artikel 8 der Menschenrechte - Recht auf Achtung des Familienlebens - kannst Du auf alle Fälle verweisen.

Das grundlegende Problem ist nur der Begriff des "Kindeswohles", der nirgends genau definiert ist. Dieser allein kann eine Entziehung der Obsorge nach österreichischem Recht laut § 181 ABGB rechtfertigen und das Jugendamt versucht mit allen Mitteln, eine Gefährdung des Kindeswohles in irgendeiner Hinsicht zu konstruieren, wenn auch nur mit Hilfe der psychologischen Gutachterin.

Der Richter sollte normalerweise unparteiisch sein!!!!!!!!!!!!!

Von inhr.net habe ich schon gehört, ich kenne die Webseite. Leider kann man dem Richter keine Artikel von dieser Seite als Beweismaterial präsentieren, zu parteiisch gegen die Jugendwohlfahrt.

Zur Anzeige wegen Amtsmißbrauch kann ich Dir eigentlich nur sagen, dass die Kommunikation mit meinem vorherigen Anwalt größtenteils über seine Mutter gelaufen ist - eine ehemalige Nachbarin und gute Bekannte von mir. Sie diskutierte lang und breit mit mir darüber, dass ihr Sohn dies angekündigt habe aber mir gegenüber meinte er, solche Anzeigen  bewirken normalerweise nichts.

eva maria schwarz sagt:



eva maria schwarz sagt:



Angelika Christa Niedermüller sagt:

Liebe Eva Maria!

Ich wollte, ich hätte Deine Courage! Das Jugendamt, bzw. die zuständige Sachbearbeiterin wegen Amtsmißbrauchs zu verklagen, hätte ich auch gerne getan. Nur spielte mein Anwalt nicht mit.

Ich sage eher zu wenig, und nur genau überprüfte Fakten, weil ich bei meinem Bezirksgericht kaum eine Chance gegen das Jugendamt habe. Der Richter hat sogar Zusammenarbeit mit der Jugendwohlfahrt als oberste Bedingung festgelegt, auf Anregung der Gutachterin, die eng mit dem Jugendamt zusammenarbeitet. Dies merkt man am Gutachten und in Insiderkreisen ist ihre Jugendamtsnähe ohnehin kein Geheimnis. Ich überlege verzweifelt, was ich gegen dieses Gutachten machen könnte, im Moment suche ich nach Vergleichsfällen des Europäischen Menschenrechtegerichtshofes, die ich dem Anwalt präsentieren könnte.

Sei aber bei Gesprächen vorsichtig, die suchen direkt nach einer Aussage, die sie total verdreht dem Gericht als Anschuldigung präsentieren können. Kliniken sind gefährlich, die arbeiten oft direkt mit der Jugendwohlfahrt zusammen. Dokumentiere aber und präsentiere es dem Richter möglichst sachlich oder überlaß dies einem Anwalt. Versuche Verfahrenshilfe in vollem Ausmaß inklusive Anwalt zu bekommen. Argumentiere dabei mit der Unübersichtlichkeit und Komplexität der rechtlichen Situation in Deinem Verfahren. Wobei der Anwalt auch noch kein Allheilmittel ist, wie ich zugeben muss, aber er darf wenigstens reden, ohne dass ihm dies dann zur Last gelegt werden kann.

Wenn das Gespräch stattfindet, zeichne es auf oder notiere es bald darauf möglichst genau und dann nimm dir an der Jugendwohlfahrt ein Beispiel und fische Dir nur die geeigneten Passagen heraus, die möglichst nach falscher Rechtfertigung klingen sollen und dies leitest du dann an den Richter weiter, aber möglichst ohne eigene Stellungnahme   dazu.

Viel Erfolg!

Angelika

Liebe Angelika!

Es tut mir sehr leid, dass das Jugendamt und die Gutachterin sich so verbünden. Der Richter haltet sich halt auch nur an das Gesetz, dass ja besagt, soweit ich weiss, dass man auf das Jugendamt hören muss. jedoch finde ich, hat man die Pflicht und das Recht aufzuzeigen, was nicht passt. Man arbeitet, bzw, vertraut doch nur Menschen, die ehrlich und kompetent sind. Gegen unfairen Machtmissbrach muss man sich auflehnen!

Hoffe der Anwalt sieht dass auch so, und der Richter. Warum wollte dein Anwalt das Jugendamt nicht Anzeigen?

Wohnst Du vielleicht in Kärnten? Suche eine Bande Jugendamtopfer um gemeinsam an das Parlament zu schreiben und um Zeitungen einzuschalten.

Wegen dem Gutachten, hat Dein Anwalt schon ein unabhängiges Gutachten zu Deiner Person und den Kindern beantragt?

Schau mal in das inhr.net rein! Kennst Du das schon? Da stehen auch sehr interessante Dinge die Helfen können.

Magst Du mir Deine Geschichte erzählen? Wieviele Kinder sind weg? Wie lange schon? Wie kam es dazu?

Hast Du einen Verfahrenshilfe Anwalt zugeteilt bekommen? Oder Dir selbst einen ausgesucht? Ich hatte einen Anwalt mit dem ich auch nicht zufrieden war, habe ihm die Vollmacht gekündigt, vertrete mich einstweilen selbst. Von der Unwissenheit anderer abhängig zu sein, mag ich überhauptnicht. Eigentlich sollte Dir ja Dein Anwalt sagen wie es geht, und nicht Du ihm. Ich weiss, verstehe, es ist verzwickt. Würde auch gerne wissen, was Du bezüglich dem Menschenrechtegerixhtshof gefunden hast. Den kenn ich noch gar nicht. Ist das der obere Landesgerichtshof? Mit diesen Ebenen kenne ich mich noch nicht aus. verfahrenshilfe im vollen Ausmaß habe ich bereits beantragt, auch einen Kinderbeistand für meine Kinder! Kennst du dass?

Toi Toi Toi, viel Kraft und Mut, Eva

Sehr geehrte Frau Schwarz,

Meine Frau und ich hatten 4 schwer misshandelte Sehr Kinder in Pflege. Das 5 Kind Elmar wurde nach der Geburt von uns adoptiert,  er wurde bereits im Mutterleib schwer misshandelt Alkohol und sehr starkes Rauchen.

Richard wurde kam mit 5 Jahren zu uns mit mehreren Narben ebenfalls später adoptiert. Die Folgeschäden sind bis heute vorhanden.

Die Zwillingsmädchen Ingrid und Maria kamen auch mit 5 Jahren zu uns die Kinder bekamen immer wieder Alkohol das Jugendamt wusste schon sehr lange Bescheid, erst als Maria mit schwerer Alkoholvergiftung im Spital lag, ersuchte das Jugendamt ob wir sie nicht aufnehmen könnten weil 2 Kinder niemand will.

Schon einen Tag später ersuchte das Jugendamt ob der Bruder Herbert nicht auch eine Zeit bei uns wohnen könne, man suche einen Heimplatz für ihn. Wir sahen wie die Kinder zusammengewachsen sind, das Jugendamt hat uns versprochen uns finanziell zu helfen wenn wir Herbert auch behalten. Wir hatten einen Kredit aufgenommen, als wir dann um die Hilfe anfragten, entschuldigte man sich, man hätte übersehen das, dass Gesetz die nicht erlaubt. Herbert blieb natürlich trotzdem bei uns.

Tagelang könnte ich in unglaubliche Geschichten erzählen.

Wenn es mir irgendwie möglich ist werde am 5 August im Bürgerbüro Wien Teilnehmen, in Kärnten gibt es diese Bewegung scheinbar nicht.

Sie können mich aber gerne unter 0699 1908 6393 anrufen. Ich habe 20 Jahre vor der Pension in Rechtsachen gearbeitet, ein Hauptziel war immer Menschen mit Sorgen zu helfen. 

Wie es mit der österreichischen Selbstbelobigung steht sieht man  aus der UNICF Welt Kinderhilfe Statistik 2013. Im Schnitt an 18. Stelle von den 29 Industrieländern, bei Gesundheit nur 23. Stelle

Vielleicht können Sie mir auch schreiben(telefonisch) mitteilen wer ist der Ansprechpartner von Kind24

Mit freundlichen Grüssen

Herbert König

 

 

 

 

Liebe Angelika!

Es ist so schrecklich, dass Sie dein Baby gestohlen haben!!! Ich verstehe dass nicht! Du hast ja die anderen zwei Kinder behalten dürfen, warum nahmen Sie das Baby? Es tut mit furchtbar Leid!

