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Erhebt euch. Seit nicht Still. Sucht nach Betroffenen und Unterstützt einander.

Gestartet von Papa Lino. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 2 Antworten

papalino.forte@gmail.comHallo liebe Leute, danke das ihr da seits.Um mich, meine Familie und meine Kinder zu schützen möchte ich ein bisshen Bedeckt bleiben. Aber für euch werde ich mich öffnen, und…Fortfahren

Jugendamt verschleiert Beweise und handelt Unrecht

Gestartet von Andreas Tuschek. Letzte Antwort von Maria Mae Jun 2. 18 Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,wir hätte hier eine Angelegenheit, welche die Medien sehr interessieren könnte. Eine Angelegenheit, wo Kinder im Spiel sind und auch darin das Jugendamt durch falsche…Fortfahren

Tags: Kindsentzug, Obhut, Jugendamt

Hunger Strikes

Gestartet von joe jons. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 1 Antwort

Hello,In Delanshar, they are arrested and thrown in jail. Once in a cell they are allowed no contact with media, family or anyone, and then they are given no food until they die. In other words: they…Fortfahren

Väter ohne Rechte

Gestartet von Robert. Letzte Antwort von jiandan0955 4. Dez 2020. 7 Antworten

Ich bin Vater einer 2 Jährigen Tochter und habe mich von der Kindesmutter getrennt, da sie erneut an Bolimie erkrankt ist!Nun ist es so,dass das Jugendamt nichts dagegen unternimmt! Die Kindesmutter…Fortfahren

Psychologische Gutachten im Familienrecht erfüllen Mindestanforderungen häufig nicht

Psychologische Gutachten im Familienrecht erfüllen Mindestanforderungen häufig nicht
Familienrecht
(1 Bewertung)

Der typische Fall:

Das Jugendamt möchte den Eltern das Kind wegnehmen. Es trägt allerlei Gründe dafür beim Familiengericht vor. Der Richter lädt zum Termin, hört Mama und Papa an, außerdem das Jugendamt und das Kind selber. Er zögert. Dann beauftragt er einen Sachverständigen. Der soll die Frage klären: Liegt eine Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB vor?

Nach 5 Monaten ist das Gutachten da. Der Sachverständige sagt: Ja! Eine Kindeswohlgefährdung ist vorhanden! Der Beschluss des Gerichts lautet: Das Sorgerecht wird entzogen und auf einen anderen (meistens: auf das Jugendamt) übertragen. Das Sachverständigengutachten war entscheidend. Meistens zitierten die Gerichte ausführlich daraus, und sagen dann nur dazu: Das Gutachten war überzeugend. Der Sachverständige ist uns seit langem als zuverlässig bekannt. Also folgt das Gericht seinen Einschätzungen.

Aber, traurige Realität:

Nur eine Minderheit aller Gutachten in Familiensachen erfüllt die fachlich geforderten Qualitätsstandards. Dies wurde 2014 in einer wissenschaftlichen Untersuchung der Fernuniversität Hagen festgestellt.

In 56 % aller untersuchten Gutachten (immerhin 116 Stück!) wurden aus der gerichtlichen Fragestellung keine fachpsychologischen Arbeitshypothesen abgeleitet.

In 85,5 % der Gutachten wurde die Auswahl der eingesetzten diagnostischen Verfahren nicht anhand der psychologischen Fragen begründet.

Und in 35 % der Gutachten wurde erfolgte die Datenerhebung ausschließlich über methodisch problematische Verfahren wie zB unsystematische Gespräche und ungeplante Beobachtungen, oder es wurden psychometrisch ungenügende „Tests“ wie z.B. projektive Verfahren („Familien in Tieren“, Scenotest) eingesetzt.

Daher müssen alle Gutachten in Kindschaftssachen – wie in anderen Rechtsgebieten ja auch – vom Gericht und von den Anwälten unbedingt kritisch und sorgfältig untersucht werden. Damit Schaden von Familien, Kindern und Eltern, abgewendet wird. Dies betrifft Fälle von Kindeswegnahmen, Sorgerechtsentzüge, Inobhutnahmen ebenso wie die „ganz normalen“ Sorge- und Umgangsstreitigkeiten.

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Kommentar

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Kommentar von Gerhard Männl am 15. Dezember 2015 um 2:28pm

Die Malversationen der Familiengerichte sind mittlerweile bekannt. Die Frage ist nur, wie lange die Gesellschaft diese tolerieren wird. Nicht zuletzt wegen der insuffizienten Politik scheint in Europa so Manches in Bewegung zu geraten. Dass aber gerade in Zeiten der Umschichtung gerade Kinder besser gestellt werden, wäre eine Novität. Solange ein beanstandeter Kuss in einem Wiener Kaffeehaus heftigere Gegenreaktionen als eine ungerechtfertigte Abnahme (das klingt so harmlos; für ein Kind ist es eine Entführung durch Kriminelle, ein schwerer, meist das gesamte Leben merklicher Missbrauch) eines Kindes hervorruft, solange wird die Jugendwohlfahrt ihre Narren- (und natürlich auch Närrinnen)Freiheit leben.

Unlängst kamen zu einer "Wiedereröffnung" einer Rolltreppe einer U-Bahn-Station 400 ??? (welcher Begriff wäre hier passend - ohne klagbar zu sein?).

Am Freitag werden sich wieder 8, 10 oder gar 12 Jünger älteren Semesters (bekannt auch als "Pensionisten-Gang mit Dame" zusammenfinden.

Kommentar von Gerhard Männl am 15. Dezember 2015 um 2:16pm

Die Problematik der Gutachten ist den meisten Richterinnen bekannt.

Gerichtsgutachter und Gerichte bilden eine unheilvolle Symbiose. Während Gutachter wirtschaftlich von Gerichten abhängig sind, sind umgekehrt Gerichte inhaltlich auf die Meinung der Gutachter angewiesen. Dementsprechend furchtbar ist die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Gericht und Gutachter. Es gibt Gutachten-Fabriken, in denen Gutachten mittels Textbausteinen erstellt werden. Es gibt Gutachten, in denen stimmen nicht einmal die Namen der Kinder.

In Amerika wird ein Gerichtsgutachter auch friend of the court genannt.

Um im vorauseilenden Gehorsam dem vermuteten Willen des Gerichts zu entsprechen, kann es passieren, dass ein Gutachter einfach eine schwere psychische Krankheit des bisher Obsorgeberechtigten erfindet. Auch wenn dies widerlegt wird, hat der Gutachter mit keinen Konsequenzen zurechnen; er wird weiterhin Aufträge des Gerichts bekommen. Es genügt, wenn er sich rechtfertigt: " . . . das Vorhandensein oder Fehlen einer psychischen Erkrankung ist bei XXX nicht explizit exploriert worden, weshalb auch, fachlich korrekt, Annahmen im Konjunktiv getroffen wurden."

Hier kann nichts mehr hinzugefügt werden, außer die Meinung, dass die heutigen Gutachten von der gleichen Güte sind, wie im Mittelalter die Gutachten über den Grad der anzuwendenden Folter, um eine Hexe. auf den Scheiterhaufen zu bringen. 

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