Forum

Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 2 Antworten

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 18 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Tag der Kinderechte: Auch miterlebte Gewalt traumatisierend

http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2013/11/19/tag-der-kinderecht...

Stellungnahmen zum morgigen Tag der Kinderrechte

Bozen - Verharmlost, aber nicht harmlos: Die Gewalt, die Kinder miterleben, ist bisher als Phänomen noch vielfach unbekannt. Anlässlich des Tages der Kinderrechte am morgigen 20. November weist Familienlandesrat Richard Theiner darauf hin, dass auch miterlebte Gewalt eine Form von Kindesmissbrauch ist.

Im vergangenen Jahr wurden 127 Frauen mit insgesamt 146 Kindern in den Frauenhausdiensten in Südtirol aufgenommen; sie waren von zu Hause geflüchtet, um Schutz vor psychischer und physischer Gewalt zu finden.

Dabei sind auch ihre Kinder häufig selbst Opfer von Gewalt geworden bzw. haben die Gewalt an ihrer Mutter miterlebt: Nicht nur das Mitansehen oder das Mitanhören von Gewaltanwendungen, Schlägen, Schreien, Beleidigungen, Bedrohungen oder das Zerbrechen von Gegenständen verwirrt und erschreckt sie. Es reicht auch schon das bloße Wissen, dass bestimmte Gewaltanwendungen stattfinden, dass sie die zerbrochenen Gegenstände sehen, oder dass sie die Verzweiflung und die Angst des Opfers - oft ihre eigene Mutter - wahrnehmen.

"Auch die miterlebte Gewalt wirkt sich fatal auf die Kinder aus", unterstreicht Landesrat Theiner. "Die Folgen sind oft Depressionen, Aggressionen, Unruhe, Alpträume, ein problematisches Essverhalten und ein Nachlassen der schulischen Leistungen."

Dank der Beratungsstellen gegen Gewalt an Frauen und der Frauenhausdienste wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Schritte in Südtirol unternommen, um dieser vielfach noch unbekannten Form von Kindesmissbrauch zu begegnen. So bieten die Frauenhäuser neben der Aufnahme von Frauen in Gewaltsituationen auch eine professionelle Betreuung für ihre Kinder an, um die Folgen der miterlebten Gewalt einzuschätzen und zu lindern, indem sie auch im Netzwerk mit den zuständigen sozialen und sanitären Diensten zusammenarbeiten und um die psychischen Folgen der miterlebten Gewalt vermehrt in den Vordergrund zu rücken.

„Kinder werden nicht erst Menschen, sie sind es bereits.“

Das Südtiroler Kinderdorf erinnert an den Tag der Kinderrechte der Vereinten Nationen, der seit 1989 am 20. November gefeiert wird. Es gilt, insbesondere in der westlichen Gesellschaft einzufordern, was keineswegs selbstverständlich ist: die Wahrung der Rechte und die Achtung der Kinder.

Der Tag der Kinderrechte basiert auf der Genfer Erklärung, die der Völkerbund 1924 zum Schutz und zur Versorgung der Kinder in der Zwischenkriegszeit erlassen hat. Noch zuvor formulierte jedoch Janusz Korczak die Magna Charta Libertatis für Kinderrechte.

Janusz Korczak (1878/9 – 1942) war Kinderarzt und Sozialpädagoge. Der Pole studierte Pädiatrie, arbeitete in der Kinderklinik von Wahrschau und gründete 1912 das Waisenhaus "Dom Sierot" (Haus der Waisen) für jüdische Kinder. Korczak übernahm die Leitung von "Dom Sierot", um seine pädagogische Überzeugung umzusetzen. Etwa dass „Kinder das Recht auf Achtung und Liebe“ haben, denn „Kinder werden nicht erst Menschen, sie sind es bereits.“

Der Lobbyist für die Kinderrechte schrieb zahlreiche Bücher („Wie man ein Kind lieben soll“, „Das Recht des Kindes auf Achtung“, „Die Regeln des Lebens“ u.a.). Korczak gründete zudem 1926 weltweit die erste Kinderzeitung, erprobte das demokratische Zusammenleben der Kinder (mit Parlament und Gesetzen) und beriet das Bezirksgericht zu sozialpädagogischen Fragen, dem er klar machte: "Auch das Kind, das ein Vergehen begangen hat, hört nicht auf, ein Kind zu sein."

