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Dringend - Psychiater für meine Kinder und mich gesucht

Gestartet von Schleinzer. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell am Donnerstag. 4 Antworten

Ich suche wirklich ganz dringend einen Psychiater (wenn möglich WGKK) in Wien für meine Kinder und mich - gerichtliche Auflage.

Liste Pilz/Stern: Steirische Landesregierung sollte im Fall Janka auf Verjährung verzichten!

Gestartet von Nicht gewolltes Kind. Letzte Antwort von Nicht gewolltes Kind Aug 7. 1 Antwort

Es wäre ganz lieb von allen Menschen/Freunden das mein Anliegen auf allen Internets Blattformen "Server" verbreitet Wirt und vielleicht kann mich der eine oder andere unterstützen für das…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell Jun 3. 7 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons Mai 21. 0 Antworten

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Kindesabnahmen: Liste Pilz fordert unabhängige Ombudsstelle

http://www.salzburg24.at/kindesabnahmen-liste-pilz-fordert-unabhaen...

Die Liste Pilz übt massive Kritik an dem Urteil im erstinstanzlichen Verfahren gegen den Salzburger Gutachter wegen falscher Beweisaussage und urgiert bundeseinheitliche Richtlinien für psychiatrische Gutachten im Bereich der Familiengerichtsbarkeit. Außerdem fordert sie eine unabhängige Bundes-Ombudsstelle für Menschen, die von ihrer Meinung nach nicht gerechtfertigten Kindesabnahmen betroffen sind und die Beschleunigung der gerichtlichen Verfahren in solchen Fällen.
Gutachter freigesprochen

Erläutert wurden die Forderungen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien anhand zweier konkreter Beispiele: Ein Vater, dessen zehnjähriger Sohn seit Ende Mai vergangenen Jahres “fremduntergebracht” ist und der aus der betreuten Wohngemeinschaft, in der er seit Anfang August 2017 lebte, flehentliche Botschaften mit der Bitte verfasste, doch wieder heim zu Mama, Papa und seinen beiden Brüdern zu dürfen. Parallel dazu setzte es heftige Kritik an dem am 18. September mit einem – nicht rechtskräftigen – Freispruch für einen Salzburger Psychologen zu Ende gegangenen Verfahren. Er soll als Gutachter in Obsorge- und Pflegschaftsverfahren falsche Gerichtsgutachten erstellt haben.

“Haben gerichtsorganisatorisches Problem”
Wieso sein Sohn nicht nach Hause darf, ist für den Wiener nach eigenen Angaben nicht nachvollziehbar. Er war den Eltern so wie sein um drei Jahre älterer Bruder vom Jugendamt abgenommen worden, nachdem der 13-Jährige erklärt hatte, er werde vom Vater geschlagen. Der ältere kam im November wieder nach Hause, der jüngere, der laut seinem Vater keine derartige Anschuldigung erhoben hatte, nach wie vor nicht. Allerdings, so der Wiener, sei der Bub in der betreuten Wohngemeinschaft geschlagen worden. Diese Einrichtung in der Nähe von Graz wurde jüngst geschlossen, der Vater hofft, dass der Bub jetzt zumindest nach Wien kommt. Der Wiener beklagte die Säumigkeit des Gerichts.

“Wir haben ein gerichtsorganisatorisches Problem”, konstatierte Justizsprecher Noll. Er wirft der Regierung Sparen am falschen Platz vor – es gebe zu wenige Planstellen in dem Bereich. Richter wälzten Aufgaben daher an Sachverständige ab. “Wir haben in Österreich generell ein Problem mit Sachverständigen”, erklärte der Liste-Pilz-Mandatar. Die Tätigkeit werde nicht sehr gut bezahlt, erst eine Fülle an Fällen ermögliche einem Gutachter ein Einkommen, von dem er leben kann.

Kritik an Salzburger Urteil
Kritik an dem Urteil im erstinstanzlichen Verfahren gegen den Salzburger Gutachter wegen falscher Beweisaussage in 13 angeklagten Fällen kam von der Salzburger Mediatorin Margareth Tews: “Es sind viele Fragen offen geblieben.” Der Experte habe in Salzburg ein Monopol für Gutachten gehabt und sei zehn Jahre lang unangreifbar gewesen. Der Freispruch erfolgte, obwohl deutsche Experten im Auftrag des Gerichts eklatante Mängel in den Expertisen feststellten.

