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Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Gerhard Männl Vor 9 Stunden. 6 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte Nov 15. 15 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Dringend - Psychiater für meine Kinder und mich gesucht

Gestartet von Schleinzer. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell Okt 11. 4 Antworten

Ich suche wirklich ganz dringend einen Psychiater (wenn möglich WGKK) in Wien für meine Kinder und mich - gerichtliche Auflage.

Liste Pilz/Stern: Steirische Landesregierung sollte im Fall Janka auf Verjährung verzichten!

Gestartet von Nicht gewolltes Kind. Letzte Antwort von Nicht gewolltes Kind Aug 7. 1 Antwort

Es wäre ganz lieb von allen Menschen/Freunden das mein Anliegen auf allen Internets Blattformen "Server" verbreitet Wirt und vielleicht kann mich der eine oder andere unterstützen für das…Fortfahren

14 Monate teilbedingt Kinder entführt: Vater verurteilt

https://m.noen.at/in-ausland/14-monate-teilbedingt-kinder-entfuehrt...

Am Mittwoch, 21. November 2018, musste sich ein 30-jähriger Mann wegen des Vorwurfs der Kindesentziehung vor Richterin Karin Lückl verantworten. Der Angeklagte, der sich seit 18. Oktober in Untersuchungshaft befand, wurde von fünf Justizwachebeamten in den Verhandlungssaal begleitet.

Der Prozess war in weiterer Folge geprägt vom angriffslustigen Verhalten des Angeklagten, der seiner Empörung über die Maßnahmen der Behörden freien Lauf ließ und mehrfach von der Richterin ermahnt werden musste.

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Vorgeworfen wurde ihm, er habe seinen leiblichen, 2016 geborenen Sohn und den elfjährigen Stiefsohn am 18. August 2018 nach einem Ausflug nicht in die Wohngemeinschaft, in der die Buben lebten, zurückgebracht, sondern diese nach Rumänien geführt, wo sich die Kinder immer noch aufhalten. Staatsanwältin Verena Strnad berichtete, dass die Obsorge für die Kinder vor dem Vorfall vorläufig an den Jugendwohlfahrtsträger übertragen worden war.

Gegen die Gattin des Angeklagten, Mutter der beiden Kinder, läuft ein gesondertes Strafverfahren.

„Man ließ die Eltern im Regen stehen!“, kritisierte die Verteidigerin des Angeklagten, Astrid Wagner.

„Republik ist schuld“
Auf die Frage der Richterin, ob er sich schuldig bekenne, antwortete der Angeklagte: „Eigentlich ist die ganze Republik schuldig.“

Der ältere Bub habe, so der Angeklagte, gedroht, „sich etwas anzutun“. Deshalb habe er die Kinder nach Rumänien gebracht. Die zuständigen österreichischen Behörden habe er erst im Oktober verständigt.

„Es wäre zulässig, die Kinder bei Gefahr in Verzug wegzubringen. Sie müssten aber sofort die Behörde verständigen“, erklärte ihm die Richterin.

Sie wies darauf hin, dass der ältere Bub noch im Juli bei einer Befragung durch das Bezirksgericht berichtet habe, dass er sich in der Wohngemeinschaft wohlfühle und es auch seinem Bruder gutgehe.

Darauf erklärte der Angeklagte: „Der Kleine sagte es immer positiv, weil er Angst vor Repressalien hatte.“

Hygienemängel angeprangert
Er prangerte unter anderem angebliche Hygienemängel im Wohnheim an, sprach von einem Feuer, das gelegt worden sein soll, und davon, dass sich Kinder durch Ritzen Verletzungen zufügen würden.

Der pädagogische Leiter des Wohnheims, in dem der ältere Bub seit Dezember 2017 und der jüngere seit Jänner 2018 lebten, berichtete von unangekündigten Kontrollen durch die Landesregierung aufgrund der Beschwerden der Eltern. Unter anderem sei kritisiert worden, dass ein Kind unter einem „Ausschlag“ leide, bei einem Besuch beim Kinderarzt seien jedoch Insektenstiche diagnostiziert worden, so der Zeuge. „Wir wussten, dass uns die Familie nicht vertraut, deshalb waren wir doppelt vorsichtig“, ergänzte er.

Der ältere Bub sei gut integriert gewesen, habe in einer Fußballmannschaft mitgespielt. Auch dem Kleineren sei es gut gegangen, so der Leiter des Wohnheims.

„Es war nicht mehr tragbar…“
Der Jugendwohlfahrtsträger hatte die Abnahme der Kinder wegen Streitereien und körperlichen Auseinandersetzungen in der Familie im Dezember 2017 veranlasst, wie eine Mitarbeiterin der Behörde vor Gericht berichtete. „Es war nicht mehr tragbar, dass sie in diesem Umfeld leben“, sagte die Zeugin. Im Juli 2018 sei die vorläufige Übertragung der Obsorge an den Jugendwohlfahrtsträger erfolgt.

Nach einem Vorfall habe es 2017 den Versuch gegeben, die Mutter mit den Söhnen im Frauenhaus unterzubringen. „Sie wollte diese Maßnahme nicht annehmen und kehrte zum Angeklagten zurück“, berichtete die Mitarbeiterin des Jugendwohlfahrtsträgers.

Den Beschwerden der Eltern über die hygienischen Zustände im Wohnheim sei nachgegangen worden, so die Zeugin, bei Kontrollen seien keine Mängel festgestellt worden.

Der Tatbestand der Kindesentziehung sei „subjektiv und objektiv“ erfüllt, erklärte die Staatsanwältin in ihrem, vom Angeklagten durch Unmutsäußerungen unterbrochenen Schlussplädoyer.

Urteil: 14 Monate, davon 13 bedingt
Verteidiger Florian Höllwarth bezeichnete die angeklagte Tat als „Rettungshandlung“, die seinem Mandanten als einzige Möglichkeit, sich zu helfen, erschienen sei.

Der Angeklagte wurde zu 14 Monaten Freiheitsstrafe, davon 13 Monate auf Bewährung, verurteilt und nach der Verhandlung enthaftet. Er gab zum Urteil keine Erklärung ab, ebenso die Staatsanwältin.

Sie könne, so die Richterin, durchaus nachvollziehen, dass man als Elternteil schwer mit der Situation umgehen könne, vor der der Angeklagte gestanden sei. Die Aussagen des Angeklagten habe sie als Geständnis gewertet. Erschwerend habe gewirkt, dass zwei Kinder der Obsorge entzogen wurden.

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Kommentar

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Kommentar von Bürgerinitiative Kinderrechte am 26. November 2018 um 7:22am

Kindeswohl war immer nur eine Worthülse - so wie Tierschutz, oder Umweltschutz. Je nach Gebrauch wird relativiert. . 

Kommentar von Gerhard Männl am 24. November 2018 um 1:13pm

Schlusssatz: "Erschwerend habe gewirkt, dass zwei Kinder der Obsorge entzogen wurden."

Die Rechtsprechung geht hier einen sehr schmalen Pfad, einen Pfad, der so schmal wird, dass er nicht mehr erkennbar ist -- in solchen Fällen, wenn ich herumwandere und nicht weiß, welche die Richtung die richtige ist, halte ich inne.

Die Justiz sollte sich auch besinnen, in  welche Richtung es weitergehen soll.

Kindeswohl wurde mittlerweile zu einem hohlen Begriff.

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