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Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 17 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2018/08/prozess-um-ki...

20.08.18 | 18:09 Uhr
Ein Vater soll seine zweijährige Tochter über Wochen gequält und geschlagen haben. Das Mädchen fiel daraufhin ins Koma und starb mehrere Monate später. Geschehen ist das Ganze im vergangenen Jahr in Eberswalde. Nun steht der 29-Jährige vor Gericht. Von Dorett Kirmse
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Es war erschreckend, welche brutalen Szenen der Staatsanwalt am Montag zum Prozessauftakt aus dem Leben der zweijährigen Emily schilderte. Ihr Vater, ein heute 29-jähriger Eberswalder, soll sie Ende 2017 auf grausame Art misshandelt haben. Das Kind fiel ins Koma und starb im April dieses Jahres, mutmaßlich an den Folgen der Misshandlungen.

Der Angeklagte soll dem kleinen Mädchen die Kieferknochen gewaltsam auseinander gedrückt und es so zum Essen gezwungen haben. Mit einem Seil soll er die Zweijährige ans Bett gefesselt und mehrfach brutal geschlagen haben. All das, weil er das Kind nur noch als lästiges Übel empfunden haben soll, sagt Gerichtssprecher Frank Draxler.
Gutachten zu den Verletzungen
"Der Vater soll zuletzt am 6. Oktober 2017 dabeigewesen sein, als das Kind die Treppe hinabgestürzt ist. Er soll keinen Arzt geholt haben, sondern erst mehrere Tage später, als das Kind schwer kollabiert ist", sagt Gerichtssprecher Draxler. "Das Kind ist dann mit schweren Verletzungen im Krankenhaus behandelt worden, von denen es sich mutmaßlich nicht erholt hat, und ist dann gestorben."

Dem Angeklagten wird unter anderem mehrfache Körperverletzung sowie Aussetzung und Nötigung vorgeworfen. Ob die kleine Emily an den Verletzungen starb, die der Vater ihr zugefügt hat, soll ein Gutachten klären, das in den kommenden neun Prozesstagen vorgestellt wird. Sollte das der Fall sein, droht dem Angeklagten eine weitaus höhere Strafe.

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Symbolbild: Akten und Gesetzbücher liegen vor Prozessbeginn auf dem Tisch des Vorsitzenden Richters am Landgericht Frankfurt (Oder) (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
dpa/Patrick Pleul
Nach Tod eines Mädchens in Frankfurt (Oder)
Prozess um Kindesmisshandlung wird ausgesetzt
Tochter passte nicht in die Lebensplanung
Das Leben der kleinen Emily war von Anfang an nicht leicht. Die Eltern trennten sich. Die Mutter überließ kurz nach der Geburt dem Vater das alleinige Sorgenrecht. "Emily war schon bald nur noch ein Störfaktor, denn sie passte nicht mehr in die Lebensplanung ihres Vaters", sagte der Staatsanwalt am ersten Verhandlungstag.

Der angeklagte Vater hatte mit seiner neuen Freundin, deren drei Kindern und einem gemeinsamen Kind, eine neue Familie. Gemeinsam lebten sie, wie viele junge Familien, im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde. "Ein Problembezirk", sagt der Eberswalder Stadtverordnete und ehemaliger Ortsvorsteher des Brandenburgischen Viertels, Carsten Zinn, der selbst dort wohnt.

"Hier im Viertel herrscht tiefe Bestürzung und tiefe Anteilnahme", sagt Zinn. "Wobei die Tat mich persönlich nicht überrascht. Wir haben hier einen sozialen Brennpunkt, das sind tickende Zeitbomben. Es war nicht das erste und nicht das letzte Mal, schätze ich."

Laut dem "Brandenburger Leitfaden zur Früherkennung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche" von 2013 kommt Gewalt gegen Kinder und Säuglinge in allen sozialen Schichten vor. Wirtschaftliche Not und soziale Ausgrenzung könnten allerdings Belastungsfaktoren sein, die die Gefährdung eines Kindes erhöhen.
Jugendamt hatte bereits ermittelt
Der Angeklagte ist bereits mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Körperverletzung. Das Jugendamt ermittelte zudem gegen ihn wegen Kindeswohlgefährdung. Die Verfahren verliefen jedoch im Sande.

Der Prozess gegen den Vater begann bereits im Mai, wurde aber gleich wieder ausgesetzt, denn nach dem zwischenzeitlichen Tod des Mädchens hatte sich die Grundlage der Anklage geändert. Diese hat das Gericht nun neu formuliert. Am Freitag wird das Verfahren am Frankfurter Landgericht fortgesetzt. Dann will sich der angeklagte Vater ausführlich zu den Vorwürfen äußern. Ein Urteil ist für Ende September geplant.

Sendung: Inforadio, 20.08.2018, 18:31

Beitrag von Dorett Kirmse

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Kommentar

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Kommentar von Gerhard Männl am 24. August 2018 um 10:20am

das ist ein Teil unserer Gesellschaft, der sich immer wiederholt, der zwar verurteilt aber nie nachhaltig bekämpft wird.

Wer Karolina googelt bekommt auf Wikipedia 21 mögliche Antworten, nur eine nicht.

Die kleine Karolina schrie vor Schmerzen so laut, dass Nachbarn als Zeugen vor Gericht angaben, sie dachten, diese Schreie kämen nicht von einem Menschen (geschweige denn von einem Kind)

Der heutige Kinder- und Jugendschutz - so kostspielig er ist - ist wertlos. Und eine Änderung ist derzeit nicht einmal angedacht, denn "niemand kann Einzelfälle verhindern".

Kinder- und Jugendschutz wird nie Wahlkampfthema sein. Eine Gesellschaft, in der viele über PromiBigBrother mehr als über den Bundestag wissen, hörte auf, Demokratie - und Rechtsstaat sowieso - zu sein.

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