Ich schätze Du hast gute Chancen Dein Baby zurückzubekommen, wenn das Gutachten aus den Kreisen von Egon Bachler kommt. Habe im inhr.net davon gelesen. Hast Du dich eigentlich an das inhr.net gewendet und um Hilfe gebeten? Die helfen einem doch auch. Kennst Du den gggv Verband? Gerichtsgeschädigten Gutachten Verband? Die bringen ja die falschen Gutachter vor Gericht. Ich warte noch auf einen Rückruf, der hoffentlich kommt. Das inhr.net hat mit zuerst Hilfe Angeboten, war dann jedoch plötzlich für mich nicht mehr erreichbar, was mir auch ziemlich Angst gemacht hat.

Vertrete mich einstweilen selbst weiter, bis ich das Geld für einen Top Anwalt habe. Gestern hat mich eine frau vom Verein Bindung macht stark angerufen, dass hat mir wieder Mut gemacht. Habe Heute mehreren Zeitungen meine Geschichte geschrieben. Warte auf den Brief vom Richter, indem er entscheidet ob die Maßnahme zulässig ist.

Habe das Klinikum heute wegen Körperverletzung angezeigt.

Bis jetzt hat sich noch gar nichts getan. Teilweise zitter ich Stundenlang vor Angst weil dass alles so grausam ist. der schlimmste Alptraum, so eine Menschen Mafia ist das.

Liebe Angelika, Du wirst sehen, es wird alles gut und ich hoffe und wünsche es Dir von ganzem Herzen, dass es bald ist.

Es ist unfassbar, dass es solche Unmenschlichkeiten überhaupt gibt.

Ich meine, die anderen sind doch auch Menschen, wie können die so Handeln und sich trotzdem noch wohl fühlen in ihrer Haut.

Liebste Grüße,

Eva Maria



Angelika Christa Niedermüller sagt:

Liebe Eva!

Zu Deiner Frage, ich bin nicht aus Kärnten, sondern aus Salzburg, Salzburg-Umgebung, Zuständigkeitsbereich von Hannes Herbst.

Sie haben mir den Kleinen im Februar, praktisch direkt nach der Geburt in der Klinik abgenommen und zu den anderen zwei einen Obsorgeentziehungsantrag gestellt, im Fall des Zweitältesten aber wieder zurückgenommen. Beim 8jährigen habe ich einen Kinderbeistand zugewiesen bekommen und er ist auch noch bei mir. Allerdings haben sie jede Menge Auflagen festgelegt, die rein zeitlich und finanziell unmöglich sind. Da muss ich jetzt noch schauen, wie ich die Kosten auf das Jugendamt überwälzen kann.

Der Anwalt hat jetzt ein Obergutachten beantragt, ich hoffe dem wird stattgegeben. Besonders da die Gutachterin aus dem  engsten Umkreis des jetzt verurteilten Dr. Egon Bachler kommt. Ich weiß nicht, ob Du von diesem Fall gehört hast?

Zuerst hatte ich einen Anwalt aus dem Bekanntenkreis, den ich mir aber nicht lange leisten habe können, dann habe ich versucht, mich selbst zu vertreten und jetzt habe ich einen Verfahrenshilfeanwalt. Ich hoffe das Beste aber die meisten Anwälte sind bei diesen Jugendamtsfällen nicht wirklich hilfreich, können nicht viel bewirken.

Der Menschenrechtegerichtshof ist ein EU-Instrumentarium, das die Einhaltung der Menschenrechte in den EU-Mitgliedsstaaten prüfen kann, das deutsche Jugendamt zum Beispiel wurde schon mehrfach wegen seiner Praktiken verwarnt, es hilft zwar anscheinend nicht wirklich, ist aber das oberste Gesetz und auf Artikel 8 der Menschenrechte - Recht auf Achtung des Familienlebens - kannst Du auf alle Fälle verweisen.

Das grundlegende Problem ist nur der Begriff des "Kindeswohles", der nirgends genau definiert ist. Dieser allein kann eine Entziehung der Obsorge nach österreichischem Recht laut § 181 ABGB rechtfertigen und das Jugendamt versucht mit allen Mitteln, eine Gefährdung des Kindeswohles in irgendeiner Hinsicht zu konstruieren, wenn auch nur mit Hilfe der psychologischen Gutachterin.

Der Richter sollte normalerweise unparteiisch sein!!!!!!!!!!!!!

Von inhr.net habe ich schon gehört, ich kenne die Webseite. Leider kann man dem Richter keine Artikel von dieser Seite als Beweismaterial präsentieren, zu parteiisch gegen die Jugendwohlfahrt.

Zur Anzeige wegen Amtsmißbrauch kann ich Dir eigentlich nur sagen, dass die Kommunikation mit meinem vorherigen Anwalt größtenteils über seine Mutter gelaufen ist - eine ehemalige Nachbarin und gute Bekannte von mir. Sie diskutierte lang und breit mit mir darüber, dass ihr Sohn dies angekündigt habe aber mir gegenüber meinte er, solche Anzeigen  bewirken normalerweise nichts.

eva maria schwarz sagt:



eva maria schwarz sagt:



Angelika Christa Niedermüller sagt:

Liebe Eva Maria!

Ich wollte, ich hätte Deine Courage! Das Jugendamt, bzw. die zuständige Sachbearbeiterin wegen Amtsmißbrauchs zu verklagen, hätte ich auch gerne getan. Nur spielte mein Anwalt nicht mit.

Ich sage eher zu wenig, und nur genau überprüfte Fakten, weil ich bei meinem Bezirksgericht kaum eine Chance gegen das Jugendamt habe. Der Richter hat sogar Zusammenarbeit mit der Jugendwohlfahrt als oberste Bedingung festgelegt, auf Anregung der Gutachterin, die eng mit dem Jugendamt zusammenarbeitet. Dies merkt man am Gutachten und in Insiderkreisen ist ihre Jugendamtsnähe ohnehin kein Geheimnis. Ich überlege verzweifelt, was ich gegen dieses Gutachten machen könnte, im Moment suche ich nach Vergleichsfällen des Europäischen Menschenrechtegerichtshofes, die ich dem Anwalt präsentieren könnte.

Sei aber bei Gesprächen vorsichtig, die suchen direkt nach einer Aussage, die sie total verdreht dem Gericht als Anschuldigung präsentieren können. Kliniken sind gefährlich, die arbeiten oft direkt mit der Jugendwohlfahrt zusammen. Dokumentiere aber und präsentiere es dem Richter möglichst sachlich oder überlaß dies einem Anwalt. Versuche Verfahrenshilfe in vollem Ausmaß inklusive Anwalt zu bekommen. Argumentiere dabei mit der Unübersichtlichkeit und Komplexität der rechtlichen Situation in Deinem Verfahren. Wobei der Anwalt auch noch kein Allheilmittel ist, wie ich zugeben muss, aber er darf wenigstens reden, ohne dass ihm dies dann zur Last gelegt werden kann.

Wenn das Gespräch stattfindet, zeichne es auf oder notiere es bald darauf möglichst genau und dann nimm dir an der Jugendwohlfahrt ein Beispiel und fische Dir nur die geeigneten Passagen heraus, die möglichst nach falscher Rechtfertigung klingen sollen und dies leitest du dann an den Richter weiter, aber möglichst ohne eigene Stellungnahme   dazu.

Viel Erfolg!

Angelika

Liebe Angelika!

Es tut mir sehr leid, dass das Jugendamt und die Gutachterin sich so verbünden. Der Richter haltet sich halt auch nur an das Gesetz, dass ja besagt, soweit ich weiss, dass man auf das Jugendamt hören muss. jedoch finde ich, hat man die Pflicht und das Recht aufzuzeigen, was nicht passt. Man arbeitet, bzw, vertraut doch nur Menschen, die ehrlich und kompetent sind. Gegen unfairen Machtmissbrach muss man sich auflehnen!

Hoffe der Anwalt sieht dass auch so, und der Richter. Warum wollte dein Anwalt das Jugendamt nicht Anzeigen?

Wohnst Du vielleicht in Kärnten? Suche eine Bande Jugendamtopfer um gemeinsam an das Parlament zu schreiben und um Zeitungen einzuschalten.

Wegen dem Gutachten, hat Dein Anwalt schon ein unabhängiges Gutachten zu Deiner Person und den Kindern beantragt?

Schau mal in das inhr.net rein! Kennst Du das schon? Da stehen auch sehr interessante Dinge die Helfen können.

Magst Du mir Deine Geschichte erzählen? Wieviele Kinder sind weg? Wie lange schon? Wie kam es dazu?

