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Ist es nicht möglich, das Jugendamt, dass ja bis zur richterlichen Entscheidung die Obsorge übernommen hat, nun wegen Kindeswohlgefährdung anzuzeigen?

Gestartet von eva maria schwarz. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte Apr 3. 34 Antworten

Ich schreibe gerade an einer Anzeige gegen Frau Mag. Deutsch, die Schule und den Familienintensivbetreuer, §186StGB: Üble Nachrede und §187StGB: Verleumdung. Nur durch falsch Aussagen dieser Personen…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Gerhard Männl 11. Dez 2018. 6 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte 15. Nov 2018. 15 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Dringend - Psychiater für meine Kinder und mich gesucht

Gestartet von Schleinzer. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell 11. Okt 2018. 4 Antworten

Ich suche wirklich ganz dringend einen Psychiater (wenn möglich WGKK) in Wien für meine Kinder und mich - gerichtliche Auflage.

Lebenskundeschüler trafen sich zum Kinderrechtekongress 2013

http://www.diesseits.de/perspektiven/1364252400/lebenskundeschueler...

Lebenskundeschüler trafen sich zum Kinderrechtekongress 2013

Perspektiven
„Fit für Kinderrechte auf der ganzen Welt“ – unter diesem Motto kamen 125 Schüler des Schulfachs Humanistische Lebenskunde am 20. März in Berlin-Kreuzberg zusammen, um gemeinsam einen Tag im Zeichen der Kinderrechte zu gestalten.
TÖNS WIETHÜCHTER
Dienstag, 26. März 2013

Foto: T. Wiethüchter

Der Saal des Nachbarschaftshauses Urbanstraße füllt sich. Aus ganz Berlin sind die Schüler zusammengekommen. Man merkt ihnen an, dass sie gespannt und aufgeregt sind. Manche von ihnen kommen aus Pankow, manche aus Zehlendorf und andere sind aus Marzahn-Hellersdorf angereist. Früh sind sie in der Schule mit ihren Lebenskundelehrerinnen aufgebrochen – im Gepäck befindet sich eine Botschaft: Kinder haben Rechte.

„Viele Kinder auf dieser Welt, auch in Europa und in Deutschland wissen nichts von den Kinderrechten. Deswegen sind wir heute hier“, stimmt die Koordinatorin des Kongresses Dr. Eva Ellerkmann (hier ein Interview) die Kinder auf den Tag ein. „Die Kinderrechte müssen bekannter werden!“, ruft sie den Teilnehmern zu, bevor sie sich an ihren Ständen mit einzelnen Rechten befassen werden. Jede Gruppe hat sich intensiv mit den Rechten der Kinder auseinandergesetzt und eines für ihre Aktion ausgewählt. Gleich werden sie sich und ihr heutiges Projekt allen anderen vorstellen. „Hallo wir sind die Lebenskundekinder der Friedrich-Schiller Grundschule. Bei uns könnt ihr euch die kleinste Kinderrechteschachtel der Welt machen“, spricht ein Kind ins Mikrofon und erntet Applaus. „Kinderrechteschachtel? Was ist das?“, fragt jemand aus dem Publikum. Bald wird er es erfahren.

Die Kinderrechte-Schutzmauer. Foto: T. Wiethüchter

Im Zentrum der Veranstaltung steht der „Markt der Möglichkeiten“, eine Art Kinderrechte-Parcours, auf dem jede Gruppe für mindestens einen Stand verantwortlich ist. Jeder Teilnehmer des Kongresses muss die 15 Stände des Parcours durchlaufen und setzt sich dabei spielerisch und kreativ mit seinen Rechten auseinander. Der Stand der Grundschule an den Buchen informiert durch ein Quiz über das Recht auf gesundes Leben. Als Belohnung gibt es ein leckeres Crêpes. Die Schule am Senefelder Platz beschäftigt die Teilnehmer mit dem Schutz vor sexueller Gewalt und macht durch einen Blindenparcours das Recht Behinderter auf Betreuung erfahrbar. Parallel zum Markt der Möglichkeiten besucht eine Gruppe den Kindernotdienst, veranstaltet das Hip-Hop-Mobil einen Workshop und entwickelt eine Theatergruppe Szenen zu den Kinderrechten, die zum Abschluss im großen Finale des Tages zur Aufführung kommen.

Der neunjährige Robin von der Grundschule am Karpfenteich zeigt mir, wie ich ein Sorgenpüppchen basteln kann. „Wenn man alleine ist, dann hat man wenigstens sein Püppchen. Es soll Kindern helfen, die alleine sind. Viele Kinder fühlen sich alleine und einsam.“ Das Recht auf ein sorgenfreies Leben sei auch bei uns wichtig. Dafür brauche man jemanden, dem man Vertrauen könne. Und das sei nicht selbstverständlich. Einen Stand weiter enthüllen Angelina Schilling und Sonia Gehring von der Friedrich-Schiller-Grundschule das Geheimnis um die kleinste Kinderrechte-Box der Welt: Ein eng mit den wichtigsten Kinderrechten bedruckter Streifen Papier wird als Leporello gefaltet in eine Streichholzschachtel geklebt, die von jedem Schüler individuell gestaltet werden kann. Kinderrechte „to go“. Nach ihrem Kinderrechte-Favorit gefragt, antwortet Angelina, dass ihr das Recht auf Privatsphäre und das Briefgeheimnis besonders wichtig seien. Warum das so ist, ist ein Geheimnis. Erwachsene müssen schließlich nicht alles wissen.

Markt der Möglichkeiten: Auch Sonia und Angelina wollen etwas für ihre Rechte tun (v.l.) Foto: T. Wiethüchter

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von der UNO angenommen. Fast alle Staaten dieser Welt haben sie mittlerweile ratifiziert – mit Ausnahme der USA, Somalias und Süd-Sudans. Damit ist sie die erfolgreichste Konvention in der Geschichte der Vereinten Nationen. In Deutschland trat sie 1992 in Kraft, vorbehaltlos jedoch erst im Jahr 2010. Sie umfasst 54 Artikel, die das Recht auf Überleben und die Entwicklung, die Nichtdiskriminierung und die Wahrung der Interessen der Kinder sowie deren Beteiligung an Entscheidungen sicherstellen soll. In Deutschland wird besonders die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz diskutiert und eine stärkere Orientierung der Familienpolitik an den fundamentalen Rechten der Kinder gefordert.

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