Seine „Fröhliche Pädagogik“, die der Pädiater in einer Radioserie einem breiten Publikum darlegte und seine „Pädagogik der Achtung der Kinder“ zählen als grundlegende Ansätze der modernen Pädagogik: "Einer der schlimmsten Fehler besteht darin anzunehmen, dass die Pädagogik eine Lehre über das Kind und nicht eine Lehre über den Menschen sei.“

Nach der deutschen Besetzung in Polen musste Korzcak das Waisenhaus in das Warschauer Ghetto übersiedeln. Und als 1942 die SS seine Betreuten deportierten, begleitete er unaufgefordert die ihm anvertrauten Kinder. Janusz Korczaks Tagebuch endet am 5. August 1942 im Konzentrationslager Treblinka.
Janusz Korczak: "Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest."

In den Worten Korczaks gesagt, „Kinder haben ein Recht auf den heutigen Tag. Er soll heiter sein, kindlich, sorglos,“ bitten wir Sie über den Tag der Kinderrechte zu berichten.

Weltkindertag: Qualität in der Kinderbetreuung großschreiben

Die Sozialgenossenschaft "Mit Bäuerinnen lernen - wachsen - leben" weist anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte, welcher am 20. November begangen wird, darauf hin, dass Kinder einen Anspruch auf qualitativ hochwertige Kinderbetreuung haben.

Immer mehr Mütter müssen oder wollen bald nach der Geburt ihres Kinders wieder in das Berufsleben zurückkehren und benötigen für ihr Kleinkind eine Betreuung. „Unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern muss bei der Betreuung von Kindern die Qualität des Dienstes im Vordergrund stehen“, fordert Maria Hochgruber Kuenzer, Präsidentin der Sozialgenossenschaft, die Tagesmutterdienst in ganz Südtirol anbietet, „Kinder und auch ihre Eltern haben das Recht auf individuelle Betreuung, die das Kind optimal fördert.“

Die Sozialgenossenschaft hat sich vor kurzem mit der Parlamentarierin Renate Gebhard getroffen um den Wunsch nach steuerlicher Gleichstellung des Tagesmutterdienstes mit anderen Betreuungseinrichtungen zu platzieren. Mit einem Gesetzesentwurf und einem Abänderungsantrag zum Haushaltsgesetz versucht Renate Gebhard diese Gleichstellung nun zu erwirken. Dies wäre ein wichtiger Schritt zur finanziellen Entlastung der Familien.

Kindheitserfahrungen prägen einen Menschen für sein ganzes Leben, weshalb auf eine qualitativ hochwertige Betreuung besonders Wert gelegt werden soll. „Deshalb setzen wir auf naturnahe Kinderbetreuung“, meint Maria Kuenzer, “ durch die Erfahrungen im Umgang mit der Natur lernt ein Kind auf ganz natürliche Weise Werte wir Respekt und Toleranz, und das ist unbezahlbar.“

Pöder: "Besserer Schutz der Kinder vor Misshandlungen und Gewalt"

Anlässlich des Tages der Kinderrechte fordert der Landtagsabgeordnete des Bündnisses BürgerUnion – Ladins Dolomites – Wir Südtiroler, Andreas Pöder, noch mehr Bemühungen zum Schutz der Kinder vor Misshandlungen und Gewalt sowie den Einsatz der Politik zum Schutz der Kinder vor Armut.

Auch den Schutz des ungeborenen Kindes stellt der Landtagsabgeordnete Pöder in den Mittelpunkt seiner Forderungen zum Tag der Kinderrechte.

„Kinder haben ein Recht auf Familie, das Recht auf Liebe und Geborgenheit und vor allem auch ein Recht auf Unversehrtheit in jeder Hinsicht. Auch die drohende Armut muss gerade in einem reichen Land wie Südtirol von Familien und Kindern abgewendet werden“, so Pöder.