Hast Du einen Verfahrenshilfe Anwalt zugeteilt bekommen? Oder Dir selbst einen ausgesucht? Ich hatte einen Anwalt mit dem ich auch nicht zufrieden war, habe ihm die Vollmacht gekündigt, vertrete mich einstweilen selbst. Von der Unwissenheit anderer abhängig zu sein, mag ich überhauptnicht. Eigentlich sollte Dir ja Dein Anwalt sagen wie es geht, und nicht Du ihm. Ich weiss, verstehe, es ist verzwickt. Würde auch gerne wissen, was Du bezüglich dem Menschenrechtegerixhtshof gefunden hast. Den kenn ich noch gar nicht. Ist das der obere Landesgerichtshof? Mit diesen Ebenen kenne ich mich noch nicht aus. verfahrenshilfe im vollen Ausmaß habe ich bereits beantragt, auch einen Kinderbeistand für meine Kinder! Kennst du dass?

Toi Toi Toi, viel Kraft und Mut, Eva

Liebe Eva!

Lass Dich durch die ausbleibende Reaktion von inhr.net nicht verunsichern. Ich habe Ihnen auch geschrieben, einmal haben sie zurückgeschrieben und seither ist wieder Funkstille.

Setze aber bitte keine Hoffnungen auf die Zeitungen. Die mischen sich in Jugendamtssachen normalerweise nicht ein, oder erst nach einem Urteil. Ich sage nicht, dass Du es nicht versuchen sollst, aber rechne mit ausbleibender Reaktion oder Ablehnung.

Deinem Tipp mit dem gggV werde ich nachgehen!

Schau aber auf alle Fälle auf die Menschenrechtsseite der EU und ob Du nicht ein Urteil findest, das einen ähnlichen Fall behandelt.

Ich bin gerade dabei, Urteile, die mir das Büro für Menschenrechte geschickt hat, durchzulesen. Versuch auf alle Fälle, Dich auf Artikel 8 Menschenrechtskonvention zu berufen "Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens".

Ich habe vor allem Fälle bekommen, die Babys betreffen aber übereinstimmend kommen alle Urteile zum Schluss, dass bei einer Fremdunterbringung die Maßnahmen auf die Möglichkeit einer Rückführung zielen sollen, ansonsten liegt eine Menschenrechtsverletzung vor. Auch in zeitlicher Hinsicht sollte sie befristet sein. Versuch die Zuständigen - DSA, etc. - daraufhin anzusprechen, welchen Zweck diese Maßnahme eigentlich verfolgt, eine klare Frist sollte angegeben werden und Rückführungsmaßnahmen eingeleitet werden. Versuch dies schriftlich zu bekommen.

Dies sind die Punkte, deren Fehlen in den Urteilen als Menschenrechtsverletzung hervorgehoben worden sind.

Ein anderer Paragraph - 6 - Recht auf ein faires Verfahren - könnte eventuell auch wichtig sein.

Ich hoffe, dass es nicht dazu kommt, aber ich versuche mich schon auf eine Individualbeschwerde vorzubereiten. Die ist nämlich erst nach Durchlauf aller innerstaatlichen Instanzen möglich.

Nichtsdestotrotz haben diese Gesetze Verfassungsrang und es schadet sicher nicht, sich darüber zu informieren. Dabei wird mir auch immer klarer, dass das Jugendamt offensiv gegen diese Gesetze verstößt, aber es wird sich kaum ein Richter in Österreich finden, der sich gegen das Jugendamt stellt.

Leider vergeht jede Menge an wertvoller Zeit und der Schaden wird immer größer. Ich kann dies kaum ertragen, es ist als wäre mir jeder Funke an Lebensfreude abhanden gekommen. Ich funktioniere noch, so gut es geht. Das ist aber auch schon alles. Den Anblick von Familien, besonders mit Babys, kann ich kaum mehr ertragen. Meist ergreife ich die Flucht , solange ich es noch schaffe, nicht loszuheulen oder meide Orte, wo dies passieren könnte. Beim Einkaufen war vor kurzem eine Mutter mit einem Baby im Alter von meinem hinter mir in der Schlange vor der Kasse. Ich bin geflohen und habe mich später, nachdem sie weg war, wieder hinten angestellt.

Diese Situation ist wie eine dauernde Folter, Arbeit direkt eine Erleichterung, dabei muss ich mich wenigstens konzentrieren und kann kaum daran denken, außerdem erinnert mich dort nichts an Babys. Selbst im Fernsehen wechsle ich das Programm, wenn Werbungen mit glücklichen Babys gezeigt werden.

Ich wünsche Dir, dass Deine Kinder möglichst bald zurückkommen! Schnell geht aber nichts, wenn es gegen das Jugendamt geht! Du wirst noch jede Menge Kraft brauchen, um diese Zeit durchzustehen.

Gib aber den Kampf nicht auf! Ich hätte früher auch nie geglaubt, dass in einem demokratischen Land solch unmenschliche Folter, wie sie das Jugendamt ausübt, möglich ist. Österreich ist hier um nichts besser als diese südamerikanischen Diktaturen, die regimekritischen Eltern die Kinder wegnahmen. Nur kann man hier nicht den Status der politischen Verfolgung geltend machen. Es sind anscheinend in jedem Fall andere persönliche Gründe ausschlaggebend. Da hat man dann Probleme, genügend gleiche Fälle zu sammeln, um eine Klage wegen Diskriminierung durchzubringen.

Außerdem hat das Jugendamt genügend Übung darin, Formulierungen zu verwenden, die die anerkannten Diskriminierungsgründe nicht enthalten.

Halt durch! Bei Dir wurde auch "Gefahr in Verzug" ausgesprochen? Hat Dir eigentlich jemand gesagt, dass man nach § 107 a ABGB eine rasche Entscheidung des Richters, tunlichst innerhalb von vier Wochen, beantragen kann. Dieses Gesetz ist seit Februar in Kraft. Es hängt natürlich vom Richter ab, ob es Sinn macht, dies zu beantragen. Einen Kinderbeistand hatte ich bei Hannes und dies war wirklich die einzige bei diesem Prozeß, die nicht mit dem Jugendamt zusammenarbeitete.

Liebe Grüße

Angelika

Lieber Herr Herbert König!

Danke für Ihre Antwort, Sie haben ein sehr großes Herz, dass Sie so viele Kinder aufnehmen finde ich sehr schön von Ihnen.

Ich habe mir Ihre Telefonnummer eingespeichert und werde Sie demnächst anrufen, Danke dafür!

Gibt es eine Möglichkeit für Sie, vom Jugendamt doch noch Geld zu bekommen? Ich dachte, dass es ganz klar ist, dass man Geld bekommt wenn man ein Kind, oder Kinder in seine Familie aufnimmt.

Meine Kontaktperson vom Kind24 ist Dr. Angelika Schlager.

Meine Kinder sind nun seit 5 Wochen in der psychiatrisch, neurologischen Abteilung, alles was ich dem Richter bis jetzt geschrieben habe, außer der Antrag auf einen Kinderbeistand, blieb unbeantwortet, z.b. einen Antrag auf tägliches Besuchsrecht, einen Antrag auf ein unabhängiges Gutachten zu meiner Person, der Richter muß doch tunlichst binnen vier Wochen entscheiden, ob die vom Jugendamt gesetzte Maßnahme zulässig ist, darauf habe ich auch einen Antrag gestellt, warte täglich auf das schreiben.

Anscheinend geht alles extrem langsam, obwohl es nicht um Dinge sondern um Kinder und deren Seelenwohl geht.

Ich wünsche Ihnen einstweilen Viel Kraft für Alles!

Liebe Grüße, 

Eva Maria Schwarz

König Herbert sagt:

Sehr geehrte Frau Schwarz,

Meine Frau und ich hatten 4 schwer misshandelte Sehr Kinder in Pflege. Das 5 Kind Elmar wurde nach der Geburt von uns adoptiert,  er wurde bereits im Mutterleib schwer misshandelt Alkohol und sehr starkes Rauchen.

Richard wurde kam mit 5 Jahren zu uns mit mehreren Narben ebenfalls später adoptiert. Die Folgeschäden sind bis heute vorhanden.

Die Zwillingsmädchen Ingrid und Maria kamen auch mit 5 Jahren zu uns die Kinder bekamen immer wieder Alkohol das Jugendamt wusste schon sehr lange Bescheid, erst als Maria mit schwerer Alkoholvergiftung im Spital lag, ersuchte das Jugendamt ob wir sie nicht aufnehmen könnten weil 2 Kinder niemand will.

Schon einen Tag später ersuchte das Jugendamt ob der Bruder Herbert nicht auch eine Zeit bei uns wohnen könne, man suche einen Heimplatz für ihn. Wir sahen wie die Kinder zusammengewachsen sind, das Jugendamt hat uns versprochen uns finanziell zu helfen wenn wir Herbert auch behalten. Wir hatten einen Kredit aufgenommen, als wir dann um die Hilfe anfragten, entschuldigte man sich, man hätte übersehen das, dass Gesetz die nicht erlaubt. Herbert blieb natürlich trotzdem bei uns.

Tagelang könnte ich in unglaubliche Geschichten erzählen.

