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Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 17 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Kindesmissbrauch-...

11. Mai 2013 09:30 Uhr

MEITINGEN

Für den Mann, der im nördlichen Kreis Augsburg seine Stieftöchter jahrelang quälte, zeichnet sich eine hohe Gefängnisstrafe ab. 

Ein 46-Jähriger aus Meitingen hat seinen Stieftöchtern das Leben zur Hölle gemacht.
Foto: Symbolbild: Alexander Kaya

Er hat seiner Stieftochter Drogen gegeben, als diese gerade einmal 13 Jahre alt war. Er hat sie geschlagen, sexuell missbraucht und in zwei Fällen sogar vergewaltigt. Auch an ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester vergriff er sich. All das hat ein 46-jähriger Mann aus Meitingen bereits zugegeben. Weil er seine Familie jahrelang terrorisierte, steht er seit April vor Gericht – und muss nun voraussichtlich für lange Jahre ins Gefängnis.

Staatsanwältin: "Die beiden Stieftöchter mussten ein Martyrium erleiden."

Insgesamt ist der 46-Jährige wegen 450 Fällen von sexuellem Missbrauch und sexueller Nötigung angeklagt. Gestern wurden vor dem Landgericht die Plädoyers gesprochen. Der Verteidiger des Angeklagten forderte acht Jahre Haft für seinen Mandanten. Die Staatsanwaltschaft 13. „Die beiden Stieftöchter mussten ein Martyrium erleiden“, erklärte die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer. „Er hatte ein besonderes Vertrauensverhältnis zu den Kindern, sie haben ihn Papa genannt. Und er hat das ausgenutzt.“

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Zwar sei es zu berücksichtigen, dass der Angeklagte ein Geständnis abgelegt habe – aber die Strafe müsse angesichts der Taten dennoch hoch sein.

Für die Opfer, zwei Schwestern von heute 28 und 26 Jahren, bedeutete das Schreckensregiment vor allem eines: Angst. Sie waren dem arbeitslosen Mann über Jahre hinweg tagsüber ausgeliefert, während die Mutter arbeitete. Sobald ihrem Stiefvater etwas nicht passte, habe er zugeschlagen, hatte die ältere der beiden Schwestern geschildert. Sie erschien zu den Plädoyers nicht vor Gericht – ihrem Peiniger in die Augen zu blicken, sei eine zu große Belastung, erklärte ihr Rechtsbeistand.

Angeklagte saß versunken und schluchzend im Stuhl

Während der Plädoyers saß der Angeklagte bereits versunken und schluchzend in seinem Stuhl und wirkte, als wolle er nicht wahr haben, was im Saal über ihn geredet wurde. Gutachter Michael Schulte, der den Angeklagten in drei Sitzungen untersucht hatte, hatte zuvor ein vernichtendes Urteil über dessen Charakter gefällt.

Zwar weise der Mann Anzeichen einer Persönlichkeitsstörung auf – strafmildernd seien diese jedoch nicht zu werten. Er sei eine narzisstische Persönlichkeit, die Macht ausüben wolle. Der Angeklagte habe keine „Kernpädophilie“ – und seine Taten seien nicht Ausdruck einer psychischen Störung. „Er hat seine Aggressivität eingesetzt, um Macht über diese Frauen zu bekommen und sein Selbstbewusstsein zu steigern“, erklärte Schulte.

Urteil fällt am kommenden Mittwoch

Es sei zu berücksichtigen, dass der Angeklagte in seiner Kindheit Opfer von Gewalt gewesen sei. Schulte sagte, er halte es für unwahrscheinlich, dass der Angeklagte vergleichbare Taten noch einmal begehe – eine medizinische Einschätzung, die die Vertreter der Stieftöchter anzweifelten. „Aus meiner Sicht besteht überhaupt kein Grund zur Annahme, dass der Mann in Zukunft anders handelt, wenn sich die Chance bietet“, sagte Rechtsanwalt Frank Jud. Die ältere der beiden Töchter habe sich schließlich auch zur Anklage entschieden, weil sie fürchtete, dass sich der Mann an ihrem Kind vergreift.

Jud forderte 14 Jahre Haft für den Angeklagten. Verteidiger Florian Engert argumentierte, das Geständnis seines Mandanten sei im erheblichen Maße strafmildernd. Außerdem habe der Mann seine Tochter nicht mit Drogen gefügig gemacht, um sich dann an ihr zu vergehen – „die Sachen sind parallel gelaufen, eine Verknüpfung gab es nicht.“ Welche Strafe der Mann bekommt, wird das Schöffengericht unter dem Vorsitz von Richter Lenard Hoesch am kommenden Mittwoch entscheiden.

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