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Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell Jun 3. 7 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons Mai 21. 0 Antworten

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Grobe Fahrlässigkeit eines Jugendamt und Menschenrechtsverletzung

Gestartet von Nicht gewolltes Kind. Letzte Antwort von Nicht gewolltes Kind Feb 8. 12 Antworten

Wen ich das Wort Jugendamt in meinen Mund nehme bekomme ich ein Gefühl des Unbehagens des Grauens des verlassen sein. Ein Gefühl das sich kein Mensch auf Erden vorstellen kann.1966 Ein Baby das als…Fortfahren

Jugendamt

Gestartet von Christa Gonter. Letzte Antwort von Nicht gewolltes Kind Jan 22. 26 Antworten

Wegen falsche Berichte von Jugendamt und Falsches Gerichtliches Gutachten bekomme ich mien Enkelkind nicht mehr zurück .Hatte es ein Jahr bei mir :MIt 1 Jahr wurde die kleine (gerade munter geworden…Fortfahren

Deutschland: Inobhutnahme von Kindern durch das Jugendamt gemäß § 42 SGB VIII

https://www.anwalt.de/rechtstipps/inobhutnahme-von-kindern-durch-da...

Besser formuliert: Was können Sie gegen die Inobhutnahme durch das Jugendamt tun?

§ 42 SGB VIII regelt die „Inobhutnahme“ durch das Jugendamt und soll damit vorübergehende Maßnahmen in Eil- und Notfällen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen ermöglichen.

§ 42 Abs. 1 SGB VIII definiert den Begriff und Inhalt der „Inobhutnahme“ als

„vorläufige Unterbringung“ von Kindern oder Jugendlichen.

Die Inobhutnahme dient vorrangig der Bewältigung einer akuten Krise und ersetzt keine längerfristige Hilfe(-planung). Deshalb muss sich das Jugendamt auf kurzfristige und vorläufige Interventionen beschränken.

§ 42 SGB VIII regelt nicht die erzwungene Entfernung aus der eignen Familie.

Die Jugendhilfe ist auch nicht zur Anwendung von unmittelbarem Zwang befugt. Dahingehend muss sie sich der Polizei bedienen.

Voraussetzungen der Inobhutnahme:

1. § 42 Abs. 1 Nr. 1 SGB VIII

Minderjährige will die Inobhutnahme – das Jugendamt ist dazu verpflichtet bei sogenannten „Selbstmeldern“.

Dafür reicht das subjektive Schutzbedürfnis des Minderjährigen. Selbst wenn objektive Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung tatsächlich nicht vorhanden sind.

2. § 42 Abs. 1 Nr. 2 SGB VIII

Wegen einer dringenden Gefahr für das Wohl des Kindes erfordert es eine Inobhutnahme und die Sorgeberechtigten widersprechen nicht oder eine familienrechtliche Entscheidung kann nicht rechtzeitig eingeholt werden.

Achtung: Das Jugendamt ist nicht befugt, ohne Einwilligung des Sorgeberechtigten den Minderjährigen aus der Familie zu entfernen. Dies ist nur aufgrund familiengerichtlicher Entscheidung gemäß §§ 1666, 1666a BGB möglich.

Die Gefahr für das Wohl des Kindes muss aber dringend sein, weswegen ein Antrag des Jugendamts beim Familiengericht nicht rechtzeitig Abhilfe schaffen könnte. Die Dringlichkeit einer Gefährdung ist zu bejahen, wenn über die der Gefahr inne wohnende Aktualität der Gefährdung hinaus eine konkret drohende, also unmittelbar bevorstehende Gefahrenlage besteht, die sich nach dem objektiv anzunehmenden Verlauf der Dinge alsbald auswirken wird. Dafür, dass das Jugendamt auch unterhalb der aufgezeigten Gefährdungsschwelle eine Inobhutnahme durchführen darf, gibt der Gesetzeswortlaut nichts her. (Röchling in LPK-SGB VIII, 3. Aufl., § 42 Rdnr. 26)

Information und Widerspruch

Das Gesetz verlangt die Information der Personensorgeberechtigten und zwar unverzüglich („ohne schuldhaftes Zögern“).

Wichtig:

Widerspricht der Sorgeberechtigte der (weiteren) Inobhutnahme, liegt es entgegen dem Wortlaut

1.

das Kind oder den Jugendlichen den Personensorge- oder Erziehungsberechtigten zu übergeben, sofern nach der Einschätzung des Jugendamts eine Gefährdung des Kindeswohls nicht besteht oder die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten bereit und in der Lage sind, die Gefährdung abzuwenden oder

2.

eine Entscheidung des Familiengerichts über die erforderlichen Maßnahmen zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen herbeizuführen.

nicht im (Auswahl)Ermessen des Jugendamts, welches der Maßnahmen es trifft. Vielmehr darf sich das Jugendamt nur das Familiengericht anrufen, statt die Kinder herauszugeben, wenn tatsächliche Anzeichen für eine drohende Kindeswohlgefährdung bestehen.

Sollte das Familienrecht angerufen werden, bleiben die Kinder in Obhut des Jugendamtes bis zur Entscheidung des Gerichtes.

Benötigen Sie Hilfe im Zusammenhang mit der Inobhutnahme durch das Jugendamt, dann stehe ich Ihnen gern jederzeit zur Verfügung.

Rechtstipp vom 23.06.2018
aus der Themenwelt Kinder im Recht und dem Rechtsgebiet Familienrecht

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