Wenn es mir irgendwie möglich ist werde am 5 August im Bürgerbüro Wien Teilnehmen, in Kärnten gibt es diese Bewegung scheinbar nicht.

Sie können mich aber gerne unter 0699 1908 6393 anrufen. Ich habe 20 Jahre vor der Pension in Rechtsachen gearbeitet, ein Hauptziel war immer Menschen mit Sorgen zu helfen. 

Wie es mit der österreichischen Selbstbelobigung steht sieht man  aus der UNICF Welt Kinderhilfe Statistik 2013. Im Schnitt an 18. Stelle von den 29 Industrieländern, bei Gesundheit nur 23. Stelle

Vielleicht können Sie mir auch schreiben(telefonisch) mitteilen wer ist der Ansprechpartner von Kind24

Mit freundlichen Grüssen

Herbert König

 

 

 

 

Liebe Angelika!

Danke für Deine Antwort!

Der Richter hat mir den §107 zugeschickt, aus dem Internet ausgedruckt, hab ich echt schmunzeln müssen. Habe daraufhin gleich einen Antrag darauf gestellt,jedoch beginnt nun die 6 Woche und ich warte täglich vergebens auf sein Urteil darauf,ob die vom Jugendamt gesetzte Maßnahme zulässig war-ist. Was ist wenn am Montag wieder keine Antwort darauf in der Post ist, er muss ja tunlichst binnen 4 Wochen entscheiden!!!

Glaube er traut sich nicht für mich und meine Kinder zu sprechen, gegen all diese Anschuldigungen des Jugendamtes, der Gutachterin, den Familienintensivbetreuer. Habe ihm schon so viel geschrieben um die Wahrheit zu erörtern plus Stellungnahmen von Freunden, meiner Therapeutin, Kindergarten, Ergotherapeutin,...

Kennst Du ABGB §187? Das Kind und die Eltern haben ein Recht auf regelmäßige, den Bedürfnissen des Kindes entsprechende persönliche Kontakte..darauf habe ich beim Richter auch einen Antrag gestellt, ebenso bis jetzt unbeantwortet. Ich darf ja nur 2x2 Std in der Woche unter Beobachtung zu meinen Kindern...Vielleicht kann Dir dieser § auch helfen? Ich kann mir gut vorstellen,wie sehr Du leidest! Bist Du alleine oder mit dem Papa vom Baby zusammen? Wie geht es Deinen anderen 2 Kindern mit dem ganzen? 

Kennst Du auch den § 33 der zu einer Kindeswohlgefährdung führt? Soweit ich das verstanden habe muss eine Verwahrlosung vorliegen. Hast Du Dir das schon mal genauer angeschaut? Ich kapier § 208 nicht so richtig, kennst Du den? 

Weiß nicht wie lange das Ganze noch dauern soll, weiß nur das es eine unmenschliche, grauenhafte Straftat an der Seele der Kinder und an unser Herz ist. 

Welche Innerstaatlichen Instanzen gibt es? 

Finde super dass Dir das Büro für Menschenrechte was geschickt hat, mit diesen Ebenen kenne ich mich noch nicht aus. 

Schicke Dir viel Kraft und Trost!!!!

Liebe Grüße

Eva Maria


Angelika Christa Niedermüller sagt:

Liebe Eva!

Lass Dich durch die ausbleibende Reaktion von inhr.net nicht verunsichern. Ich habe Ihnen auch geschrieben, einmal haben sie zurückgeschrieben und seither ist wieder Funkstille.

Setze aber bitte keine Hoffnungen auf die Zeitungen. Die mischen sich in Jugendamtssachen normalerweise nicht ein, oder erst nach einem Urteil. Ich sage nicht, dass Du es nicht versuchen sollst, aber rechne mit ausbleibender Reaktion oder Ablehnung.

Deinem Tipp mit dem gggV werde ich nachgehen!

Schau aber auf alle Fälle auf die Menschenrechtsseite der EU und ob Du nicht ein Urteil findest, das einen ähnlichen Fall behandelt.

Ich bin gerade dabei, Urteile, die mir das Büro für Menschenrechte geschickt hat, durchzulesen. Versuch auf alle Fälle, Dich auf Artikel 8 Menschenrechtskonvention zu berufen "Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens".

Ich habe vor allem Fälle bekommen, die Babys betreffen aber übereinstimmend kommen alle Urteile zum Schluss, dass bei einer Fremdunterbringung die Maßnahmen auf die Möglichkeit einer Rückführung zielen sollen, ansonsten liegt eine Menschenrechtsverletzung vor. Auch in zeitlicher Hinsicht sollte sie befristet sein. Versuch die Zuständigen - DSA, etc. - daraufhin anzusprechen, welchen Zweck diese Maßnahme eigentlich verfolgt, eine klare Frist sollte angegeben werden und Rückführungsmaßnahmen eingeleitet werden. Versuch dies schriftlich zu bekommen.

Dies sind die Punkte, deren Fehlen in den Urteilen als Menschenrechtsverletzung hervorgehoben worden sind.

Ein anderer Paragraph - 6 - Recht auf ein faires Verfahren - könnte eventuell auch wichtig sein.

Ich hoffe, dass es nicht dazu kommt, aber ich versuche mich schon auf eine Individualbeschwerde vorzubereiten. Die ist nämlich erst nach Durchlauf aller innerstaatlichen Instanzen möglich.

Nichtsdestotrotz haben diese Gesetze Verfassungsrang und es schadet sicher nicht, sich darüber zu informieren. Dabei wird mir auch immer klarer, dass das Jugendamt offensiv gegen diese Gesetze verstößt, aber es wird sich kaum ein Richter in Österreich finden, der sich gegen das Jugendamt stellt.

Leider vergeht jede Menge an wertvoller Zeit und der Schaden wird immer größer. Ich kann dies kaum ertragen, es ist als wäre mir jeder Funke an Lebensfreude abhanden gekommen. Ich funktioniere noch, so gut es geht. Das ist aber auch schon alles. Den Anblick von Familien, besonders mit Babys, kann ich kaum mehr ertragen. Meist ergreife ich die Flucht , solange ich es noch schaffe, nicht loszuheulen oder meide Orte, wo dies passieren könnte. Beim Einkaufen war vor kurzem eine Mutter mit einem Baby im Alter von meinem hinter mir in der Schlange vor der Kasse. Ich bin geflohen und habe mich später, nachdem sie weg war, wieder hinten angestellt.

Diese Situation ist wie eine dauernde Folter, Arbeit direkt eine Erleichterung, dabei muss ich mich wenigstens konzentrieren und kann kaum daran denken, außerdem erinnert mich dort nichts an Babys. Selbst im Fernsehen wechsle ich das Programm, wenn Werbungen mit glücklichen Babys gezeigt werden.

Ich wünsche Dir, dass Deine Kinder möglichst bald zurückkommen! Schnell geht aber nichts, wenn es gegen das Jugendamt geht! Du wirst noch jede Menge Kraft brauchen, um diese Zeit durchzustehen.

Gib aber den Kampf nicht auf! Ich hätte früher auch nie geglaubt, dass in einem demokratischen Land solch unmenschliche Folter, wie sie das Jugendamt ausübt, möglich ist. Österreich ist hier um nichts besser als diese südamerikanischen Diktaturen, die regimekritischen Eltern die Kinder wegnahmen. Nur kann man hier nicht den Status der politischen Verfolgung geltend machen. Es sind anscheinend in jedem Fall andere persönliche Gründe ausschlaggebend. Da hat man dann Probleme, genügend gleiche Fälle zu sammeln, um eine Klage wegen Diskriminierung durchzubringen.

Außerdem hat das Jugendamt genügend Übung darin, Formulierungen zu verwenden, die die anerkannten Diskriminierungsgründe nicht enthalten.

Halt durch! Bei Dir wurde auch "Gefahr in Verzug" ausgesprochen? Hat Dir eigentlich jemand gesagt, dass man nach § 107 a ABGB eine rasche Entscheidung des Richters, tunlichst innerhalb von vier Wochen, beantragen kann. Dieses Gesetz ist seit Februar in Kraft. Es hängt natürlich vom Richter ab, ob es Sinn macht, dies zu beantragen. Einen Kinderbeistand hatte ich bei Hannes und dies war wirklich die einzige bei diesem Prozeß, die nicht mit dem Jugendamt zusammenarbeitete.

Liebe Grüße

Angelika

Hallo liebe Angelika!

