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Dringend - Psychiater für meine Kinder und mich gesucht

Gestartet von Schleinzer Vor 18 Stunden. 0 Antworten

Ich suche wirklich ganz dringend einen Psychiater (wenn möglich WGKK) in Wien für meine Kinder und mich - gerichtliche Auflage.

Liste Pilz/Stern: Steirische Landesregierung sollte im Fall Janka auf Verjährung verzichten!

Gestartet von Nicht gewolltes Kind. Letzte Antwort von Nicht gewolltes Kind Aug 7. 1 Antwort

Es wäre ganz lieb von allen Menschen/Freunden das mein Anliegen auf allen Internets Blattformen "Server" verbreitet Wirt und vielleicht kann mich der eine oder andere unterstützen für das…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell Jun 3. 7 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons Mai 21. 0 Antworten

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Jugendwohlfahrt: Kompetenzabgabe an die Länder wie Kindesweglegung!

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180619_OTS0014/jugendwohl...

Die Österreichische Kinderliga spricht sich gegen eine Komptenzbereinigung zwischen Bund und Ländern im Kinder- und Jugendhilfe-Bereich aus.

Die überfallsartig geplante Kompetenzabgabe in diesem Bereich an die Länder entspricht einer Kindesweglegung ersten Ranges
Dr. Christoph Hackspiel, Präsident Österr. Kinderliga
Es darf nicht sein, dass es – wieder einmal – Kinder und Jugendliche trifft, und damit die Schwächsten unserer Gesellschaft, deren Stimme nicht gehört wird
Mag. Caroline Culen, fachliche Geschäftsführung Österr. Kinderliga

Wien (OTS) - Die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit (Kinderliga) als österreichweite Plattform von 100 Mitgliedsorganisationen zur Stärkung der Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich teil die Befürchtung des Dachverbands Österreichischer Kinder- und Jugendwohlfahrtseinrichtungen sowie der Kinder- und Jugendanwaltschaft und anderer ExpertInnen, dass der Bund mit der geplanten Kompetenzbereinigung Tür und Tor für unterschiedliche, eventuell sogar geringere Standards im Kinderschutz und im Umgang mit gefährdeten Kindern und Jugendlichen öffnet.   

Die Kinderliga erachtet eine Kompetenzbereinigung zwischen Bund und Länder in vielen Bereichen als durchaus sinnvoll, spricht sich jedoch klar dafür aus, dass es gerade im sensiblen Kinder- und Jugendhilfe-Bereich zu keinen Verschlechterungen kommen darf. In der Verlagerung der Kompetenzen zu den Ländern sieht die Kinderliga die Gefahr einer Nivellierung nach unten. „Die überfallsartig geplante Kompetenzabgabe in diesem Bereich an die Länder entspricht einer Kindesweglegung ersten Ranges“, zeigt sich Dr. Christoph Hackspiel, Psychologe und Präsident der Kinderliga, empört.

Anstatt die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken und in Präventionsmaßnahmen zu investieren, plant die Bundesregierung, sich aus der Verantwortung für die Kinder und Jugendhilfe zu verabschieden. Eine Kompetenzabgabe an die Länder kommt einer Freigabe der Standards in der Kinder- und Jugendhilfe und im Kinderschutz gleich. „Es darf nicht sein, dass es – wieder einmal – Kinder und Jugendliche trifft, und damit die Schwächsten unserer Gesellschaft, deren Stimme nicht gehört wird“, so Mag. Caroline Culen, Psychologin und fachliche Geschäftsführung Kinderliga. Die Kinderliga appelliert an Bundesminister Josef Moser, die geplante Kompetenzabgabe an die Länder zu überdenken und auf jeden Fall von ExpertInnen erarbeitete einheitliche Mindeststandards vorzugeben. 

www.kinderliga.at 

Rückfragen & Kontakt:

Verena Bittner 
+43 650 710 13 73 
presse@kinderjugendgesundheit.at

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Kommentar

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Kommentar von Gerhard Männl am 26. Juni 2018 um 7:37am

im Wahlkampf wurden Fragen an VdB und Hofer geschickt. Hofer war sich seiner Wahl zu sicher und ignorierte sie: Schon hier zeigte sich, welchen Stellenwert Kinderschutz für die FPÖ hat

VdB-Wahlkampfhelfer antwortet: sie nahmen diese Entwicklung vorweg

Versuchsweise wurde der Wahlkampf ums höchste Amt im Staat für Kinderrechte ausgenützt,

indem beiden Kandidaten, d.h. ihren Teams, die nachstehenden Fragen gestellt wurden.

