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Ist es nicht möglich, das Jugendamt, dass ja bis zur richterlichen Entscheidung die Obsorge übernommen hat, nun wegen Kindeswohlgefährdung anzuzeigen?

Gestartet von eva maria schwarz. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte 3. Apr 2019. 34 Antworten

Ich schreibe gerade an einer Anzeige gegen Frau Mag. Deutsch, die Schule und den Familienintensivbetreuer, §186StGB: Üble Nachrede und §187StGB: Verleumdung. Nur durch falsch Aussagen dieser Personen…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Gerhard Männl 11. Dez 2018. 6 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte 15. Nov 2018. 15 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Dringend - Psychiater für meine Kinder und mich gesucht

Gestartet von Schleinzer. Letzte Antwort von Herbert Fürdank-Hell 11. Okt 2018. 4 Antworten

Ich suche wirklich ganz dringend einen Psychiater (wenn möglich WGKK) in Wien für meine Kinder und mich - gerichtliche Auflage.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article117463386/Trans...

13:31USA

Eltern klagten gegen eine Grundschule, die ihrer Tochter, die als Junge geboren wurde, den Zugang zur Mädchentoilette verweigerte. Ihr das zu verbieten sei diskriminierend, entschied nun das Gericht. Von Michael Remke

Foto: AP
Endlich darf die kleine Coy Mathis wieder zur Schule gehen: Eine US-Grundschule in Colorado muss dem Transgender-Mädchen erlauben, die Mädchentoilette benutzen zu dürfen. Das hat ein Gericht nun beschlossen
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Coy Mathis kam als Junge zur Welt. Das war unübersehbar und stand so auch in der Geburtsurkunde. Auch seine Eltern erzogen den Kleinen in den ersten Jahren wie ihren Sohn. Für sie gab es zu diesem Zeitpunkt keinen Grund, in Coy ein Mädchen zu sehen.

Erst als er vier wurde und in den Kindergarten von Fountain kam, einem 27.000-Einwohner-Ort im amerikanischen Bundesstaat Colorado, begannen sich die Eltern ein wenig zu wundern. Ihr Junge, so ihre Beobachtung, schien sich in seinem eigenen Körper nicht wohl zu fühlen. Er wollte etwas anders sein - ein Mädchen?

"Auf einmal begann Coy nur noch Kleider von der Schwester anzuziehen, am liebsten in der Farbe pink", erinnert sich Mutter Kathryn an die ersten Anzeichen, dass ihr Kind in einem "falschen Körper" geboren wurde. Auch beim Schwimmen habe sie auf einen ganz typischen "Dora the Explorer"-Mädchenbadeanzug bestanden.

Und im Kindergarten stellte sich Coy, der nur noch lange Haare tragen wollte, automatisch in die Mädchenschlange. Als die Erzieherin ihn aufforderte, bei den Jungs zu stehen, fing Coy aus Protest an zu weinen und weigerte sich fortan, in den Kindergarten zu gehen. Selbst vor die Tür zum Spielen traute er/sie sich nicht mehr.

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Vier Monate nach ihrer Klage bekam die Familie Mathis in allen Punkten Recht

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Coy Mathis und ihre große Familie
Psychiater bestätigte das Coy Transgender sei

"Es wurde uns ziemlich schnell klar, dass es Coy nicht nur um Kleider und die Farbe pink ging", sagt Kathryn Mathis. Ihr Kind, das eigentlich ein Mädchen sein wollte, habe Wutausbrüche gehabt, wenn man sie als Junge behandelte. "Sie wollte uns ganz offensichtlich etwas mitteilen", berichtet Mathis. "Sie wollte uns sagen, dass sie ein Mädchen ist."

Ein Psychiater bestätigte nach einer Untersuchung das Coy Transgender sei, ein Mädchen im Körper eines geborenen Jungens. Die Eltern ließen daraufhin die Geburtsurkunde ändern und den Ausweis.

Der Kindergarten akzeptierte das Ergebnis und behandelte den biologischen Jungen fortan als Mädchen. Alles schien gut. Coy trug ihre pinkfarbenen Lieblingskleider, lange blonde Haare. Sie ging wieder aus dem Haus und traf sich mit ihren Freundinnen. "Sie war richtig glücklich", sagt Mutter Kathryn. Das änderte sich erst wieder in der Schule.