Mit dem inhr.net war es bei mir so, ich habe dort angeufen, Roland Reichmann hat mich zurückgerufen und mir Tips gegeben und mich bestärkt, dass war sehr hilfreich, wir haben ein paar mal telefoniert, als meine Besuchszeiten gekürzt wurden, sagte er mir, dass wir nächste Woche die Kinder da raus holen und ich sie bestärken soll und nächste Woche war er nicht mehr erreichbar. Das ist nun schon eine Weile her.. Habe dann versucht mich auf seiner Seite anzumelden und bis heute keine Zugangsdaten Mail bekommen. Weil er eine gewisse Macht hat zu helfen und mich nurmehr ignoriert, machte es mir Angst, ich habe ihm auch ein paar mal geschrieben, per sms, dass er mir wenigstens sagen soll, warum er uns nicht mehr helfen mag. Keine Antwort..

Überlegen schon die ganze Zeit, wie ich mit Artikel 8 an den Richter schreiben soll.

Und § 33 der zu einer Kindeswohlgefährdung führt, dazu muss ich auch unbedingt etwas schreiben.

Kann Dir Dein Anwalt helfen? Immerhin lernt er ja von Dir, oder? 

Dass es für Babys das Urvertrauen bricht, wenn sie von der Mama, aus der sie geboren werden und in welcher sie gewachsen sind getrennt werden ist doch allbekannt. Das ist so schrecklich, was euch da angetan wurde. 

Ja, bei mir wurde auch eine Kindeswohlgefährdung formuliert, basierend auf Lügen. Bei mir ist es so,dass meine eigene Herkunftsfamilie gegen mich arbeitet. In meiner Familie wurde immer viel gelogen und Macht ausgeübt, meine Mutter ging letzten Sommer mit meinem Bruder auf das Jugendamt um mich schlecht zu machen. Das Taten sie, weil wir miteinander Streit hatten, extra, um mir zu schaden. Kannst du dir das vorstellen? Ich rede schon lange nicht mehr mit ihnen und werde ihnen das nie verzeihen. Meine Mutter hat regelmäßig am Jugendamt plaziert, dass ich Suizidgedanken im Falle einer Kindesabnahme äußere, was nicht stimmt. Sie ist tatsächlich abgrundtief böse. Darum schrieb die Gutachterin auch dass das Kindeswohl in Gefahr ist und dass es nicht stimmt, dass ich Suizidgedanken habe, glaubt mir anscheinend keiner.

Jedenfalls liegt keine Gefahr und keine Verwahrlosung vor, alles nur Lügen der anderen. Auch meine DSA log 30 Dinge über mich, die nicht Stimmen. Habe dem Richter viele Richtigstellungen geschickt....Und die Schule von welcher ich einen Schulwechsel veranlaßte weil die Lehrerin verlangte, dass mein Sohn mit gerochener Hand 2 Stunden weiter eislauft, mit der Aussage: mit den Händen tust eh nicht eislaufen.Und dass mein Sohn als Linkshänder (linke Hand gebrochen-3 Wochen Gips) die englisch Schularbeit mit der rechten Hand mitschreibt,...usw..schrieb, ich sei eine verrückte und mein Sohn ein Lügner.usw. Der totale Lügenwahnsinn anderer, die es nicht schaffen ehrlich zu sein, hat unser Leben einstweilen zerstört.Und stell Dir vor, als ich unseren Familienintensivbetreuer sagte, dass ich bei der Landesschulinspektorin anrief, um mich nach der Gesetzlichen Grundlage dazu zu informieren, wie die Lehrerin uns behandelt, sagte er sofort: "Um Gottes willen, was soll da dabei rauskommen-die Schule wird sagen sie sind eine Verrückte und ihr Sohn ein Lügner, Sie sitzen am kürzeren Ast." Also er wusste genau, wie das ganze rennt und er hatte recht. Er selbst setzte sich dann noch schnell auf den längeren Ast dazu. Die Familienintensivbetreuung habe ich selbst erbeten, ca ein halbes Jahr später erst bekommen. Also von Seiten des Jugendamtes lag da keine Dringlichkeit vor. Der Familienintensivbetreuer drückte von Anfang an nur Lob aus, es gefiel ihm, wie wir leben. Er sagte, er hat schon lange mit niemand mehr so gut reden können, wie mit mir.Seine Freunde sind alle von Kärnten ausgewandert. Ich bin so reflektiv und weit und breit hat er niemanden hier wie mich getroffen, meine Kinder sind so intelligent, dass merkt man sofort, denen fehlt gar nichts, die brauchen keine psychologische Austestung, bei uns rennt alles so gut, er versteht garnicht, was wir überhaupt beim Jugendamt machen...

Als ich die FIB beendente, da er zu feig war mit der Lehrerin ein Gespräch zu ihrem Verhalten zu führen schrieb er einen total schlechten Bericht voller Lügen woraufhin das Jugendamt einen Obsorgeantrag am Gericht stellte. 

Mein ältester Sohn hat von der Kinderpsychiatrie aus dem Richter geschrieben: ein Familienintenvibetreuer ist da um Probleme zu lösen nicht um welche zu machen und beschrieben was so alles passiert ist.Er ist 13.

Also sind meine Kinder der Hölle ausgesetzt, weil andere über uns Lügen.

Und nun sollen sie im Klinikum noch vertrauen haben mit den Psychologen zu reden, sie wissen genau was zu was führte und drinnen werden sie befragt und belöchert, es wird ihnen nicht geglaubt oder ihnen das Wort im Mund verdreht...

Es ist so furchtbar. 

Angelika Christa Niedermüller sagt:

Liebe Eva!

Lass Dich durch die ausbleibende Reaktion von inhr.net nicht verunsichern. Ich habe Ihnen auch geschrieben, einmal haben sie zurückgeschrieben und seither ist wieder Funkstille.

Setze aber bitte keine Hoffnungen auf die Zeitungen. Die mischen sich in Jugendamtssachen normalerweise nicht ein, oder erst nach einem Urteil. Ich sage nicht, dass Du es nicht versuchen sollst, aber rechne mit ausbleibender Reaktion oder Ablehnung.

Deinem Tipp mit dem gggV werde ich nachgehen!

Schau aber auf alle Fälle auf die Menschenrechtsseite der EU und ob Du nicht ein Urteil findest, das einen ähnlichen Fall behandelt.

Ich bin gerade dabei, Urteile, die mir das Büro für Menschenrechte geschickt hat, durchzulesen. Versuch auf alle Fälle, Dich auf Artikel 8 Menschenrechtskonvention zu berufen "Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens".

Ich habe vor allem Fälle bekommen, die Babys betreffen aber übereinstimmend kommen alle Urteile zum Schluss, dass bei einer Fremdunterbringung die Maßnahmen auf die Möglichkeit einer Rückführung zielen sollen, ansonsten liegt eine Menschenrechtsverletzung vor. Auch in zeitlicher Hinsicht sollte sie befristet sein. Versuch die Zuständigen - DSA, etc. - daraufhin anzusprechen, welchen Zweck diese Maßnahme eigentlich verfolgt, eine klare Frist sollte angegeben werden und Rückführungsmaßnahmen eingeleitet werden. Versuch dies schriftlich zu bekommen.

Dies sind die Punkte, deren Fehlen in den Urteilen als Menschenrechtsverletzung hervorgehoben worden sind.

Ein anderer Paragraph - 6 - Recht auf ein faires Verfahren - könnte eventuell auch wichtig sein.

Ich hoffe, dass es nicht dazu kommt, aber ich versuche mich schon auf eine Individualbeschwerde vorzubereiten. Die ist nämlich erst nach Durchlauf aller innerstaatlichen Instanzen möglich.

Nichtsdestotrotz haben diese Gesetze Verfassungsrang und es schadet sicher nicht, sich darüber zu informieren. Dabei wird mir auch immer klarer, dass das Jugendamt offensiv gegen diese Gesetze verstößt, aber es wird sich kaum ein Richter in Österreich finden, der sich gegen das Jugendamt stellt.

Leider vergeht jede Menge an wertvoller Zeit und der Schaden wird immer größer. Ich kann dies kaum ertragen, es ist als wäre mir jeder Funke an Lebensfreude abhanden gekommen. Ich funktioniere noch, so gut es geht. Das ist aber auch schon alles. Den Anblick von Familien, besonders mit Babys, kann ich kaum mehr ertragen. Meist ergreife ich die Flucht , solange ich es noch schaffe, nicht loszuheulen oder meide Orte, wo dies passieren könnte. Beim Einkaufen war vor kurzem eine Mutter mit einem Baby im Alter von meinem hinter mir in der Schlange vor der Kasse. Ich bin geflohen und habe mich später, nachdem sie weg war, wieder hinten angestellt.

Diese Situation ist wie eine dauernde Folter, Arbeit direkt eine Erleichterung, dabei muss ich mich wenigstens konzentrieren und kann kaum daran denken, außerdem erinnert mich dort nichts an Babys. Selbst im Fernsehen wechsle ich das Programm, wenn Werbungen mit glücklichen Babys gezeigt werden.