Während das Team Van der Bellen eine Antwort schickte, zeigte das Team Hofer trotz Erinnerung keine Reaktion.

Frage: Der Wahlkampf wurde vorwiegend durch „Große Themen“ geprägt. Von den ursprünglich fünf Kandidaten und der einen Kandidatin kennen alle bis auf einen die Möglichkeiten, aber auch die Schwierigkeiten, die das Leben in einer Patchwork-Familie mit sich bringt. Glauben Sie nicht, dass viele betroffene Wählerinnen und Wähler interessiert sind, wie ihr Staatsoberhaupt zu diesem Thema steht?

Hofer: KEINE ANTWORT

Van der Bellen:

Familie ist mir wichtig. Sie gibt mir Halt und bedeutet für mich auch Freundschaft und Sicherheit. Allerdings pflege ich einen sehr weiten Begriff von Familie, sowohl was meine eigene Familie angeht als auch mein gesellschaftspolitisches Bild davon. Familie findet heute in vielfältigen Formen statt. Das traditionelle Familienmodell (Vater, Mutter, Kind im Haushalt) bleibt, wie an den steigenden Scheidungsraten sichtbar wird, in den wenigsten Fällen beständig. Vielmehr wurde es durch weitere Formen des Zusammenlebens ergänzt. Kinder wachsen heute in Ein-Eltern-Familien, Lebensgemeinschaften, Pflege- und Adoptivfamilien, Patchwork-Konstellationen und ebenso in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auf. Die Familienpolitik sollte diesem Umstand in Österreich in angemessener Weise Rechnung tragen.

Frage: Während die zuständigen Ministerinnen, Karl und Heinisch-Hosek, die letzte Familienrechtsreform, das Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz 2013, als Meilenstein feierten, sah ihr ministerielle Vater diese eher als eine Verlegenheitslösung, da sich die Koalition auf nichts „Besseres“ einigen hätte können. Wie stehen sie zum politischen Stillstand in Sachen Kinderrechte?

Van der Bellen:

Ich erachte es als absolut wünschenswert, dass Eltern auch nach einer Trennung zu gleichen Teilen an der Betreuung der Kinder mitwirken. Eltern sind dabei in der schwierigen Lage weiterhin gemeinsam für ihre Kinder da sein zu wollen obwohl sie sich als Paar getrennt haben.Es ist Aufgabe der unabhängigen Gerichte, eine tragfähige Lösung für alle Beteiligten zu finden. Der Gesetzgeber hat 2013 die Möglichkeiten des Gerichts eine Obsorgeregelung zu treffen, stark erweitert. Seither ist es möglich, auch gegen den Willen eines Elternteils die gemeinsame Obsorge der Eltern vorzusehen. Ob das im konkreten Einzelfall auch tatsächlich möglich ist, muss vom Gericht anhand des Kindeswohls beurteilt werden. Eine solche Einzelfallabwägung ist in solchen heiklen Fällen immer notwendig und kann vom Gesetzgeber nicht vorweggenommen werden.Darüber hinaus bin ich überzeugt davon, dass der Schlüssel nicht in Gesetzen liegt, die Paaren im Trennungsfall vorschreiben, wie sie sich arrangieren müssen, sondern in der Unterstützung von Eltern mit Kindern bei der Erarbeitung von tragfähigen Lösungen.

Hofer: KEINE ANTWORT

Frage: Verwaltungsreform ist eines der wichtigsten Schlagworte. Die Jugendwohlfahrt ist Landessache. Viele halten das nicht mehr für zeitgemäß und fordern statt der neun Landesbehörden eine einheitliche Bundesbehörde. Wenn man „Jugendamt“ googelt, fällt die Vielzahl der Beschwerden und die hohe Unzufriedenheit der Bevölkerung auf. Der Nationalrat müsste nach Ansicht vieler Betroffener die Länder entmachten; insbesondere weil es „die Familie“ von „früher“ nicht mehr gibt, müsste heute der Schutz umfassender gestalteter sein. Viele erachten den Kinder- und Jugendschutz als Kern unserer Zukunft, der nicht wie die Farbe oder die Neigung des Daches Landessache bleiben darf. Wie stehen Sie zu einer diesbezüglichen Verwaltungsreform?

