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Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 2 Antworten

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 18 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

http://www.krone.at/Oesterreich/Mehr_Plastik_als_Jungfische_in_der_...

Alarmierend
06.03.2014, 10:38

Eigentlich wollten die Wissenschaftler der Uni Wien die Verbreitung von Fischlarven untersuchen. Als sie ihre dafür in die Donau zwischen Wien und Bratislava eingebrachten Netze leerten, war aber deutlich mehr Plastik als Jungfische in den Behältern. Eine Hochrechnung zeigte, dass die Donau täglich 4,2 Tonnen Plastikmüll ins Schwarze Meer spült.

Die Limnologen - das sind Forscher, die sich mit Binnengewässern als Ökosystemen befassen - haben in den Jahren 2010 und 2012 mit trichterförmigen Netzen an unterschiedlichen Stellen in Ufernähe der Donau Proben genommen. In nahezu allen fanden sie neben Fischlarven eine beträchtliche Zahl kleiner, makroskopisch sichtbarer Plastikpartikel, hieß es in einem Bericht der Uni Wien.
Foto: thinkstock.com, Department für Limnologie/Uni Wien
317 Plastikpartikel und 275 Fischlarven pro 1.000 Kubikmeter
Die Forscher rechneten daraufhin hoch, wie viel Plastik im gesamten Strom transportiert wird. Da sie davon ausgehen, dass in der Strommitte mit einer stärkeren Strömung die Kunststofffracht noch höher ist, "haben wir mit dieser Methode eher eine Unterschätzung", wie Hubert Keckeis betonte. Demnach transportiert die Donau zwischen Wien und Bratislava im Schnitt 317 Plastikpartikel (4,8 Gramm) und 275 Fischlarven (3,2 Gramm) pro 1.000 Kubikmeter Wasser.
Unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl der Einzugsgebiete und der Durchflussmenge haben die Wissenschaftler die Menge der Plastikfracht auf die gesamten knapp 2.900 Fließkilometer von Europas zweitgrößtem Fluss hochgerechnet. Demnach spült die Donau täglich 4,2 Tonnen Plastikmüll ins Schwarze Meer. Im Jahr sind das 1.533 Tonnen - das ist mehr als die geschätzte Menge des riesigen, durch Meeresströmungen zusammengeballten schwimmenden Plastikteppichs im Nordatlantik, wie es in dem Artikel der Fachzeitschrift "Environmental Pollution" heißt.
Forscher vermuten "globales Phänomen"
Bemerkenswert ist, dass es sich bei einem Großteil (79 Prozent) der in den Proben gefundenen Plastikpartikel um industrielles Rohmaterial handelt, etwa Pellets und Flakes. Der Rest waren andere, nicht näher zuordenbare Teile, die wahrscheinlich auf kommunalen Abfall zurückgehen. Keckeis bezeichnet diesen hohen Anteil an Rohprodukten als "erstaunlich", dies dürfte "ein globales Phänomen sein". Es sei auszuschließen, dass das Rohmaterial von einer einzigen Quelle kommt, der Eintrag in den Fluss könne beim Transport, beim Verladen oder der industriellen Fertigung passieren.
Unklar ist auch die Plastikfracht noch kleinerer Partikel bis in den Nanobereich, die von den Netzen mit einer Maschenweite von einem halben Millimeter nicht erfasst wurden. "Hier besteht noch großer Forschungsbedarf über die Größe dieses Anteils und was er bewirken kann", so Keckeis.
Plastikanteil hat "kritischen Wert" erreicht
Die zunehmende Belastung mit Plastikmüll wurde bisher fast ausschließlich in den Meeren untersucht. Doch die Konsequenzen der Anreicherung des Kunststoffs in den marinen Systemen seien auch in Flüssen zu befürchten, betonen die Wissenschaftler. So können etwa die Fische die Plastikteilchen mit Nahrung wie Kleinkrebsen, Insektenlarven und Fischeiern verwechseln.
"Wenn die Dichte von potenziellen Nahrungspartikeln in der Umwelt eine bestimmte Grenze überschreitet, werden diese bevorzugt als Beute aufgenommen - Plastik hat so einen kritischen Wert erreicht", sagte Keckeis. Zudem würden etwa Pellets Fischeiern - einer begehrten Proteinquelle - zum Verwechseln ähnlichsehen.
Nehmen Fische diese Plastikpartikel auf, können die Folgen von einem vorgetäuschten Sättigungsgefühl über mechanische Verstopfung und Verletzung des Darmtraktes bis zum Tod führen. Vieles weist auch darauf hin, dass die Aufnahme von Plastikpartikeln zu einer Akkumulation löslicher Zusatzstoffe wie Phthalaten oder Bisphenol A in der Nahrungskette führen kann, wodurch auch der Mensch betroffen ist. Diese Chemikalien sind gesundheitsschädlich bzw. hormonell wirksam.

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