„Wir als BürgerUnion und auch als Bündnis bemühen uns ständig um die Verbesserung der Situation der Familien, weil für uns die Kinder und die Entwicklung der Kinder im Mittelpunkt stehen müssen. Die Leistung von Politik und Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie die Kinder in ihren Familien und der Umgebung aufwachsen und leben. Südtirol muss Familienheimat und Kinderland sein“, so der Abgeordnete abschließend.

"Kinder sind wie Seismographen"
"Alle Kinder", unterstreicht Bildungs- und Kulturlandesrätin Kasslatter Mur anlässlich des morgigen (20. November) Tages der Kinderechte, "haben ein Recht auf Gesundheit, auf Bildung und Ausbildung, auf Freizeit, Spiel und Erholung, auf Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause".

Am morgigen 20. November jährt sich zum 24. Mal die Verabschiedung der Kinderrechtskonvention durch die UN-Generalversammlung. "Dieses wichtige Dokument stellt einen weltumspannenden Akt der Solidarität mit Kindern dar und ist mit rund 190 Staaten, die es mittragen, das weltweit meistunterzeichnete Abkommen", erklärt Landesrätin Sabina Kasslatter Mur. Sie regt dazu an, im Rahmen des Gedenktags auch über eine bessere Verwirklichung der Kinderrechte in Südtirol nachzudenken, da es auch bei uns Kinder gebe, die in Armut lebten und Gewalterfahrungen machen müssten. Es sei Aufgabe von Politik und Gesellschaft, an der Verbesserung der Situation dieser Kinder zu arbeiten, ohne gleichzeitig jene Kinder zu vergessen, die weltweit von Armut, Misshandlungen, Krieg, Krankheit usw. betroffen sind.

Zudem, führt Landesrätin Kasslatter Mur aus, sei die Partizipation junger Menschen bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens und ihr Einbezug bei allen sie betreffenden Planungen sehr wichtig: "Wir müssen sensibel sein für die wesentlichen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen und sie in den Mittelpunkt stellen, denn der Charakter einer Gesellschaft zeigt sich besonders in ihrem Verhalten gegenüber ihren schwächsten Gliedern, den Kindern".

Mit ihren Sorgen und Hoffnungen seien Kinder wie Seismografen, an denen sich die Politik orientieren könne, um die richtigen Entscheidungen für künftige gesellschaftspolitische Entwicklungen zu treffen. "Unsere Entscheidungen von heute", schließt Kasslatter Mur, "betreffen die Kinder von morgen, und wir müssen ihnen Zuversicht vermitteln".

Gebhard: "Kinderarmut vermeiden – Ausbildung und Zukunftschancen unterstützen"

Landesfrauenreferentin Kammerabgeordnete Renate Gebhard macht zum Weltkindertag am 20.November auf die steigende Kinderarmut auch in den vermeintlich reichen Ländern aufmerksam: „Bei steigenden Zahlen von Familien, die an der Armutsgrenze leben, sind immer Kinder beteiligt. In vielen Familien, besonders bei Alleinerziehenden, reicht das Geld oft kaum bis zum Monatsende. Schulausflüge, Sonderausgaben oder eine Zahnspange sind nicht mehr finanzierbar, Kinder rutschen ins Abseits.“ Gebhard legt zum Weltkindertag die Latte hoch: „Es muss unser politisches Ziel sein, allen Kindern gleiche Chancen zu bieten. Durch das Angebot von Beratung, Unterstützung, Strukturen. Südtirol tut bereits viel auf diesem Weg, dies gilt es beizubehalten und auszubauen.“ Zentral sei dabei der Bildungsbereich: eine gute fundierte Ausbildung stehe allen Kindern zu und sei der beste Weg zu gleichen Zukunftschancen.

Von: lpa/lu

Seitenaufrufe: 87

Kommentar

Sie müssen Mitglied von kind24.co.at sein, um Kommentare hinzuzufügen!

Mitglied werden kind24.co.at

© 2021   Erstellt von Bürgerinitiative Kinderrechte.   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen