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Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 2 Antworten

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 18 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

https://www.ndr.de/nachrichten/Mutter-soll-Sohn-fast-tot-gespritzt-...

Von Christoph Heinzle, NDR Info und Kristina Festring-Hashem Zadeh, NDR.de

An den Moment, in dem für ihn "eine Welt zusammenbrach", erinnert sich Stefan Hinrichs (alle Namen von der Redaktion geändert) bis heute deutlich. "Es war ein Tag Ende November 2013", erzählt der 37-Jährige aus einer norddeutschen Kleinstadt. Er schaut aus dem Wohnzimmerfenster seines Hauses auf den Garten, mit Rutsche, Schaukel, Spieltrecker. An besagtem Novembertag liegt Hinrichs schwer kranker Sohn Tim im Hamburger Universitätsklinkum Eppendorf (UKE) - und das bereits seit mehreren Monaten. Dem Dreijährigen geht es schlecht, zwischenzeitlich musste er auf die Intensivstation, schwebte in Lebensgefahr. Anfangs hatten die Ärzte auf Leukämie getippt, jetzt finden sie in Tims Blut immer neue Bakterien. Doch die Ursache seines Leidens bleibt selbst Spezialisten ein Rätsel. Auch die stärksten Antibiotika versagen. An diesem Novembertag haben die Ärzte Stefan Hinrichs und seine Frau Mira wieder einmal zum Gespräch gebeten. Es soll um eine Knochenmarkstransplantation gehen - denkt Stefan Hinrichs."Ohne Reaktion saß sie da"
Dann das: Die Ärzte bitten ihn, künftig an Stelle seiner Frau bei Tim im Krankenhaus zu bleiben. Hinrichs versteht nicht. Mira sorgt doch so gut für das Kind. Sie verbringt jede Nacht in der Klinik, hat engen Kontakt zum Pflegepersonal. Er könne nicht einspringen, sagt der selbstständige Elektroinstallateur. Der Betrieb laufe schlecht. "Aber dann sagte die Oberärztin, wir haben Flaschen in Ihrem Zimmer gefunden, an denen sind die gleichen Bakterien wie im Blut Ihres Sohnes", berichtet er. Hinrichs versteht immer noch nicht. "Wir gehen davon aus, dass das gespritzt wurde", habe die Ärztin mit Blick auf seine Frau erläutert. Hinrichs wird laut. Der Vorwurf gegen Mira scheint ihm ungeheuerlich, unverschämt. Dann schaut er sie an - und ihm dämmert Grauenvolles. "Ohne Reaktion saß sie da. Da wusste ich, dass sie das gemacht hat."

Von den Ärzten mit dem Vorwurf konfrontiert, gibt die Mutter nach Erinnerung von Stefan Hinrichs zu, ihrem Sohn eine verunreinigte Infusion gespritzt zu haben. Sie habe verhindern wollen, dass es Tim besser geht und die bevorstehende Knochenmarkstransplantation abgesagt werde, vermutet Hinrichs. Noch am selben Tag kommt seine Frau in die Psychiatrie. Von dort aus schreibt sie ihrem Mann einen Brief, der NDR Info und NDR.de vorliegt. Darin gesteht sie, das Kind schon in den Monaten zuvor absichtlich krank gemacht zu haben - unter anderem durch die Injektion von verdünntem Kot, Urin, Speichel und abgestandenem Wasser. Warum sie das getan habe, wisse sie nicht - und könne es selbst kaum glauben.

"Ein Hilfeschrei, über das Kind ausgedrückt"
Das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom ist eine sehr seltene Form der Kindesmisshandlung. Psychiater Martin Krupinski erklärt, was Mütter dazu treibt, ihre Kinder krank zu machen. mehr
Die Staatsanwaltschaft Hamburg geht davon aus, dass Mira Hinrichs an dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom leidet, einer extrem seltenen psychischen Störung, die vor allem bei Müttern auftritt. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland derzeit etwa 50 bis 200 Fälle. Wie Psychiater Martin Krupinski erklärt, täuschen Betroffene Krankheiten ihrer Kinder vor oder führen sie sogar herbei, um das Kind in medizinische Behandlung geben zu können. Zugleich erschienen die Täterinnen "fürsorglich und besorgt". Wie der mittlerweile geschiedene Stefan Hinrichs sagt, habe auch Tims Mutter "alles" für ihren Sohn getan - und darauf beharrt, stets bei ihm zu bleiben. "Sie sprach viel mit den Ärzten und holte jeden Tag die Tabellen mit den Blutwerten." Selbst als Hinrichs ihr angeboten habe, sie abzulösen, "wollte sie das partout nicht". Psychiater Krupinski zufolge genießen die Täterinnen die Aufmerksamkeit, die sie in ihrer positiven Rolle als fürsorgliche Mutter erhalten. Dies sei in der Regel ein Ausgleich für eigene innere Defizite. Meist sei diese Form des Kindesmissbrauchs ein Hinweis auf "sehr starke innerseelische Nöte" der Mütter - "ein Hilfeschrei, über das Kind ausgedrückt".