Ich wünsche Dir, dass Deine Kinder möglichst bald zurückkommen! Schnell geht aber nichts, wenn es gegen das Jugendamt geht! Du wirst noch jede Menge Kraft brauchen, um diese Zeit durchzustehen.

Gib aber den Kampf nicht auf! Ich hätte früher auch nie geglaubt, dass in einem demokratischen Land solch unmenschliche Folter, wie sie das Jugendamt ausübt, möglich ist. Österreich ist hier um nichts besser als diese südamerikanischen Diktaturen, die regimekritischen Eltern die Kinder wegnahmen. Nur kann man hier nicht den Status der politischen Verfolgung geltend machen. Es sind anscheinend in jedem Fall andere persönliche Gründe ausschlaggebend. Da hat man dann Probleme, genügend gleiche Fälle zu sammeln, um eine Klage wegen Diskriminierung durchzubringen.

Außerdem hat das Jugendamt genügend Übung darin, Formulierungen zu verwenden, die die anerkannten Diskriminierungsgründe nicht enthalten.

Halt durch! Bei Dir wurde auch "Gefahr in Verzug" ausgesprochen? Hat Dir eigentlich jemand gesagt, dass man nach § 107 a ABGB eine rasche Entscheidung des Richters, tunlichst innerhalb von vier Wochen, beantragen kann. Dieses Gesetz ist seit Februar in Kraft. Es hängt natürlich vom Richter ab, ob es Sinn macht, dies zu beantragen. Einen Kinderbeistand hatte ich bei Hannes und dies war wirklich die einzige bei diesem Prozeß, die nicht mit dem Jugendamt zusammenarbeitete.

Liebe Grüße

Angelika

Liebe Eva!

Vorerst einmal habe ich die von Dir erwähnten Paragraphen nachgeschlagen - ris.bka.gv.at

Vergiß § 208 ABGB. Dieser regelt nur, dass Du dem Jugendwohlfahrtsträger die Vollmacht erteilen kannst, Alimentationsansprüche, Vaterschaftsfeststellung etc. für Dich und Deine Kinder zu regeln und dieser ist verpflichtet, diese Ansprüche durchzusetzen.

Zu § 33 JWG Kärnten habe ich nur gefunden, dass Maßnahmen der Erziehungshilfe unter besonderen Umständen bis zum  21. Lebensjahr gewährt werden können. - In Salzburg existiert dieser Paragraph nicht, Jugendwohlfahrtsgesetze sind Ländersache.

Der § 187 ABGB ist sehr wohl relevant, auf den kannst Du Dich auf alle Fälle berufen, nur hängt es vom Richter ab, wie er "den Bedürfnissen des Kindes entsprechend" auslegt, besonders da das Jugendamt und Gutachter, wenn sie dem Jugendamt nahestehen - sie müßten eigentlich unparteiisch sein, genauso wie der Richter - versuchen, den Kontakt zu minimieren und dementsprechende Vorwürfe erheben.

Die Entziehung der Obsorge erfolgt dann nach § 181 ABGB, und dürfte eigentlich nur in schwerwiegenden Fällen möglich sein, nur wird dabei mit dem Kindeswohl argumentiert und unter Beiziehung eines psychologischen Sachverständigen lässt sich die Gefahr für das Kindeswohl schon konstruieren.

Gefahr einer Verwahrlosung in irgendeiner Hinsicht finden sie schon.

Hilfen durch das Jugendamt sind gefährlich, wie Du selbst gemerkt hast! Empfehle ja niemandem eine solche freiwillig zu beantragen.

Du hast geschrieben, Dein Sohn sei dreizehn, damit muss er auf alle Fälle vor Gericht angehört werden, bzw. seine Meinung durch einen Kinderbeistand deponiert.

Es wäre vielleicht auch hilfreich, die Kinder- und Jugendanwaltschaft zu kontaktieren. Sie sind zwar oft mit dem Jugendamt eng verbunden, aber bei älteren Kindern sind sie bereit, deren Meinung zu vertreten, auch gegen das Jugendamt. Dein Sohn müsste sich aber selbst an sie wenden.

Sei vorsichtig mit dem Thema Suizid! Sprich oder schreib möglichst nicht darüber, äußere Dich niemals freiwillig dazu, außer auf Befragung. Da sollst Du auch nur möglichst kurz und bündig, etwaige erhobene Anschuldigungen zurückweisen.

Dieses Thema ist gefährlich gegenüber allen Psychologen, Gutachtern oder Sozialarbeitern, in welcher Form auch immer.

Dabei beziehe ich mich nur auf die Außenwirkung, selbst wenn Du noch so verzweifelt bist und mit dem Gedanken daran spielen würdest, zeig´ dies ja nicht. Auch Diskussionen über nicht stimmende Vorwürfe diesbezüglich könnten als Beschäftigung mit dem Thema und dadurch Gefährdung ausgelegt werden.

Meinem Anwalt lasse ich freie Bahn, leite ein paar der relevantesten Sachen an ihn weiter und hoffe, dass er etwas zustande bringt. Wobei ich gravierende Defizite im Hinblick auf Praxis der Gerichtsbarkeit habe.

Bei diesen "Außerstreitverfahren" herrscht freie Beweiswürdigung, das heißt, der Richter muss nur beachten, was er beachten will. Damit liegt sowieso ein faires Verfahren im Ermessen des Richters.

Bei Dir - in fremden Fällen redet es sich immer leichter - würde ich versuchen, auf das "gelindeste Mittel", das die Jugendwohlfahrt laut JWG anwenden muss, zu plädieren. Versuche auf alle Fälle, die "Kindeswohlgefährdung" zu entkräften und die Meinung der Kinder muss unabhängig erhoben werden - Kinderbeistand - und soll Entscheidungsgrundlage sein. Im Fall des Dreizehnjährigen ist auch fast schon relevant, dass Kinder ab vierzehn selbstständig Anträge stellen dürften. Genaueres teilt Dir auf alle Fälle die Kinder-und Jugendanwaltschaft mit.

Dein gravierendstes Problem dabei ist vermutlich auch die "Meinung" einer Gutachterin und da bin ich schon seit geraumer Zeit am Suchen, wie man dagegen angehen könnte.

Das Zerwürfnis mit Deiner Mutter scheint in irgendeiner Form typisch zu sein, das Jugendamt hat in meinem Fall durch die Maßnahmen tiefgreifende Gräben im Verhältnis zu meiner Mutter aufgerissen, die vorher zugedeckt waren. Es ist, als würden sie speziell auf Mütter zugreifen, die familiär keinen oder nur einen prekären Unterstützungshintergrund haben.

Zu Deiner Frage bezüglich Vater der beiden Jüngsten; er kümmert sich momentan verstärkt um Hannes, den Achtjährigen, beim Kleinen hat er aber praktisch schon von Anfang an aufgegeben

Momentan herrscht darüber eine Art Meinungsverschiedenheit zwischen uns, ich recherchiere laufend und er meint, ich solle es lassen, es hätte sowieso keinen Sinn.

Ich kenne die Studien über die Wichtigkeit der Mutter-Kind Bindung, das macht die Situation ja noch unterträglicher.

Die drei Älteren sind mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt und für sie existiert der Kleine als Bruder nicht wirklich, da sie ihn aufgrund der Situation nur kurz im Krankenhaus gesehen haben.

Zu Artikel 8 MRG habe ich Dir die wichtigsten beanstandeten Punkte schon mitgeteilt, Befristung und Begründung einer Maßnahme, Rückführung als Ziel.

Ich beschäftige mich aber noch genauer damit und schreibe Dir später ausführlicher dazu.

Kennst Du eigentlich die Webseite www.kindergefuehle.at. Schau einfach einmal hinein! Der Verein beschäftigt sich zwar vor allem mit Väterrechten, Du findest dort aber Material zu PAS - Entfremdung und zu Gutachten. Sie haben Bachler zu Fall gebracht. Auch Lindner haben sie im Visier, gegenwärtig bringt mir dies aber nichts.

Viele Grüße

Angelika

 

Liebe Angelika!

Danke, dass Du für mich § forscht! Ich meine § 33, findet sich um Familienrecht und Jugendamt Schwarzbuch auf Seite 552 und 553, auch §208 ist da zu finden. Es gibt ja so viele §en, mit Abgb und jwf und welche mit nichts davor...

Habe gestern lange versucht § 208, welcher im Schwarzbuch ganz unten auf Seite 553 steht zu verstehen, soweit ich es verstanden habe, besagt er, dass man unverzüglich einen Antrag stellen muss, wenn das Jugendamt einen gestellt hat, bezüglich Besuchsrecht. 

Kindergefühle habe ich schon mal reingeschnuppert.

