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Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 17 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article158040564/Ich-hab...

Er soll den kleinen Tayler misshandelt, soll das Baby seiner Lebensgefährtin so heftig geschüttelt haben, dass es nur wenige Tage später an seinen Verletzungen starb. Seit Freitag muss sich Michael Q. vor dem Hamburger Landgericht verantworten, die Anklage lautet auf Totschlag – der 27-Jährige stritt die Tat zum Prozessauftakt jedoch ab. Bereits im Vorfeld hatte der Fall für öffentliches Aufsehen gesorgt, weil der 13 Monate alte Junge zum Zeitpunkt der Tat unter Aufsicht der Behörden stand. Beim zuständigen Jugendamt in Altona sind nach Informationen der „Welt“ umfangreiche Veränderungsprozesse in Planung.

„Den Anklagevorwurf weise ich zurück. Ich habe dieses Kind geliebt, sein Tod bestürzt mich zutiefst“ – es sind diese Worte, die Michael Q. im Verhandlungssaal der Großen Strafkammer des Hamburger Landgerichts verliest, Worte, mit denen er die Vorwürfe weit von sich weist. Zwar räumt der Angeklagte ein, am 12. Dezember 2015 allein mit dem Baby in der Wohnung seiner Lebensgefährtin gewesen zu sein – von einer Misshandlung will Michael Q. jedoch nichts wissen. Vielmehr habe der kleine Junge „plötzlich Schnappatmung bekommen“, schließlich gekrampft und Blut und Speichel gespuckt. Er habe nichts gemacht, so Michael Q. Wenige Tage nach dem Vorfall war das Kind tot.

Am 19. Dezember vergangenen Jahres starb Tayler mit nur 13 Monaten – vermutlich an den Folgen eines Schütteltraumas, davon geht auch die Staatsanwaltschaft aus. Tayler hatte bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus Blutungen in den Netzhäuten seiner Augen, sein kleiner Körper war übersät von Hämatomen. Gegen die Mutter des Kindes war zunächst auch ermittelt worden, das Verfahren wurde jedoch vor dem Prozessauftakt eingestellt. Am Montag soll die 23-Jährige vor Gericht aussagen.

Ein Bericht der Jugendhilfeinspektion, die den Fall untersucht hat, brachte Anfang des Jahres schwere Versäumnisse auf Seiten des zuständigen Jugendamts Altona ans Licht, unter dessen Beobachtung der Junge zum Zeitpunkt seines Togdes gestanden hatte: Trotz ungeklärter Verletzungen am Körper des Kindes war Tayler aus seiner Pfelegefamilie genommen und zurück in die Obhut seiner Mutter gegeben worden.

Es war im August vergangenen Jahres, als das damals nur acht Monate alte Baby ins Altonaer Kinderkrankenhaus eingeliefert wurde und die Ärzte bei dem Kleinen einen Schlüsselbeinbruch diagnostizierten. Eine plausible Erklärung für die Verletzung hatte Taylers Mutter damals nicht. Trotzdem wurde der Junge nur wenig später wieder in ihre Obhut gegeben – eine Fehlentscheidung der zuständigen Sozialarbeiterin, so die Einschätzung der Jugendhilfeinspektion. Man habe damals schlicht übersehen, dass Tayler bei seiner Mutter nicht mehr sicher war.

Die CDU forderte als Reaktion auf den Bericht der Jugendhilfeinspektion den Rücktritt von Liane Melzer, die das Bezirksamt in Altona leitet. Man sprach von „schwerem Führungsversagen“. Die „Missachtung wichtiger Vorschriften im Jugendamt Altona ist skandalös und in Anbetracht der vorangegangenen Todesfälle nicht entschuldbar“, betonte Fraktionschef André Trepoll. Melzer kündigte jedoch an, ihren Posten behalten und den Vorgang mit dem zuständigen Team im Jugendamt und einem Spezialisten in einer sogenannten Fallwerkstatt aufarbeiten zu wollen.

Wie die Bezirkschefin am Freitag auf Nachfrage mitteilte, ist die Fallwerkstatt inzwischen abgeschlossen, man plane nun „einen umfassenden Veränderungsprozess im Jugendamt Altona“. Was genau geplant ist, wollte Melzer noch nicht sagen. Auf Nachfrage bei der zuständigen Pressestelle hieß es zunächst nur, man werde zu dem Fall keine Stellung nehmen, da es sich um ein laufendes Verfahren handele. Man sei jedoch von Montag an für weitere Nachfragen erreichbar – an diesem Freitag, dem ersten Prozesstag, jedoch auf einem Betriebsausflug.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg prüft derweil, ob sich Jugendamtsmitarbeiter strafbar gemacht haben. Es werde geschaut, ob Ermittlungsverfahren gegen bestimmte Mitarbeiter eingeleitete werden müssen, so Sprecherin Nana Frombach. Derzeit gehe man verschiedenen Beschuldigungen nach, für eine abschließende Bewertung wolle man jedoch unter Anderem das Hauptverfahren abwarten.

Zuletzt haben sich die Fraktionen von SPD, Grünen, Linken und FDP auf einen Antrag für eine Enquetekommission zum Thema Kinderschutz und Kinderrechte verständigt – Ende September soll dieser in die Bürgerschaft eingebracht werden. Mitglieder der Kommission sind Sachverständige sowie Abgeordnete der Bürgerschaft. Im Kern soll sich die Kommission bis zu zwei Jahre mit der Überprüfung, Weiterentwicklung, Umsetzung und Einhaltung gesetzlicher Grundlagen, fachlicher Standards und Regeln in der Kinder- und Jugendhilfe befassen.

Ein Urteil im Prozess wird Ende des Jahres erwartet.

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