Anklageschrift liegt seit über einem Jahr bei Gericht
Inwiefern dies bei Mira Hinrichs der Fall ist und inwiefern ihre Schuldfähigkeit dadurch vermindert ist, will die Hamburger Staatsanwaltschaft mithilfe psychologischer Gutachten in einem Prozess klären. Sie hat Anklage erhoben und wirft der Mutter "Misshandlung von Schutzbefohlenen, wodurch der Schutzbefohlene in die Gefahr des Todes gebracht wurde" vor, zudem gefährliche Körperverletzung und Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht. Laut Staatsanwaltschaft drohen ihr bis zu 15 Jahre Haft. Allerdings hat der Prozess mehr als ein Jahr nachdem Anklage erhoben wurde, noch nicht begonnen. Die Staatsanwaltschaft nennt die Verzögerung "sehr misslich" und führt Arbeitsüberlastung der zuständigen Kammer und einen Richterwechsel als Gründe an. Jetzt soll allerdings rasch über die Prozesseröffnung entschieden werden, was Verhandlungen in den nächsten Monaten ermöglichen würde.

Vater fühlt sich schlecht informiert
Rückenansicht eines Mannes, der aus einem Fenster schaut © NDR.de Fotograf: Kristina Festring-Hashem ZadehStefan Hinrichs ist angesichts des langwierigen Verfahrens frustriert.
Stefan Hinrichs ist über das langwierige Verfahren frustriert, weil er den Prozess herbeisehnt, "um abzuschließen mit dem Ganzen". Zudem fühlt er sich von den zuständigen Stellen zum Teil schlecht informiert. Als seine Ex-Frau nach sechs Monaten aus der Forensischen Psychiatrie entlassen wurde, habe ihm das niemand mitgeteilt. Er habe es erst von seinem Schwiegervater am Telefon erfahren. Aus Angst um seine Kinder - Tim hat noch eine ältere Schwester - habe er daraufhin "panisch die Schlösser ausgetauscht" und den Kindergarten abgesagt, "weil wir nicht wussten, was los ist. Nur, dass sie frei ist".

Er selbst habe daraufhin das zuständige Jugendamt informiert, das ebenfalls nichts von Mira Hinrichs' Entlassung wusste, wie eine Sprecherin erklärte. Erst als das Jugendamt dann die Staatsanwaltschaft kontaktierte, erfuhr es, dass es der Mutter bei ihrer Entlassung zur Auflage gemacht worden war, den Wohnsitz zu wechseln und striktes Kontaktverbot zu ihren Kindern bestehe. Ihr Anwalt will sich derzeit zu dem Fall nicht äußern.

Hat Mutter ihr Kind krank gespritzt?
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Hat Mutter ihr Kind krank gespritzt?
NDR Info - 26.06.2015 07:08 Uhr Autor/in: Heinzle, Christoph
Eine offenbar psychisch kranke Frau soll ihr Kind systematisch krank gemacht haben: Über Monate hat sie ihrem dreijährigen Sohn laut Anlage verunreinigte Infusionen gespritzt.
"Erledigt ist das, glaub' ich, nie"
Dem heute fünfjährigen Tim geht es nach Angaben seines Vaters wieder gut - zumindest körperlich. "Anfangs war er sehr schmusebedürftig, mittlerweile ist er am liebsten draußen unterwegs", berichtet Stefan Hinrichs. Inwieweit das Martyrium bei dem Jungen Spuren hinterlassen hat, sei noch unklar. "Um das festzustellen, ist er wohl noch zu klein." Eine Zeit lang habe ein Therapeut die Familie regelmäßig besucht, zurzeit sei aber nur Tims Schwester in psychologischer Behandlung. Hinrichs selbst kämpft bis heute mit der Angst, die Ex-Frau könne erneut auftauchen und seinen Kindern wieder etwas antun. Soweit wie möglich versucht der alleinerziehende Vater, mit seinen Kindern einen normalen Familienalltag zu leben. Aber: "Erledigt ist das, glaub' ich, nie."

Mögliche Merkmale des Münchhausen-Stellvertreter-Syndroms
- Ursache der Erkrankung des Kindes bleibt trotz gründlicher Untersuchung unklar
- Kind wird, oft mehrfach, zu medizinischen Untersuchungen und Behandlungen vorgestellt
- Häufig Verdacht einer extrem seltenen Erkrankung
- Übliche, etablierte Therapien helfen nicht
- Untersuchungs- und Laborbefunde bestätigen die Angaben des Elternteils zum Gesundheitszustand des Kindes nicht
- Zeitliche Verknüpfung zwischen Auftreten der Symptomatik und Anwesenheit des Elternteils
- Typische Beschwerden sind Anfälle, unerklärliche Blutungen, Erbrechen, Lethargie etc.
- Akute Beschwerden bilden sich zurück, wenn das Kind vom Elternteil getrennt wird
Persönliche Angaben zu den Betroffenen hat die Redaktion zu deren Schutz geändert.

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Kommentar

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Kommentar von Bürgerinitiative Kinderrechte am 30. Juni 2015 um 7:56am
Ja, armselig ist der Mensch und erhebt sich doch über alle anderen....
Kommentar von Gerhard Männl am 26. Juni 2015 um 5:51pm

so selten kommt das mM gar nicht vor, wenngleich nicht immer derart dramatisch; gerade Erfolglose versuchen mM als Übermutter - vater etwas Glorie zu erhaschen. 

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