Den Kinderbeistand treffe ich am Dienstag das erste mal. Kinder und Jugendvolksanwaltschaft ging auf mein drohen hin, ich werde zur Zeitung gehen, wenn sie nicht zu meinen Kindern ins Klinikum gehen und dass es ihre Pflicht sei, sich um das Wohl der Kinder zu kümmern, in das Klinikum, ganz am Anfang.(Zuerst sagten sie, sie dürfen da nicht rein und sie werde das Jugendamt fragen, sagte ihr, dass sie das Jugendamt nicht fragen braucht und sehr wohl rein darf) Bin mit denen auch nicht zufrieden, sie sagten mir bereits, dass ich gegen das Jugendamt, auch wenn es nicht richtig ist, keine Chance habe....Und die Frau nennt sich ebenso Psychologin...

Viel Kraft

Eva Maria


Angelika Christa Niedermüller sagt:

Liebe Eva!

Vorerst einmal habe ich die von Dir erwähnten Paragraphen nachgeschlagen - ris.bka.gv.at

Vergiß § 208 ABGB. Dieser regelt nur, dass Du dem Jugendwohlfahrtsträger die Vollmacht erteilen kannst, Alimentationsansprüche, Vaterschaftsfeststellung etc. für Dich und Deine Kinder zu regeln und dieser ist verpflichtet, diese Ansprüche durchzusetzen.

Zu § 33 JWG Kärnten habe ich nur gefunden, dass Maßnahmen der Erziehungshilfe unter besonderen Umständen bis zum  21. Lebensjahr gewährt werden können. - In Salzburg existiert dieser Paragraph nicht, Jugendwohlfahrtsgesetze sind Ländersache.

Der § 187 ABGB ist sehr wohl relevant, auf den kannst Du Dich auf alle Fälle berufen, nur hängt es vom Richter ab, wie er "den Bedürfnissen des Kindes entsprechend" auslegt, besonders da das Jugendamt und Gutachter, wenn sie dem Jugendamt nahestehen - sie müßten eigentlich unparteiisch sein, genauso wie der Richter - versuchen, den Kontakt zu minimieren und dementsprechende Vorwürfe erheben.

Die Entziehung der Obsorge erfolgt dann nach § 181 ABGB, und dürfte eigentlich nur in schwerwiegenden Fällen möglich sein, nur wird dabei mit dem Kindeswohl argumentiert und unter Beiziehung eines psychologischen Sachverständigen lässt sich die Gefahr für das Kindeswohl schon konstruieren.

Gefahr einer Verwahrlosung in irgendeiner Hinsicht finden sie schon.

Hilfen durch das Jugendamt sind gefährlich, wie Du selbst gemerkt hast! Empfehle ja niemandem eine solche freiwillig zu beantragen.

Du hast geschrieben, Dein Sohn sei dreizehn, damit muss er auf alle Fälle vor Gericht angehört werden, bzw. seine Meinung durch einen Kinderbeistand deponiert.

Es wäre vielleicht auch hilfreich, die Kinder- und Jugendanwaltschaft zu kontaktieren. Sie sind zwar oft mit dem Jugendamt eng verbunden, aber bei älteren Kindern sind sie bereit, deren Meinung zu vertreten, auch gegen das Jugendamt. Dein Sohn müsste sich aber selbst an sie wenden.

Sei vorsichtig mit dem Thema Suizid! Sprich oder schreib möglichst nicht darüber, äußere Dich niemals freiwillig dazu, außer auf Befragung. Da sollst Du auch nur möglichst kurz und bündig, etwaige erhobene Anschuldigungen zurückweisen.

Dieses Thema ist gefährlich gegenüber allen Psychologen, Gutachtern oder Sozialarbeitern, in welcher Form auch immer.

Dabei beziehe ich mich nur auf die Außenwirkung, selbst wenn Du noch so verzweifelt bist und mit dem Gedanken daran spielen würdest, zeig´ dies ja nicht. Auch Diskussionen über nicht stimmende Vorwürfe diesbezüglich könnten als Beschäftigung mit dem Thema und dadurch Gefährdung ausgelegt werden.

Meinem Anwalt lasse ich freie Bahn, leite ein paar der relevantesten Sachen an ihn weiter und hoffe, dass er etwas zustande bringt. Wobei ich gravierende Defizite im Hinblick auf Praxis der Gerichtsbarkeit habe.

Bei diesen "Außerstreitverfahren" herrscht freie Beweiswürdigung, das heißt, der Richter muss nur beachten, was er beachten will. Damit liegt sowieso ein faires Verfahren im Ermessen des Richters.

Bei Dir - in fremden Fällen redet es sich immer leichter - würde ich versuchen, auf das "gelindeste Mittel", das die Jugendwohlfahrt laut JWG anwenden muss, zu plädieren. Versuche auf alle Fälle, die "Kindeswohlgefährdung" zu entkräften und die Meinung der Kinder muss unabhängig erhoben werden - Kinderbeistand - und soll Entscheidungsgrundlage sein. Im Fall des Dreizehnjährigen ist auch fast schon relevant, dass Kinder ab vierzehn selbstständig Anträge stellen dürften. Genaueres teilt Dir auf alle Fälle die Kinder-und Jugendanwaltschaft mit.

Dein gravierendstes Problem dabei ist vermutlich auch die "Meinung" einer Gutachterin und da bin ich schon seit geraumer Zeit am Suchen, wie man dagegen angehen könnte.

Das Zerwürfnis mit Deiner Mutter scheint in irgendeiner Form typisch zu sein, das Jugendamt hat in meinem Fall durch die Maßnahmen tiefgreifende Gräben im Verhältnis zu meiner Mutter aufgerissen, die vorher zugedeckt waren. Es ist, als würden sie speziell auf Mütter zugreifen, die familiär keinen oder nur einen prekären Unterstützungshintergrund haben.

Zu Deiner Frage bezüglich Vater der beiden Jüngsten; er kümmert sich momentan verstärkt um Hannes, den Achtjährigen, beim Kleinen hat er aber praktisch schon von Anfang an aufgegeben

Momentan herrscht darüber eine Art Meinungsverschiedenheit zwischen uns, ich recherchiere laufend und er meint, ich solle es lassen, es hätte sowieso keinen Sinn.

Ich kenne die Studien über die Wichtigkeit der Mutter-Kind Bindung, das macht die Situation ja noch unterträglicher.

Die drei Älteren sind mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt und für sie existiert der Kleine als Bruder nicht wirklich, da sie ihn aufgrund der Situation nur kurz im Krankenhaus gesehen haben.

Zu Artikel 8 MRG habe ich Dir die wichtigsten beanstandeten Punkte schon mitgeteilt, Befristung und Begründung einer Maßnahme, Rückführung als Ziel.

Ich beschäftige mich aber noch genauer damit und schreibe Dir später ausführlicher dazu.

Kennst Du eigentlich die Webseite www.kindergefuehle.at. Schau einfach einmal hinein! Der Verein beschäftigt sich zwar vor allem mit Väterrechten, Du findest dort aber Material zu PAS - Entfremdung und zu Gutachten. Sie haben Bachler zu Fall gebracht. Auch Lindner haben sie im Visier, gegenwärtig bringt mir dies aber nichts.

Viele Grüße

Angelika

 

kennst Du auch Jusline, Gesetze für ganz Österreich...

eva maria schwarz sagt:

Liebe Angelika!

Danke, dass Du für mich § forscht! Ich meine § 33, findet sich um Familienrecht und Jugendamt Schwarzbuch auf Seite 552 und 553, auch §208 ist da zu finden. Es gibt ja so viele §en, mit Abgb und jwf und welche mit nichts davor...

Habe gestern lange versucht § 208, welcher im Schwarzbuch ganz unten auf Seite 553 steht zu verstehen, soweit ich es verstanden habe, besagt er, dass man unverzüglich einen Antrag stellen muss, wenn das Jugendamt einen gestellt hat, bezüglich Besuchsrecht. 

Kindergefühle habe ich schon mal reingeschnuppert.

Den Kinderbeistand treffe ich am Dienstag das erste mal. Kinder und Jugendvolksanwaltschaft ging auf mein drohen hin, ich werde zur Zeitung gehen, wenn sie nicht zu meinen Kindern ins Klinikum gehen und dass es ihre Pflicht sei, sich um das Wohl der Kinder zu kümmern, in das Klinikum, ganz am Anfang.(Zuerst sagten sie, sie dürfen da nicht rein und sie werde das Jugendamt fragen, sagte ihr, dass sie das Jugendamt nicht fragen braucht und sehr wohl rein darf) Bin mit denen auch nicht zufrieden, sie sagten mir bereits, dass ich gegen das Jugendamt, auch wenn es nicht richtig ist, keine Chance habe....Und die Frau nennt sich ebenso Psychologin...

