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Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino Mai 25. 0 Antworten

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

Ist es nicht möglich, das Jugendamt, dass ja bis zur richterlichen Entscheidung die Obsorge übernommen hat, nun wegen Kindeswohlgefährdung anzuzeigen?

Gestartet von eva maria schwarz. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte 3. Apr 2019. 34 Antworten

Ich schreibe gerade an einer Anzeige gegen Frau Mag. Deutsch, die Schule und den Familienintensivbetreuer, §186StGB: Üble Nachrede und §187StGB: Verleumdung. Nur durch falsch Aussagen dieser Personen…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Gerhard Männl 11. Dez 2018. 6 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte 15. Nov 2018. 15 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Großeltern helfen Enkeln ins, und Enkeln helfen Großeltern aus dem Leben. Egal wie verkommen und verworren unsere modernste und beste Rechtssprechung auch sein mag.

Sogenannte hoch entwickelte Gesellschaften sind durch Arbeitsteilung und Verantwortungsabgabe gekennzeichnet. Niemand kann mehr alles wissen oder können. Individuen werden zu kleinen austauschbaren Rädchen, von denen immer mehr stehen bleiben. Ohne Drehung, ohne Aufgabe, ohne Sinn. Folgerichtig breitet sich ein generelles Ohnmachtsgefühl aus: „Die da oben und wir da unten.“

Wie viele Städter könnten sich heute ohne Cellophan verpackte Lebensmitteln ernähren? Wie viele Menschen entwickeln eigenständige Meinungen. Und vor allem, wie viele Personen empfinden sich als autonome Akteure, die ihr Handeln und Nichthandeln zu verantworten haben?

Verheerend ist die Potenzierung dieser Depersonalisierung durch Vorbildwirkung und Mainstream in jeder neuen Generation. Die an sich kindliche Phase „nicht `putt gemacht“ endet nicht mehr im Kleinkindalter, sondern dehnt sich weit über die Pubertät hinaus. Für viele dauert sie ein Leben lang.

Die Perversität dieser Denkweise verdeutlicht besonders klar unser Rechtssystem: Wir haben das beste und modernste Rechtssystem. Jeder hat die Chance, seine Unschuld zu beweisen. In dubio pro reo! Das beste und modernste Rechtssystem. Wie schon unter Hammurapi I. oder unter Karl V.

Was unser bestes und modernstes Rechtssystem wirklich wert ist, zeigen Klagen an den EGMR. Klagen, die alleine durch die Höhe ihrer Kosten existenzvernichtend sein können. Es dauert viele Jahre, Energie und Geld, den nationalen Instanzenzug zu durchlaufen. Alle Hoffnung wird in den EGMR gesetzt. Dort wird schließlich Recht gesprochen! Ohne vorauseilenden Gehorsam! Dort wird ohne politischen Einfluss geurteilt!

Über all die Enttäuschungen vergisst man leider nur allzu gern, dass auch „dort“ Menschen sitzen, denen primär die eigen Karriere am Herzen liegt. Es mutet seltsam an, an der Objektivität der nationalen Rechtssprechung zu zweifeln, aber gleichzeitig Richtern weit heißer begehrter und umkämpfter Positionen, die zwangsläufig im kritisierten Ausleseverfahren, aus dem ausschließlich eine Negativauslese hervorgehen kann, als die Besten abschnitten, vorbehaltlos Rechtschaffenheit zu zutrauen.

Uns wurde gelernt, dass die Antike 476 mit der Absetzung Romulus Augustus als letzten weströmischen Kaiser endete und das Mittelalter begann.

„Kinder, heut könnt ihr liegen bleiben, Odoaker hat Romulus Augustus abgesetzt, ihr müsst nicht mehr in die Schule, das Mittelalter hat begonnen!“

Ich fragte mich als Schüler immer, wie war es möglich, dass Millionen in die Barbarei verfielen. Heute erleben wir einen Verfall erste Reihe fußfrei selber mit.

Entwicklungen geschehen für ein Menschenleben zögerlich und langsam, aber für die Menschheit abrupt und rasant. Vielleicht verfestigten sich Armstrongs Worte, „ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit,“ gerade wegen ihrer Verdrehung der Wirklichkeit, dass die simple Tat eines Einzelnen eine Auswirkung für alle haben könnte, in unseren Köpfen. Dabei ist wahre Größe das Vermögen, sich als Kleiner zu genügen.

Diese Größe ist den meisten als Bewältigungsstrategie der allgemeinen Anonymität abhanden gekommen.

Wie jede gesellschaftliche Erscheinung ist auch die Politik der Spiegel der Gesellschaft. Wir wählen bestimmte Personen, weil sie unsere Wünsche spiegeln. Ihr wollt Wohnungen? Ich gebe euch Wohnung. Ihr wollt Arbeit? Ich gebe euch Arbeit. Ihr wollt weniger Arbeit? Ich gebe euch weniger Arbeit.

JFK konnte 1961 noch mit, „my fellow Americans, aks not what your country can do for you, ask what you can do for your country,“ begeistern. Obama begeisterte (oder entgeisterte?) 2008 nur mehr mit seinem „Yes, We Can.“

Dazwischen liegen fast auf den Tag genau 48 Jahre. Eine lange Zeit für ein Menschenleben, ein Augenblick für die Menschheit. Aus einer Aussage wurde eine hohle Phrase. Unbemerkt und fließend. Und dennoch spürbar.

Paradoxerweise stößt das inhaltslose Gerede auf immer weniger Zustimmung. Der Mensch möchte sich auch als Rädchen drehen. Mit einer Aufgabe und mit einem Sinn. Wenn der Wunsch nach Selbstentfaltung auf direktem Weg verwehrt wird, werden Umwege für ihre Verwirklichung gesucht. Viele dieser Umwege entpuppen sich als Irrwege.

Wenn ich nun meine Gedanken mit, „wo sind die Führer, die der Jugend wieder die richtige Richtung vorgeben,“ schließe, verurteile ich sie (wie mich selbst) zu rechtem Dreck. Diese soziale Konditionierung zeigt das wahre Übel auf. Nicht die Tat, das Wort ist das Übel.

Dabei fühlen sich viele junge Menschen allein gelassen. Phrasen können Selbstzweifel nicht besiegen. Die schönste Zeit wird für viele zu einer beschwerlichen Wüstenwanderung ohne Ziel. Es gibt keine Orientierungspunkte. Nur Worthülsen.

Vielleicht wären „Omas und Opas“, die von Gestern erzählen, aber im Heute leben und an Morgen denken, ein erster kleiner Schritt für unsere Jugend, aber ein großer Sprung für die Menschheit.

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