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Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Gerhard Männl Vor 7 Stunden. 6 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte Nov 15. 15 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Dringend - Psychiater für meine Kinder und mich gesucht

Gestartet von Schleinzer. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell Okt 11. 4 Antworten

Ich suche wirklich ganz dringend einen Psychiater (wenn möglich WGKK) in Wien für meine Kinder und mich - gerichtliche Auflage.

Liste Pilz/Stern: Steirische Landesregierung sollte im Fall Janka auf Verjährung verzichten!

Gestartet von Nicht gewolltes Kind. Letzte Antwort von Nicht gewolltes Kind Aug 7. 1 Antwort

Es wäre ganz lieb von allen Menschen/Freunden das mein Anliegen auf allen Internets Blattformen "Server" verbreitet Wirt und vielleicht kann mich der eine oder andere unterstützen für das…Fortfahren

04. August 2013
 

Von Martin Dahms

In Rabat kam es nach Bekanntwerden der Begnadigung des Pädophilen zu Ausschreitungen. Foto: afp

Ein Spanier missbraucht elf Kinder und filmt seine Taten, wird in Marokko zu 30 Jahren Haft verurteilt - und dann begnadigt. Warum, versteht niemand. Einiges deutet darauf hin, dass der spanische Geheimdienst in den Fall verwickelt ist und den Täter deckt, weil er ein Ex-Mitarbeiter ist.

Er sei selber überrascht, berichtet der marokkanische Anwalt Mohamed Benjedou über seinen Klienten Daniel Galván Viña. Der 63-jährige Spanier irakischer Herkunft erfuhr am Dienstag, dass er von König Mohammed VI. begnadigt worden sei. Erst im September 2011 war er von einem marokkanischen Gericht zu einer 30-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er hatte elf Kinder, Jungen und Mädchen, im Alter von drei bis 15 Jahren missbraucht und seine Taten teilweise auf Video aufgenommen. Nur zwei Tage nach seiner Begnadigung verließ Galván Marokko über die Grenze zur spanischen Nordafrikaexklave Ceuta.

Die Freilassung des Päderasten löste in Marokko Empörung aus. Aufgerufen über soziale Netzwerke versammelten sich am Freitagabend rund 2000 Menschen in der Nähe des marokkanischen Parlaments in der Hauptstadt Rabat, um gegen die Begnadigung zu protestieren. Nach Augenzeugenberichten ging die Polizei mit großer Härte gegen die Demonstranten vor. Auch Journalisten wurden von den Sicherheitskräften angegriffen. Mindestens 60 Demonstranten mussten ärztlich behandelt werden.

Offizier der irakischen Armee

Der Monarch ließ am späten Samstagabend im marokkanischen Fernsehen eine Erklärung verlesen: Er sei über „die Schwere der verwerflichen Verbrechen“ nicht informiert gewesen und werde untersuchen lassen, wie Galván auf die Liste geraten sei. Mohammed feiert am 30. Juli jedes Jahres seine Thronbesteigung und begnadigt aus diesem Anlass gewöhnlich Hunderte Kriminelle, die wegen geringerer Vergehen verurteilt sind oder einen großen Teil ihrer Strafe abgesessen haben. Weder das eine noch das andere trifft auf Galván zu.

1044 Häftlinge ließ Mohammed in diesem Jahr begnadigen, darunter 48 Spanier. Die allermeisten der Spanier saßen wegen Drogendelikten ein. Doch der Letzte auf der Liste war der Päderast Galván. Das spanische Außenministerium ließ durch einen Sprecher verkünden, es sei für diese Liste nicht verantwortlich und gewähre den spanischen Häftlingen in Marokko ausschließlich konsularische Hilfe. Spaniens Sozialisten kündigten am Wochenende eine offizielle Anfrage an ihre Regierung an.

Eine Erklärung für die iBegnadigung lieferte am Freitag die marokkanische Netzzeitung „Lakome“. Sie titelte: „Der Pädophile ist auf Bitten des spanischen Geheimdienstes begnadigt worden.“ Galváns marokkanischer Anwalt erzählte „El País“, dass sein Klient „ein Offizier der irakischen Armee“ gewesen sei und mit ausländischen Geheimdiensten am Sturz von Saddam Hussein gearbeitet habe. Die Freilassung des 1950 im irakischen Basra geborenen Spaniers sei Teil eines internationalen Spionagekrimis.

Puzzlestücke passen nicht zuammen

Noch passen nicht alle Puzzlestücke zusammen. Galván berichtete seinem Anwalt auch, dass er etliche Jahre als „Professor für Ozeanwissenschaften“ an der Universität im südostspanischen Murcia gearbeitet habe. Der Anwalt konnte sich kaum vorstellen, dass sein Klient gleichzeitig spanischer Professor und irakischer Spion gewesen sein soll. Nun hat die Lokalzeitung „La Verdad“ aus Murcia bei der Universität in ihrer Stadt angefragt, und die stieß in ihren Archiven tatsächlich auf den Namen Daniel Galván Viña: Von Januar 1996 bis September 2002 arbeitete er an der Uni, nicht als Professor, sondern als Verwaltungsangestellter.