Hofer: KEINE ANTWORT

Van der Bellen:

Es gibt in Österreich viele Bereiche in denen der Föderalismus bewirkt, dass Menschen je nach ihrer Postleitzahl unterschiedlich behandelt werden. Gerade in sozialen Fragen gibt es aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf. So bestehen etwa in der Pflege, der Kinderbetreuung und so auch in der Jugendwohlfahrt neun unterschiedliche Systeme. Schritte in Richtung österreichweiter, einheitlicher Standards und Richtlinien sind sinnvoll, um allen Menschen in Österreich eine gleich gute Betreuung zukommen zu lassen. Die Ausführung selbst erscheint mir jedoch bei den Ländern gut aufgehoben. Denn ich halte es für schwer durchführbar, wenn eine Bundesbehörde die konkrete Betreuung bzw. Hilfestellung von Familien überall in Österreich vornehmen soll.

Frage: Oft folgen Bezirksgerichte der Meinung der Jugendwohlfahrt. Meistens sind sie sogar auf deren Stellungnahmen angewiesen. Daher sehen viele das Interesse des Kindeswohls als nicht ausreichend gewahrt, da Obsorgeverfahren grundsätzlich einer Standardisierung unterliegen, aus der Richterinnen nur schwer ausbrechen können. Als Folge daraus wurde zB in den Räumen der Wiener Ärztekammer ein Symposium über Parental Alienation Syndrom abgehalten, dessen Existenz aber von den meisten Richterinnen bestritten wird. Kinder einer strittigen Trennung sind einer hohen Gefahr ausgesetzt, einen Elternteil für immer zu verlieren. Viele sehen deshalb auch eine Reform der Familiengerichtsbarkeit als unumgänglich. Sehen auch Sie hier einen Reformbedarf?

Van der Bellen:

Wie bereits beschrieben habe ich Zweifel, dass Gesetze und somit auch Gerichte der allerbeste Ort sind, um eine gute Lösung für alle Beteiligten zu finden. Eine Mediation wird in vielen Fällen oft mehr bewirken als ein Gerichtsurteil, das den getrennten Eltern und Kindern ein Lebensmodell nach der Trennung „verordnet“. Ich halte daher den österreichweiten Auf- bzw. Ausbau der Familiengerichtshilfe in den letzten Jahren für einen sehr wichtigen und richtigen Schritt.

Hofer: KEINE ANTWORT

Frage: Wie sehen Sie die Verankerung der Kinderrechte in Österreich generell, und was könnte Ihrer Meinung nach verbessert werden? Und werden Sie sich dafür einsetzen, dass endlich die UN-KRK vollständig umgesetzt wird?

Hofer: KEINE ANTWORT

Van der Bellen:

Mir ist die Umsetzung aller Kinderrechte für alle Kinder in Österreich wichtig und dafür werde ich mich einsetzen.Österreich hat die UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1992 ratifiziert. Dieses spezifische Menschenrechtsdokument ist zum Schutze von Kindern und Jugendlichen weltweit und auch in Österreich von größter Wichtigkeit. Im Jahr 2011 hat der Nationalrat das Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern beschlossen. In diesem Verfassungsgesetz sind Kinderrechte aus der UN-Konvention verankert – jedoch wesentliche Kinderrechte wie das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Bildung u.a. fehlen, was sachlich nicht gerechtfertigt und zu kritisieren ist. Weiters ist dieses Gesetz mit einem Gesetzesvorbehalt versehen der ebenso sachlich ungerechtfertigt ist und die Wirksamkeit von Kinderrechten in Österreich einschränkt.

Ein konkreter nächster Schritt ist die Ratifizierung des 3. Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention, die eine Beschwerdemöglichkeit an den UNO-Kinderrechtsausschuss bei Kinderrechtsverletzungen vorsieht. Österreich hat dieses wichtige Dokument zum internationalen Rechtsschutz von Kindern und Jugendlichen 2012 unterschrieben doch bis dato noch nicht ratifiziert.

Ich bedanke mich für die rasche und ausführliche Antwort beim Team Van der Bellen, insbesondere bei Herrn Korschil.

Leider unterblieb trotz Erinnerung eine Antwort des Teams Hofer.

Die Beantwortung der Fragen nach der persönlichen Meinung über die Situation der Kinderrechte in Österreich wird sicher keine epochalen Konsequenzen nach sich ziehen.

Es sollte aber auch nur aufgezeigt werden, dass Kinderrechte eine fortwährende Diskussion bedürfen, dass Kinderrechte kein Kapitel sind, das jemals abgeschlossen werden kann.

Leider wird heute ausführlicher über "unanständige" Küsse in Kaffeehäuser debattiert, als über anständige Kinderrechte.

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