Im Dezember 2012, da war Coy gerade zwei Monate in der ersten Klasse, bekamen die Eltern einen Anruf des Schulleiters. "Sie wollten meiner Tochter nicht mehr erlauben, die Mädchentoilette zu benutzen", sagt die Mutter in der amerikanischen TV-Sendung "Katie". "Coy sollte zu den Jungs gehen oder die geschlechtsneutrale Toilette der Lehrer und Angestellten benutzen. Und wenn sie das nicht wolle, könne sie auch das WC benutzen, das für die kranken Schüler vorgesehen war."

Andere Eltern fühlten sich unwohl

Als Begründung gab die Behörde an, dass "sich einige Eltern mit der Idee, dass ein Junge zu den Mädchen gehe, unwohl fühlten". Vor allem dann, wenn Coy älter und sein Penis größer werde. "Das war in der Grundschule", schimpft Vater Jeremy Mathis in einem Interview mit der "New York Times". "Die haben eine Entscheidung gefällt über etwas, was viel später passieren könnte oder aber auch nicht."

Jeremy und Kathryn Mathis protestierten gegen die Anordnung und nahmen ihre Tochter im Februar diesen Jahres in letzter Konsequenz von der Schule. Seitdem wird das Mädchen zusammen mit ihren beiden Drillingsgeschwistern, Dakota und Max, von Zuhause aus unterrichtet.

"Das alles machte für uns keinen Sinn", sagt der Vater, ein ehemaliger Marine. "Coy hatte so viele Freundinnen auf der Schule und war sehr froh darüber, endlich ein Mädchen sein zu dürfen."

Besonders zu leiden hatte unter der Entscheidung der Schule aber vor allem Coy. "Sie waren wirklich sehr gemein zu mir", sagte sie gegenüber der "New York Times". "Sie sagen mir, dass ich ein Junge bin. Dabei bin ich doch ein Mädchen."

Eine "wegweisende Entscheidung"

Nach weiteren unergiebigen Gesprächen mit der Schulleitung eskalierte der Streit. Im Februar reichten die Eltern vor einem Zivilgericht in Denver Klage ein. Dabei stützten sie sich auf das Anti-Diskriminierungsgesetz von Colorado, das der Bundesstaat im Jahr 2008 dahingehend erweitert hatte, dass auch Transgender-Personen von jeglicher Form von Diskriminierung geschützt sein müssen. Eine Initiative, der mittlerweile 17 weitere Bundesstaaten und Washington D.C. gefolgt sind.

Vier Monate nach ihrer Klage bekamen die Mathis jetzt in allen Punkten Recht. Nach dem Urteil des Zivilgerichts habe die "Schule Coy in einer diskriminierenden Weise den Zugang zur Mädchentoilette verweigert". Dem Mädchen wurde dadurch "das Recht auf Gleichbehandlung unter Schülern genommen". Prozessbeobachter bezeichneten das Urteil als eine "wegweisende Entscheidung".

"Zum ersten Mal überhaupt in diesem Land hat ein Gericht entschieden, dass Transgender-Schüler die Toilette benutzen dürfen, die ihrem wahren Geschlecht entspricht", kommentierte der Anwalt der Mathis-Familie, Michael Silverman, der auch Vorsitzender der US-Organisation "Transgender Legal Defense and Education Fund" ist. "Es gibt Tausende von Familien, denen es genauso geht wie den Mathis und die jetzt erleichtert über dieses wichtige Urteil sind." Der Anwalt der Schulbehörde wollte den Richterspruch dagegen nicht weiter kommentieren. Ob er Einspruch einreichen wird, ließ er offen.

Neue Freunde finden

"Wir waren uns von Anfang an sicher, dass wir im Recht sind und dass Coy diskriminiert wurde", sagte Kathryn Mathis erleichtert. "Die Schule wusste das auch und hätte so etwas meiner Tochter niemals antun dürfen." Coy wisse jetzt, dass es Menschen gibt, die sie nicht mögen, weil sie sie nicht als das anerkennen wollen, was sie wirklich ist - ein Mädchen.

Auf die Grundschule in Fountain wird Coy jedoch nicht mehr zurückkehren. Die Familie ist mittlerweile in einen Vorort von Denver gezogen. Dort sollen das Mädchen und ihre beiden Geschwister künftig nicht mehr von Zuhause unterrichtet werden, sondern wieder zur Schule gehen.

"Als ich meiner Tochter erzählt habe, dass wir gewonnen haben, hat sie mich mit großen Augen und ihrem strahlenden Lächeln angesehen", sagt Kathryn Mathis. Dann habe sie sie gefragt: "Mama, darf ich jetzt wieder zur Schule gehen und neue Freunde finden."

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