Der Irak-Krieg, der den Sturz Saddam Husseins ermöglichte, begann im März 2003. Vielleicht konnte Galván seine Universitätsbeschäftigung und seine Spionagetätigkeit doch unter einen Hut bringen. Die Wahrheit wird wahrscheinlich nicht ans Licht kommen. Der spanische Geheimdienst CNI bestreitet jedenfalls jede Zusammenarbeit mit dem Päderasten.

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Kommentar von Herbert Fürdank-Hell am 5. August 2013 um 8:27am

Marokkos König zog Begnadigung von pädophilem Spanier zurück

5. August 2013

64-Jähriger wurde letzte Woche im Rahmen einer Amnestie freigelassen und ist bereits nach Spanien ausgereist

Rabat/Madrid - Marokkos König Mohammed VI. hat die Begnadigung eines Kinderschänders aus Spanien nach landesweiten Protesten rückgängig gemacht. Der Monarch habe sich angesichts der "Schwere der Verbrechens und aus Respekt vor den Opfern" zu diesem Schritt entschlossen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur MAP am Sonntagabend unter Berufung auf eine Mitteilung des Hofs. Die Justizministerien Spaniens und Marokkos sollten das weitere Vorgehen gegen Daniel Fino Galvan absprechen. Zudem sollten die Umstände der "bedauernswerten Freilassung" des Mannes untersucht werden, hieß es.

Der 64-jährige Galvan war 2011 wegen Vergewaltigung von elf Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen vier und 15 Jahren zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Er war Anfang der Woche im Rahmen einer Amnestie für insgesamt 1.044 Menschen anlässlich des 14. Jahrestags seiner Thronbesteigung auf freien Fuß gesetzt worden. Galvan soll inzwischen nach Spanien ausgereist sein.

Demonstrationen niedergeschlagen

Die Begnadigung hatte große Empörung ausgelöst. Vor der ungewöhnlichen Mitteilung des Königshauses, das praktisch nie Handlungen des Monarchen rechtfertigt oder erklärt, hatte die marokkanische Polizei am Freitag Demonstrationen Tausender Menschen gegen den königlichen Erlass brutal niedergeschlagen. Dabei seien allein bei einer Kundgebung vor dem Parlament in Rabat Dutzende verletzt worden, berichteten das Nachrichtenportal Afrik und andere Medien. Auch Journalisten seien ins Krankenhaus gebracht worden.

Angesichts der Proteste hatte der Palast am Samstag bereits erklärt, der König sei nie über die "monströsen Verbrechen" des Spaniers informiert worden. Eine Untersuchung solle klären, wer für die Freilassung verantwortlich sei.

Für Dienstag und Mittwoch hatten Menschenrechtsgruppen zu einer Großdemonstration in Casablanca, der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes, aufgerufen. Ob diese Proteste auch nach der Annullierung des Erlasses stattfinden sollen war vorerst nicht bekannt.

Spaniens König bat um "Akt der Freundschaft"

Galvan, der seine Taten fotografierte und filmte, war am Mittwoch nach eineinhalb Jahren hinter Gittern in der Hafenstadt Kenitra im Norden des Landes freigelassen worden. Neben dem Pädophilen wurden weitere 47 Spanier amnestiert, nachdem der spanische König Juan Carlos bei einem Besuch in Rabat Mitte Juli um einen entsprechenden "Akt der Freundschaft" gebeten hatte.

Mit Blick auf die Empörung in Marokko in den vergangenen Tagen hatte das Außenministerium in Madrid betont, die Liste der Betreffenden sei von den marokkanischen Behörden zusammengestellt worden. Die oppositionellen Sozialisten in Spanien kündigten an, am Montag im Madrider Parlament eine Stellungnahme von der konservativen Regierung einzufordern.

Medienberichte, wonach es sich bei dem aus dem Irak stammenden Galvan um einen früheren Spion gehandelt haben soll, wurden zunächst weder von Madrid noch von Rabat kommentiert. Nach Berichten der spanischen Zeitung "El País" und des marokkanischen Portals "Lakome" arbeitete der Pädophile als Geheimdienstagent für Spanien im Irak, wo er zum Sturz von Diktator Saddam Hussein beigetragen haben soll. Als "Belohnung" soll der Iraker seinerzeit von Madrid mit neuem Namen und mit einem spanischen Pass ausgestattet worden sein. (APA, 5.8.2013)

Quelle: http://derstandard.at/1375625642651/Marokkos-Koenig-zog-Begnadigung...

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