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Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 17 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

NEUER PFLEGEKIND-SKANDAL Jugendamt versagt schon wieder

Nina* (13) ist vor ihrer alkoholkranken Mutter geflohen. Bei Judith Z., Mutter einer Schulfreundin, hat das Mädchen Unterschlupf gefunden. Die „Ersatzmama“ will alles richtig machen, sucht Hilfe bei den Behörden. Aber dort interessiert sich niemand für das Kind.

Aus den Fällen Lara Mia (✝8 Monate), Chantal (✝11) oder Jeremie (11) hat man in den Ämtern offenbar nichts gelernt. Vergangene Woche ist Ninas leibliche Mutter gestorben.

„Der Allgemeine Soziale Dienst hat völlig versagt“, sagt Judith Z. (33) aus Rahlstedt. Sie ist wütend. Vor fast vier Monaten hat sie die 13-jährige Nina bei sich aufgenommen. „Ihre leibliche Mutter war alleinerziehend, schwere Alkoholikerin und nie zu Hause“, sagt Z. „Das Kind wollte und konnte dort nicht mehr leben.“ Der Mutter, die früher heroinabhängig war, wurden bereits fünf Kinder weggenommen. Nina ist das einzige Kind, das noch bei ihr lebte.

Mit Einverständnis des Vaters zieht Nina kurzerhand bei Familie Z. ein. „Ihr Vater und ich sind daraufhin zum Jugendamt gegangen“, sagt Z. Sie will die Pflegeelternschaft und eine entsprechende Schulung beantragen. „Ich dachte, ich werde jetzt überprüft, mit Hausbesuch, Drogentest, polizeilichem Führungszeugnis!“ Aber nichts passiert.

„Ich hätte denen doch einen vom Pferd erzählen können“, sagt Z. „Heile Welt vorspielen und in Wirklichkeit das Kind schlagen, sexuell missbrauchen oder selbst drogensüchtig sein.“ Sie schlägt Alarm, erklärt immer wieder, dass das Kind bereits bei ihr wohnt. Monatelang kontaktiert Z. den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD), auch weil sie sich selbst absichern will.

Der ASD ist zunächst für den Fall zuständig: Erst, wenn dieser die Situation beurteilt hat, kann der Pflegekinderdienst tätig und Z. überprüft werden. Doch nichts passiert. Stattdessen habe sich die zuständige Mitarbeiterin bei ihr bedankt, dass sie so engagiert sei, sagt Z.

ergangene Woche stirbt Ninas alkoholkranke Mutter – eine Tragödie für das Kind. Judith Z.: „Der ASD hat gewusst, dass es der Frau schlecht geht.“ Sie ist fassungslos: „Da wird eine Mutter, der schon fünf Kinder weggenommen worden sind, x-mal vom ASD angeschrieben. Aber keiner kommt mal vorbei und guckt nach der Frau.“

Das zuständige Bezirksamt Wandsbek sieht das anders: „Die leibliche Mutter ist drei Mal zu einem Gespräch eingeladen worden. Es hat ein unangemeldeter Hausbesuch stattgefunden, die Mutter wurde dabei jedoch nicht erreicht“, sagt Sprecher David Lause.

Grundsätzlich würden solche Verfahren eben dauern: „Es müssen zuerst die Personensorgeberechtigten kontaktiert werden, die mit der Regelung einverstanden sein müssen. Das geht eben alles nicht so fix.“ Im Fall Z. konnte laut Bezirks-Sprecher Lause eine Kindeswohlgefährdung ausgeschlossen werden.

„Wie denn?“, fragt sich Judith Z. „Es kann doch nicht sein, dass ich monatelang vom Pflegekinderdienst nicht überprüft werde, weil der auf das ‚Go‘ des ASD warten muss! Ich könnte mit dem Kind anstellen was ich will!“
Ende März dann endlich die Wende, eine Mitarbeiterin des Jugendamtes meldet sich: „Das Kind wohnt ja jetzt eigentlich schon seit Januar bei Ihnen. Da machen Sie sich ja strafbar“, bekommt Z. zu hören. Bis heute hat zwar niemand die Lebensumstände in Ninas neuem Zuhause überprüft - aber immerhin hat Z. jetzt die notwendigen Unterlagen erhalten, um sich offiziell als Pflegemutter zu bewerben.

*Name geändert

Auf der nächsten Seite: Harte Auflagen nach Chantals Tod

Ein Mädchen lebt monatelang bei einer Schulfreundin. Der ASD weiß nichts über dessen Familie und sieht sich trotzdem die Lage vor Ort nicht an. Ein solcher Fall dürfte längst nicht mehr passieren.

Nach dem Methadon-Tod von Chantal aus Wilhelmsburg wurden die Auflagen für Pflegeeltern massiv verschärft. Wie sich herausstellte, war das Paar drogenabhängig und hatte in einer Garage die Ersatzdroge Methadon gebunkert. Die Sozialbehörde prüfte daraufhin die Akten von 1391 Pflegefamilien.

Seitdem müssen Pflegeeltern ein Führungszeugnis vorlegen und einen Drogentest machen. Doch diese Auflagen kommen nicht zum Zug, wenn der ASD sich wie im aktuellen Fall die potenzielle Pflegefamilie gar nicht erst ansieht. 
Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) plädiert dafür, dass Jugendämter allein die Pflegeeltern auswählen. Bisher dürfen das auch einige Trägervereine. Der aktuelle Fall deutet nicht darauf hin, dass die Kinder dann in besseren Händen sind.

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