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Bitte um infos

Gestartet von Jürgen Sobota. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte Aug 19. 1 Antwort

Hallo an alle Folgendes Problem steht bei mir im Raum meine ex. Kommt nach 12 Jahren und fordert 798 Euro monatlich doppelter regelbedarf und 27268 Euro 3 Jahre rückwirkend ich weiß ja nicht einmal…Fortfahren

Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino Mai 25. 0 Antworten

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

Ist es nicht möglich, das Jugendamt, dass ja bis zur richterlichen Entscheidung die Obsorge übernommen hat, nun wegen Kindeswohlgefährdung anzuzeigen?

Gestartet von eva maria schwarz. Letzte Antwort von Bürgerinitiative Kinderrechte 3. Apr 2019. 34 Antworten

Ich schreibe gerade an einer Anzeige gegen Frau Mag. Deutsch, die Schule und den Familienintensivbetreuer, §186StGB: Üble Nachrede und §187StGB: Verleumdung. Nur durch falsch Aussagen dieser Personen…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von Gerhard Männl 11. Dez 2018. 6 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

http://www.tt.com/home/8633202-91/vater-aus-dem-nichts-k%C3%A4mpft-...

Steiniger Weg zum Vaterglück: Ein von der Behörde nicht ausgeforschter Unterländer klagt nun auf Obsorge über seinen heute knapp vierjährigen Buben. Das Kind lebt mittlerweile bei Pflegeeltern.
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DISKUSSION
Vater und Sohn: Ein drei Jahre lang nicht ermittelter Vater darf sein Kind derzeit nur einmal im Monat in den Händen halten.Symbolfoto: iStock/Pasqualini
© iStockphoto Vater und Sohn: Ein drei Jahre lang nicht ermittelter Vater darf sein Kind derzeit nur einmal im Monat in den Händen halten.Symbolfoto: iStock/Pasqualini

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – „Das hättest du uns aber schon sagen können, dass du bereits Großmutter bist!“, wurde im April 2013 eine 46-jährige Unterländerin von einer Bekannten angesprochen. Die verdutzte Frau wusste darüber genauso wenig wie ihr 25-jähriger Sohn. Hatte der Unternehmer eine sexuelle Beziehung aus dem Jahr 2009, die genau eine Nacht gedauert hatte, schon lange vergessen und seither von der Liebespartnerin auch nichts mehr gehört. Hervorgegangen ist daraus jedoch 2010 der kleine Simon (Name von der Redaktion geändert). Aufgrund einer massiven Suchterkrankung der Mutter landete der Bub schon zwei Monate nach seiner Geburt in der Obhut der Jugendwohlfahrt. Zunächst ging es in ein Heim, mit sechs Monaten wurde Simon dann Pflegeeltern zur langfristigen Obsorge übertragen. Diese und der Kindsvater waren schon damals nur wenige Kilometer weit voneinander entfernt.

Dass niemand davon wusste, erregt heute die Gemüter. Neben Unverständnis bei den Pflegeeltern, die das geliebte Kind mittlerweile so in ihre Familie integriert haben, dass sie Simon sogar schon deren Familiennamen zukommen lassen wollten, versteht vor allem der Vater die Welt nicht mehr und sieht sich um die schönsten Elternjahre betrogen.

Der Innsbrucker Rechtsanwalt Michael Goller vertritt die Familie des Vaters und stellte nun einen Antrag auf Obsorge: „Fest steht, dass die Kindesmutter den Namen des Vaters der Kufsteiner Jugendwohlfahrt bei Übergabe des Kindes bekannt gegeben hatte. Dazu auch noch den Wohnort!“

Die Namensangabe hatte jedoch einen Haken: Sprach die Kindesmutter doch von Michael Huber und ist der Kindesvater im Melderegister doch als Dieter Michael Huber (Namen von der Redaktion geändert) registriert. Auch der Wohnort war nicht ganz exakt. Der 25-Jährige wohnt in einer Gemeinde nahe des angegebenen Wohnortes. Melderegisterabfragen ergaben so keinen Treffer. Der Kindesvater blieb für die Behörde und seinen Buben über drei Jahre endgültig verschollen. Drei Jahre in denen sich Simon voll und ganz in eine Großfamilie mit völlig anderen Vorzeichen als bei seiner leiblichen Familie väterlicherseits integrierte. Dem nicht genug, dauerte dann auch noch die Feststellung der Vaterschaft nahezu ein Jahr.