Viel Kraft

Eva Maria


Angelika Christa Niedermüller sagt:

Liebe Eva!

Vorerst einmal habe ich die von Dir erwähnten Paragraphen nachgeschlagen - ris.bka.gv.at

Vergiß § 208 ABGB. Dieser regelt nur, dass Du dem Jugendwohlfahrtsträger die Vollmacht erteilen kannst, Alimentationsansprüche, Vaterschaftsfeststellung etc. für Dich und Deine Kinder zu regeln und dieser ist verpflichtet, diese Ansprüche durchzusetzen.

Zu § 33 JWG Kärnten habe ich nur gefunden, dass Maßnahmen der Erziehungshilfe unter besonderen Umständen bis zum  21. Lebensjahr gewährt werden können. - In Salzburg existiert dieser Paragraph nicht, Jugendwohlfahrtsgesetze sind Ländersache.

Der § 187 ABGB ist sehr wohl relevant, auf den kannst Du Dich auf alle Fälle berufen, nur hängt es vom Richter ab, wie er "den Bedürfnissen des Kindes entsprechend" auslegt, besonders da das Jugendamt und Gutachter, wenn sie dem Jugendamt nahestehen - sie müßten eigentlich unparteiisch sein, genauso wie der Richter - versuchen, den Kontakt zu minimieren und dementsprechende Vorwürfe erheben.

Die Entziehung der Obsorge erfolgt dann nach § 181 ABGB, und dürfte eigentlich nur in schwerwiegenden Fällen möglich sein, nur wird dabei mit dem Kindeswohl argumentiert und unter Beiziehung eines psychologischen Sachverständigen lässt sich die Gefahr für das Kindeswohl schon konstruieren.

Gefahr einer Verwahrlosung in irgendeiner Hinsicht finden sie schon.

Hilfen durch das Jugendamt sind gefährlich, wie Du selbst gemerkt hast! Empfehle ja niemandem eine solche freiwillig zu beantragen.

Du hast geschrieben, Dein Sohn sei dreizehn, damit muss er auf alle Fälle vor Gericht angehört werden, bzw. seine Meinung durch einen Kinderbeistand deponiert.

Es wäre vielleicht auch hilfreich, die Kinder- und Jugendanwaltschaft zu kontaktieren. Sie sind zwar oft mit dem Jugendamt eng verbunden, aber bei älteren Kindern sind sie bereit, deren Meinung zu vertreten, auch gegen das Jugendamt. Dein Sohn müsste sich aber selbst an sie wenden.

Sei vorsichtig mit dem Thema Suizid! Sprich oder schreib möglichst nicht darüber, äußere Dich niemals freiwillig dazu, außer auf Befragung. Da sollst Du auch nur möglichst kurz und bündig, etwaige erhobene Anschuldigungen zurückweisen.

Dieses Thema ist gefährlich gegenüber allen Psychologen, Gutachtern oder Sozialarbeitern, in welcher Form auch immer.

Dabei beziehe ich mich nur auf die Außenwirkung, selbst wenn Du noch so verzweifelt bist und mit dem Gedanken daran spielen würdest, zeig´ dies ja nicht. Auch Diskussionen über nicht stimmende Vorwürfe diesbezüglich könnten als Beschäftigung mit dem Thema und dadurch Gefährdung ausgelegt werden.

Meinem Anwalt lasse ich freie Bahn, leite ein paar der relevantesten Sachen an ihn weiter und hoffe, dass er etwas zustande bringt. Wobei ich gravierende Defizite im Hinblick auf Praxis der Gerichtsbarkeit habe.

Bei diesen "Außerstreitverfahren" herrscht freie Beweiswürdigung, das heißt, der Richter muss nur beachten, was er beachten will. Damit liegt sowieso ein faires Verfahren im Ermessen des Richters.

Bei Dir - in fremden Fällen redet es sich immer leichter - würde ich versuchen, auf das "gelindeste Mittel", das die Jugendwohlfahrt laut JWG anwenden muss, zu plädieren. Versuche auf alle Fälle, die "Kindeswohlgefährdung" zu entkräften und die Meinung der Kinder muss unabhängig erhoben werden - Kinderbeistand - und soll Entscheidungsgrundlage sein. Im Fall des Dreizehnjährigen ist auch fast schon relevant, dass Kinder ab vierzehn selbstständig Anträge stellen dürften. Genaueres teilt Dir auf alle Fälle die Kinder-und Jugendanwaltschaft mit.

Dein gravierendstes Problem dabei ist vermutlich auch die "Meinung" einer Gutachterin und da bin ich schon seit geraumer Zeit am Suchen, wie man dagegen angehen könnte.

Das Zerwürfnis mit Deiner Mutter scheint in irgendeiner Form typisch zu sein, das Jugendamt hat in meinem Fall durch die Maßnahmen tiefgreifende Gräben im Verhältnis zu meiner Mutter aufgerissen, die vorher zugedeckt waren. Es ist, als würden sie speziell auf Mütter zugreifen, die familiär keinen oder nur einen prekären Unterstützungshintergrund haben.

Zu Deiner Frage bezüglich Vater der beiden Jüngsten; er kümmert sich momentan verstärkt um Hannes, den Achtjährigen, beim Kleinen hat er aber praktisch schon von Anfang an aufgegeben

Momentan herrscht darüber eine Art Meinungsverschiedenheit zwischen uns, ich recherchiere laufend und er meint, ich solle es lassen, es hätte sowieso keinen Sinn.

Ich kenne die Studien über die Wichtigkeit der Mutter-Kind Bindung, das macht die Situation ja noch unterträglicher.

Die drei Älteren sind mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt und für sie existiert der Kleine als Bruder nicht wirklich, da sie ihn aufgrund der Situation nur kurz im Krankenhaus gesehen haben.

Zu Artikel 8 MRG habe ich Dir die wichtigsten beanstandeten Punkte schon mitgeteilt, Befristung und Begründung einer Maßnahme, Rückführung als Ziel.

Ich beschäftige mich aber noch genauer damit und schreibe Dir später ausführlicher dazu.

Kennst Du eigentlich die Webseite www.kindergefuehle.at. Schau einfach einmal hinein! Der Verein beschäftigt sich zwar vor allem mit Väterrechten, Du findest dort aber Material zu PAS - Entfremdung und zu Gutachten. Sie haben Bachler zu Fall gebracht. Auch Lindner haben sie im Visier, gegenwärtig bringt mir dies aber nichts.

Viele Grüße

Angelika

 

Einfach Handy vor dem reingehen einschalten, ja und amen sagen und immer sich schön blöd stellen. Bsp. Wo kann ich daas finden, dass sie gerade gesagt haben....    Meist wissens sie es selbst ja nicht. Auch nicht schlecht fährt man: Mir wurde geagt, stimmt das...... und immer schön schauen, dass alles aufgenommen ist. Richter freuen sich über solche Widersprüche in der Befragung, weil die haben ja logischerweise noch weniger Ahnung.....  Es ist generell egal wieviele auf einen einreden, besser mehr als weniger, weil dann kann man argumentieren: Am besten schauen, dass jeder was anderes sagt, das macht dann beim Rihter nicht en besten Eindruck. Die Widersprüche herausarbeiten!!!!!!! Hr. Richter da haben so viele auf mich eingeredet, ich konnte gar nicht allen zuhören, irgendwie war ich situationsbedingt ein bisserl eingeschüchtert, weil jeder was anderes von mir wollte!!!    Wie ich schon sagte cool bleiben......

Liebe Eva!

Tut mir leid, bei § 33 habe ich mich vertan. Ich habe im Schwarzbuch nachgelesen und damit ist Artikel 33 der Grundrechtecharta gemeint - Der rechtliche, wirtschaftliche und soziale Schutz der Familie wird gewährleistet. Dies ist Bestandteil der österreichischen Verfassung.

Wieweit dies in der Praxis relevant ist, darfst Du mich aber nicht fragen.

Versuche die Bundeskinder- und Jugendanwaltschaft zu kontaktieren. Die sind verpflichtet, die Interessen der Kinder zu vertreten. Wenn die Kinder in einem Alter sind, in dem sie ihre Meinung äußern können, sogar eindeutig. Wenn sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen, kann man es bei der nächsthöheren Stelle versuchen.

Ich bin gespannt, wie der Rekursrichter in meinem Fall urteilt. Der kennt, wie ich ihn einschätze,  die EU-Menschenrechtsgesetze und ich frage mich, ob er diese genauso ignoriert wie der Bezirksfamilienrichter. Der hat mich zurechtgewiesen, er kenne die Gesetzeslage selbst am besten, nur deshalb dauere dieser Prozeß überhaupt so lange.

Ich muss die Kinder zum See fahren.

Alles Liebe,

Angelika

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