Bei ihrer Kritik in Sachen Obsorge- und Pflegschaftsverfahren sieht sich die Liste Pilz in guter Gesellschaft. Erst jüngst hatte Volksanwältin Gertrude Brinek (ÖVP) die Erarbeitung von Mindeststandards für psychiatrische Gutachten gefordert. Kritik seitens der Volksanwaltschaft setzte es am Fehlen kinderanwaltlicher Vertrauenspersonen und am Mangel an Angeboten, um die Fremdunterbringung von Kindern zu vermeiden. Der Rechnungshof hat kritisiert, dass die Verfahren in der Familiengerichtsbarkeit nicht kürzer wurden.

Jedes Bundesland entscheidet anders
Der Maßstab für Kindesabnahmen ist auch je nach Bundesland unterschiedlich, wie Peter Kolba, Leiter des Teams Bürgerrechte der Liste Pilz, auf Basis von Zahlen der Statistik Austria hervorhob: 2016 waren in Wien 1,06 Prozent fremduntergebracht, in Tirol hingegen nur 0,65. Prozent. Mit seinem Team Bürgerrechte möchte Kolba vermehrt solche Fälle aufgreifen. Nach einer Pressekonferenz zu diesem Thema im März habe man 170 Beschwerden erhalten. Diese würden nun geprüft.

(APA)

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Kommentar

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Kommentar von Bürgerinitiative Kinderrechte am 9. Oktober 2018 um 8:07am

In Deutschland gibt es frühe Hilfen - siehe Dormagen - da funktioniert es. Die Österreicher escheinen nicht imstande, egal welches Problem zu bewältigen, sie lassen alles laufen, egal was es ist. Spezialisten fragt man nicht, die Politiker wissen alles selbst und besser - wechseln ihre Zuständigkeiten zwar beinahe monatlich, aber nur nix hören, sehen und schon gar nix Gescheites tun!

Kommentar von Gerhard Männl am 3. Oktober 2018 um 10:34pm

ich glaube, dass sich ohne Laien-"Richter" die Jugendwohlfahrt mit all ihren Mängeln immer wieder neu erfinden wird und nicht von der Stelle kommen wird

Viele Kinder hätten gerettet werden können, wären die Expertinnen nicht unter sich geblieben

In dem Haus beim Westbahnhof, in dem ein Säugling neben seiner toten Mutter verdurstet ist, habe ich mich umgehört: Alle kannten das Problem, alle wussten, dass das einmal schief gehen muss --- nur das JA wusste  alles wieder einmal besser: die Mutter hielt einen verpflichtenden Termin nicht ein (weil sie schon tot war), das JA (in unmittelbarer Nähe) hätte Nachschau halten müssen, unterließ es aber, weil die Mutter "vermutlich" auf Urlaub bei ihren Eltern war, die Eltern wohnen aber im selben Haus, nur sprachen sie mit der Tochter nicht

Man sieht, Expertinnen sind pfui, Laien wären hui. Laien würden weniger kosten, und was für Entmündigte gut ist, kann - in Kombination mit Behörden - auch für Familien in Krisen gut sein; es wäre nicht einmal eine Art Sachwalterschaft, die behördlichen Organe könnten sich nicht mehr so leicht in ihren Elfenbeintürmchen verbarrikadieren

Kommentar von Bürgerinitiative Kinderrechte am 3. Oktober 2018 um 1:20pm

Ja und wer soll denn der Unabhängige sein? Oder doch ein ganzes Team, bestehend aus Ärzten, Kinderärzten, Psychiatern, Psychologen und Polizei und Jurist und Kinderanwalt und so weiter??

Kommentar von Gerhard Männl am 29. September 2018 um 9:33am

ich glaube, es scheitert einfach daran, dass Verantwortliche nicht bestraft werden - egal was passiert (und wenn ein Kind stirbt), die Staatsanwaltschaft weiß in Rekordzeit, dass kein schuldhaftes Verhalten einer beteiligten Person vorliegt.

Es liegt der menschlichen Natur, einen heißen Ofen erst dann nicht mehr zu berühren, wenn man sich einmal die Hand verbrannt hat.

So lange Richter und Behördenorgane Narrenfreiheit haben, so lange werden sie diese ausreizen.

Und in welche Richtung der Zug bereits abgefahren ist, zeigt der Skandal in Graz, als die Wohngemeinschaften der Jugendämter geschlossen werden mussten, weil die Verantwortlichen nicht in der Lage waren, den sexuellen Missbrauch in diesen - zum Schutz für Kinder, die bereits Gewalt erleben mussten - zu stoppen.

Graz zahlte für Österreichs Verhältnisse eine hohe Schadenswiedergutmachung - und gab die Wohngemeinschaften in die Verantwortung von Privatvereinen.

Schubhäftlinge von Privatpersonen betreuen zu lassen ist pfui, traumatisierte Kinder von Privatvereinen betreuen zu lassen ist hui.

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