Rechtsanwalt Goller: „Hier wurden durch massiven Schlendrian und offenbare Gleichgültigkeit in einer so sensiblen Sache ein Vater und sein Kind über Jahre vonei­nander getrennt. Bei so konkreten Angaben der Mutter kann man es doch nicht nach ein paar fehlgeschlagenen Registerabfragen belassen, wenn es darum geht, den Vater eines Kindes zu finden. Eine Anfrage bei der Exekutive hätte die Existenz des namentlich ja fast gänzlich bekannten Mannes in unmittelbarer örtlicher Nähe vielleicht schon nach Tagen zum Vorschein gebracht! Für mich Verdacht von Amtsmissbrauch – der Kindesvater will jedoch keine zusätzliche Aufregung.“ Auch die zur Obsorge beauftragte Sachverständige bewertet es in ihrem Gutachten ähnlich: „Für mich ist unstrittig, dass es ein Versäumnis der Jugendwohlfahrt war, dass der Kindesvater nicht früher ausfindig gemacht werden konnte.“ ÖVP-Klubobmann LA Jakob Wolf hat den Fall bereits auf dem Tisch und bestätigte gegenüber der TT, über die Abläufe eine Anfrage einzubringen.

Die so gescholtene BH Kufstein ging nun jedoch noch am Freitag über Kinder- und Jugendhilfe-Referatsleiter Georg Mitterer in die Offensive und konterte: „Wir haben hier äußerst sorgfältig gearbeitet und alles mit den zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, um den leiblichen Vater des Minderjährigen festzustellen. Erst wurde uns von der Mutter ein anderer Mann genannt, der nach DNA-Tests auszuschließen war. Danach haben wir mit dem Namen des zweiten möglichen Kindesvaters das zentrale Melderegister mit verschiedensten Namensvarianten in unterschiedlichsten Konstellationen abgefragt und wieder keinen Treffer erhalten. Der gänzlich andere Vorname hatte offenbar ein Ergebnis vereitelt. Sodann fragten wir im angegebenen Ort im Meldeamt nach – wiederum ohne Ergebnis, da der Mann dort nie einen Wohnsitz hatte. In solchen Fällen die Exekutive einzuschalten, ist nicht vorgesehen.“ Auch für die Dauer der Vaterschaftsfeststellung fühlt sich die Jugendwohlfahrt nicht verantwortlich.

Mitterer: „Dies ist vom Bezirksgericht abzuwickeln. Erst dann ist ja bei uns das Pflegschaftsverfahren auf Obsorge und Aufenthalt durchzuführen. Alle unsere Schritte haben wir nach den Standards der Kinder- und Jugendhilfe aktenkundig festgehalten.“

An einem Unterländer Bezirksgericht behängt derzeit die Klage des Vaters auf gänzliche Obsorge. Anwalt Goller: „Zurzeit wird dem Vater gerade ein monatliches Besuchsrecht von eineinhalb Stunden zugestanden. Wir fordern ein wöchentliches Besuchsrecht. Und schon ab jetzt sollte die Behörde gesetzesgemäß auf die Reintegration von Simon in seine leibliche Familie hinwirken!“

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Kommentar

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Kommentar von Gerhard Männl am 16. Juli 2014 um 3:14pm

und wie immer:

„Wir haben hier äußerst sorgfältig gearbeitet und alles mit den zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, um den leiblichen Vater des Minderjährigen festzustellen."

Glücklich sind Kinder, die kein JA brauchen, glücklicher sind Kinder, die ein JA gar nicht kennen. Doch am glücklichsten sind wohl Kinder, für deren Wohl nicht äußerst sorgfältig arbeitet wird

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