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Ist es nicht möglich, das Jugendamt, dass ja bis zur richterlichen Entscheidung die Obsorge übernommen hat, nun wegen Kindeswohlgefährdung anzuzeigen?

Gestartet von eva maria schwarz. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte Apr 3. 34 Antworten

Ich schreibe gerade an einer Anzeige gegen Frau Mag. Deutsch, die Schule und den Familienintensivbetreuer, §186StGB: Üble Nachrede und §187StGB: Verleumdung. Nur durch falsch Aussagen dieser Personen…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Gerhard Männl 11. Dez 2018. 6 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte 15. Nov 2018. 15 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Dringend - Psychiater für meine Kinder und mich gesucht

Gestartet von Schleinzer. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell 11. Okt 2018. 4 Antworten

Ich suche wirklich ganz dringend einen Psychiater (wenn möglich WGKK) in Wien für meine Kinder und mich - gerichtliche Auflage.

VON PETER TIEDE (ZZT. IN LESBOS, GRIECHENLAND)
Es war vergebens. Schon wieder. Mehr als zwanzig Minuten haben Ärzte und Helfer am Mittwochabend am Strand von Lesbos weinend gekämpft, gepumpt und beatmet, Stromschläge gesetzt ...
Zwanzig Minuten versucht, einem kleinen Jungen das Leben zu retten – mehrere anderen Menschen auch. Drei haben es nicht geschafft, darunter auch zwei Jungen.
Gestorben an Stränden, an dem ich selbst wenige Stunden zuvor noch mit meiner Kollegin Liana Spyropoulou und dem Fotografen George Moutafis auf die hohen Wellen geschaut habe. Wir waren uns einig: Die Türken werden trotzdem Flüchtlingsboote schicken – das gibt noch ein Unglück.
Drei Stunden später rief Giorgos Moutafis uns an: Flüchtlingsboot gekentert. Schon wieder. Dann kamen seine Bilder, die bleiben werden.
Besonders das eine: Das Kind kopfüber in den Händen der Helfer, die versuchen, es wieder ins Leben und das Wasser aus seinen Lungen zu bekommen.
All die Kinder: Leblos aus dem Meer gezogen vor Lesbos, der griechischen Urlaubsinsel mit eigenem Flüchtlingsfriedhof. Gestorben auf der Flucht mit ihren Familien nach Europa.
VergrößernNach dem Unglück werden die Kinder in Wärmedecken gehüllt, damit ihr Körper sich wieder erwärmt
Nach dem Unglück werden die Kinder in Wärmedecken gehüllt
Foto: AP/dpa
VergrößernRegelmäßig messen Ärzte und Helfer den Puls der unterkühlten Mensch
Regelmäßig messen Ärzte und Helfer den Puls der unterkühlten Menschen
Foto: AP/dpa
Das Holzboot mit den Kindern an Bord, in das türkische Schlepper fast 300 Menschen gestopft hatten, ist am Mittwoch gegen 17 Uhr kurz vor dem Ziel im Norden der Insel gekentert – bei Windstärke sechs und rauer See. 242 Flüchtlinge wurden gerettet. Am Morgen galten 38 noch als vermisst.
13 andere Kinder aus dem Boot sind dem Tode nahe ins Krankenhaus von Mytilini, dem Hauptort von Lesbos, gekommen. Drei Kinder wurden am Donnerstagmorgen in eine Klinik nach Athen geflogen – zwei sind zwei Jahre alt, das dritte erst drei Monate.
Es waren nicht die einzigen Opfer auf Lesbos an diesem Tag: In Mlyvos wurden 71 Flüchtlinge aus dem Meer gerettet, ein Junge starb im Wasser, ein Mädchen später im Krankenhaus an Herzversagen.
Helfer berichten, der Insel-Klinik fehle es an allem: „Das Krankenhaus“, sagte Karl Kopp von Pro Asyl, „hat kein Notfall-Equipment. Kinder werden mit einfachsten Mitteln versucht zu wärmen. Mit den Händen. Es ist nur traurig ...“
Und Alltag. Die Bilanz des gestrigen Fluchttages in der restlichen griechisch-türkischen See:
► Vor Samos wurden 47 Flüchtlinge gerettet, ein fünfjähriges Mädchen starb, zwei Vermisste.
► Ebenfalls vor Samos: 52 gerettet, zwei Kinder und ein Mann tot, ein Vermisster.
► Vor Agathonisi: 40 gerettet, eine Frau, zwei Kinder tot, ein Kind vermisst.
VergrößernIn diesen wackeligen Schlauchbooten schicken die Schleuser zig Flüchtlinge – darunter auch viele Frauen und Kinder – übers Meer nach Lesbos
In diesen wackeligen Schlauchbooten schicken die Schleuser zig Flüchtlinge – darunter auch viele Frauen und Kinder – übers Meer nach Lesbos
Foto: Giorgos Moutafis
VergrößernBei der Ankunft in Lesbos hält ein Mann inne und streckt dankend Arme und Kopf zum Himmel
Bei der Ankunft auf Lesbos hält ein Mann inne und streckt dankend Arme und Kopf zum Himmel
Foto: Giorgos Moutafis
Das alles vor den Augen Europas!
Einem Europa, dessen Regierungen sich im Totalversagen und nach jahrelangem Leugnen des Flüchtlingsproblems nun in Schuldzuweisungen und Selbstbetrug verloren haben.
Ein Europa, das sich im Streit um Flüchtlinge in albernen Grenzzaun-Diskussionen zerlegt – und die Flüchtlinge dabei vergisst.
Ein Europa, in dem wie in Deutschland „besorgte Bürger“ den Testosteron-Haushalt junger Muslime tiefer als die eigenen Zuckerwerte analysieren, in dem sich der deutsche Super-Spießer jeglichen Anstand mit Flüchtlings-Märchen aus der rechten Ecke vergraulen lässt.
Ein Europa, das sich an Sonntagen wie dem vergangenen in Brüssel trifft und realitätsferne Mini-Beschlüsse fasst, die nicht verhindern, dass an den Außengrenzen der EU täglich Menschen ersaufen, die Helfer verzweifeln, sich Hunderttausende weiter durch Dreck und Kälte über den Balkan gen Norden schleppen, das nicht verhindert, dass Kinder nicht gerettet werden können ...

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